Archive for Februar, 2006
Bin seit kurzem Besitzer des Apple iLife 06 Pakets. Ich verwende und brauche es hauptsächlich für eine schnelle Übersicht meiner Fotos, also iPhoto. Bisher habe ich in iLife 05 die Exportfunktion genutzt, um ein Album schnell internettauglich zu machen. Das war nicht gerade schön, weder optisch, noch der Code, aber trotzdem praktisch.
Mit der Integration von iWeb in iPhoto hat man nun die Möglichkeit mit einem simplen Klick eine Fotoseite zu erstellen. Zur Bedienung von iWeb möchte ich hier nicht allzu viel sagen. Nur hat es meiner Meinung zu wenig Einstellungsmöglichkeiten für die Bilder. Zum Beispiel kann ich nicht einfach alle Bildunterschriften abschalten. Das führt zu 100 Bildern mit den Beschreibungen IMG_234001 bist IMG_234100.
Tatsache ist und bleibt aber, dass das Ergebnis, zumindest optisch viel schöner ist als der direkte iPhoto Export, der Code bleibt fürchterlich. Jetzt kommen zwei große Aber:
- Das Erstellen einer Seite dauert ewig. Beispiel: 72 Bilder mit acht Megapixel und je ca. 7 Megabyte wird in sechs Minuten gerechnet. Auf einem PB 1.5 GHz mit 1.5 GB Ram.
- iWeb speichert die Originale in einem extra iWeb Ordner unter /Users/~/Library/Application Support/iWeb/. Das ganze ist dann noch schön MacOS X typisch als eine Datei gekennzeichnet, von der man umständlich den Paketinhalt anzeigen muss.
Ist der erste Punkt noch zu verschmerzen, sehe ich den zweiten als ein größeres Problem. Obwohl ich bisher nur ein Projekt habe nimmt der Ordner ca. 560 Megabyte ein. Das Problem dabei ist, dass die selben Daten in meiner iPhoto Library liegen mit 559 Megabyte. Apple verkauft also iLife als angeblich hochintegriert, was es zugegebenermasen gröstenteils ist. Nur hier kopiert es Daten, anstatt sie gemeinsam zu nutzen.
Wenn ich jetzt 20 Alben veröffentlichen will, ich habe weitaus mehr, und jedes 70 Bilder hat, dann habe ich nicht nur zehn Gigabyte für die Fotos auf der Platte verbraucht, sondern noch einmal zehn durch die Kopien von iWeb! Auf meinem Powerbook ist das ein Achtel der Kapazität!
Man mag jetzt argumentieren nicht jeder habe acht Megapixelbilder und vielleicht auch nicht so viele zum in das Internet stellen. Aber auch nicht jeder hat bereits eine 80 Gigabyte Festplatte, die er ausschließlich iPhoto und iWeb zur Verfügung stellen will und kann.
MacOS X ist ein Unixderivat und unterstützt das Konzept der symbolischen Links, Aliase genannt. Warum arbeitet iLife 06 nicht damit? Die in iWeb verwendeten Bilder werden, beim Veröffentlichen, sowieso kleiner gerechnet und seperat gespeichert. Man kann jetzt sagen ich will das Bild aber verändern. Zoomen, etwas hineinschreiben, darüberleben, oder was auch immer. Ja dann könnte man auch eine Kopie machen. Aber erst beim Ändern des Bildes. Und die müsste dann auch nicht in voller Auflösung erfolgen, oder?
Februar 28th, 2006
Die Tagesschau hat eine Zusammenfassung der Mobilfunklandschaft in Japan. Ohne viel technisches Vokabular wird auch dem Laien schnell klar, dass uns die Japaner im Technikbereich, speziell Mobilfunk, um Jahre voraus sind:
- Ihre Netze sind um den Faktor 60 schneller.
- Internet über Handy ist selbstverständlich, mit Flatrate.
- Handy-TV, bei uns ein Streitthema, ist kostenlos und flächendeckend verfügbar.
- Es existiert ein Bezahlsystem mit dem das Handy alle möglichen Plastikkarten ersetzt. Und vor allem wird dieses System auch von den Geschäften unterstützt.
- QR-Codes sind weit verbreitet und werden in der Werbung, oder als Datenträger genutzt.
Für einen deutschen Handynutzer hört sich das alles nach ferner Zukunft an. Leider wird es das auch sein. Es hat sich zwar einiges an den Preisen getan, aber solange die Mehrheit bereit ist für den veralteten Datendienst SMS bis zu 19 Cent zu zahlen, von Drei-Euro Klingeltönen ganz abgesehen, werden die Begehrlichkeiten der Anbieter geweckt. Von kostenlosem, überall verfügbarem Handy-TV keine Spur. Moderne Dienste wie IM sollen zusätzlich zum Datendienst Geld kosten und Voice over IP wird ein den Vermittlungsstellen gefiltert, um an den UMTS Gesprächskosten zu verdienen. Von freiem Internetverkehr keine Spur. Armes Deutschland.
Februar 28th, 2006
Heute war es so weit. Ein Spambot hat mein Blog gefunden und gleich einmal an die 30 Einträge hinterlassen. Das ich ein rel=”nofollow” in den Kommentarlinks habe interessierte ihn nicht einmal. Dank dem Masseneditiermodus von Wordpress habe ich das ganze in ein paar Sekunden gelöst :D.
