Im Prinzip weiß jeder, was man bei einer Präsentation nicht machen soll. Trotzdem wird man von fliegendem, unübersichtlichem und langweiligem Mist zugeballert und fragt sich hinterher, was man eigentlich gesehen hat.
Schlimm ist auch, dass Präsentation immer mit Power-Point gleichgesetzt wird. Im naturwissenschaftlichen Bereich dominiert LaTeX. Damit werden ein großteil der Don`ts effektiv verhindert. Konkret: seltsames inkonsistentes Layout, Animationen, Sounds und unverständliche Bilder. Letztere müsste man nämlich aufwändig in einem externen Programm erzeugen.
Hier noch ein Beispiel einer sehr schönen Präsentation. Auf den Inhalt wird komplett verzichtet, trotzdem kann sich jeder Zuhörer genau an das Gesagte erinnern und hat den Vortrag aufmerksam verfolgt.
Gefunden und mit weiteren Hintergrundinformationen im Spiegel.
Ich nehme an, dass die meisten Leser die Problematik der geplanten "Kinderporno-Sperre" zur Genüge kennen. Im Grunde nach Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchung und Killerspiel-Debatten auch nicht weiter verwunderlich..
Erstaunlich ist jedoch aus meiner Sicht, dass Mainstream-Medien den Widerstand aus großen Teilen der Bevölkerung ernstzunehmen beginnen. Dazu gehört eine Auseinandersetzung mit den technischen Hintergründen und insbesondere eine Analyse der Gründe für diese Proteste. Auch wenn viele in unserer politischen "Oberschicht" und manche Journalisten der Ansicht sein mögen, alle Unterzeichner der Petition: Internet - Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten seien selbst Kinderschänder, findet ein Umdenken statt.
Sehr schön fasst der Spiegel das eigentliche Grundproblem zusammen. Nämlich das Aufeinandertreffen von Unwissen und Ignoranz aus der Politik auf der Einen und eine digitale Selbstverständlichkeit der jungen Generation auf der anderen Seite. Und wenn man alle berechtigten und unberechtigten Grabenkämpfe beiseite lässt, geht es im Kern trotzdem um Zensur. Und die kann in einem demokratischen Land niemand wirklich wollen.
Zugegeben, wirklich brauchen wird man dieses Keyboard nicht. Zumal ich selbst auf einem komplett ohne Beschriftung schreibe. Ein lustiges Geschenk ist es jedoch allemal. Leider stimme ich mit den Schreibweisen nicht ganz überein. Vermutlich hat sich das ganze ein Oberbayer ausgedacht. Cherry G83-6919 Dialekt Bayern
Nein hier fehlt nirgends niemals nicht ein "e"!
In der aktuellen c’t 9/2009 findet sich der Artikel Verschleierungstaktik: Die Argumente für Kinderporno-Sperren laufen ins Leere. Der Heise Verlag hat ihn komplett online verfügbar gemacht. Ja er ist lang und enthält ein paar Fachbegriffe, die jedoch gut erklärt werden. Je mehr technische Laien den Artikel lesen und verbreiten, desto eher entsteht ein breites Bewusstsein um die populistischen und sinnlosen Forderungen der Politik-Spitzen.
Heute wieder mal ein Verweis auf Photojojo: 12 Ways to Use Your Camera as a Tool. Geht natürlich auch mit der Handy-Kamera, sofern sie nicht totaler Schrott ist, wie meine.
Will man sich auf einen Rechner per SSH einloggen muss der Port offen sein. Ist man drin kann man sich innerhalb dieses Netzwerks bewegen, sprich auf auf andere Rechner mittels SSH zugreifen. Das kann in einem Wust an SSH-Verbindungen und offenen Terminals enden. Einfacher geht das mit SSH Bouncing.
Warum ich gerade jetzt darauf komme? Weil es unter Mac OS X 10.5 ein kleines Problem damit gibt. Wie immer bei Links auf Mac OS X Hints gilt: Kommentare lesen.