Um das aber in Zukunft zu vermeiden und nicht ausarten zu lassen habe ich nach dem derzeit besten Wordpress Plugin gegen Spam gegoogelt und bin auf das Wordpress Hashcash Plugin gestoßen. Es berechnet mit Javascript einen Hash der erst durch den Server verifiziert werden muss. Das erzeugt einiges an Overhead bei der Erstellung und verlangt dem Client ein paar Millisekunden Rechenzeit ab, die er wohl übrig hat :D. Zudem ist es wesentlich einfacher zu installieren als eine Captcha Lösung und im Gegensatz zu der angeblich auch noch schwerer zu knacken. Der Nachteil ist natürlich, dass der Besucher Javascript aktiviert haben muss.
Februar 27th, 2006
Die Q ist eine kleine schwarz-gefleckte Kuh, die versucht in diversen Levels einen Pokal zu ergattern. Das Spiel ist in Flash geschrieben und erstaunlich kurzweilig. Damit man auch zu einem säpteren Zeitpunkt wieder einsteigen kann, gibt es Levelcodes.
Im Normalmodus gibt es 42 Level, die ich bereits alle durch habe :D. Aber da ist noch der Profimodus. Der ist dann teilweise sehr knifflig. Ich selbst kenne zu diesem Zeitpunkt nur die ersten paar Aufgaben. Wer von seligen Amigazeiten noch Boulderdash, oder andere Kistenschiebespielchen kennt wird begeistert sein. Und wer nicht, ebenfalls.
Zur Q.
Februar 27th, 2006
In diesem Artikel vergleicht Barry Feigenbaum, Mitarbeiter von IBM, die drei GUI Toolkits SWT, Swing und AWT. Am besten ist wohl die Feature-Vergleichsliste. In der sieht man sofort ob ein Toolkit die gewünschte Funktionalität bereitstellt, oder nicht.
Sein Fazit fällt dann aber wieder ganz altbekannt aus. Er zieht Swing SWT vor, da es in Java integriert ist und nicht erst zusätzlich installiert werden muss. Er erwähnt ebenso die Komplexität von Swing, gesteht ihm aber auch die bessere Architektur zu. Gilt es aber die Anwendung nur für eine Plattform zu schreiben, so kann SWT mit der nativen Implementierung und Integration von betriebssystemabhängigen Komponenten punkten. Der Geschwindigkeitsvorteil ist je nach Rechnerausstattung auch nicht zu unterschätzen. Zwar läft Eclipse auf meinem 1.5 GHz G4 Powerbook trotzdem sehr langsam, aber wer weiß wie es mit Swing wäre.
Februar 27th, 2006
Dieses Icon
wurde in den aktuellen Firefoxversionen zum Standardicon für RSS Newsfeeds erkoren. Sogar Microsoft baut es in den neuen Internet Explorer 7 ein. Bei Feed Icons gibt es Vorlagen für Photoshop und ein paar Vektorgrafiken.
Gefunden bei DrWeb.
Februar 26th, 2006
Google hat auf einer extra Seite Widgets für das Apple Betriebssystem 10.4 bereitgestellt. Interessanter Weise vor einer eventuellen Veröffentlichung für Konfubulator, der Widget Engine von Yahoo, die auch unter Windows läuft.
Ich erwähne das hier, weil mein Google-Mail Account bisher noch nie von mir abgerufen wurde und ich durch das Widget auf ein paar E-Mail aufmerksam wurde. Zwar wäre es möglich von Google-Mail weiterzuleiten, aber dann kommt auch der ganze Spam bei mir an. Die anderen beiden Widgets habe ich nicht getestet.
Februar 26th, 2006
… lautet der Titel einer Webseite, die Strampelanzüge fuer Babys im iPod Design verkauft. Dies ist nun mal nicht besonders verwunderlich. Die iPod Zubehörindustrie fertigt tausende von Sachen die keiner braucht, aber jeden haben will. Ich persönlich finde es aber schade das eigene Kind zum technischen Spielzeug zu degradieren. Wir hatten noch kreative Strampelanzüge :D. Selbstgestrickt oder mit Pumucklmotiv!
Was aber viel schlimmer an der Seite ist, kann man auf dem Bild mit dem Kind sehen. Warum in aller Welt muss das Baby einen Kopfhörer aufhaben? Gerade wegen der aktuellen Diskussion in den USA um die Hörschäden durch zu laute Kopfhörer. Im Normalfall tritt dies durch schlichte Dummheit auf: “Ach mit dem Lautstärkeregler kann ich den iPod leiser machen?”, oder “Laute Musik direkt am Ohr führt zu Hoerschäden?”. In dem Fall liegt es aber nicht an der Dummheit der Hörerin oder des Hörers, sondern wieder mal am Erwachsenen.
Februar 22nd, 2006
IBM pflegt eine lange und sehr gute Seite zu den verschiedensten Programmierthemen. Unter anderem zum aktuellen Hypetheme Ajax. Dazu gibt es eine ganze Artikelserie. Ich beziehe mich hier auf den dritten Teil. Der Artikel heisst fortgeschrittene Anfrage- und Antwortmethoden mit Ajax. Konkret geht es um aussagekraeftige Fehlermeldungen und das Verstehen des XMLHttpRequest Objekts. Es liest nichts von Klickibunti-Methoden, sondern von fortgeschrittenen Programmiermethoden in mittleren bis grossen Anwendungen.
Februar 15th, 2006
Zwei sehr schoene Javascript Geschichten, gefunden bei DrWeb. Die erste oeffnet PopUps im Stil von Mac OSX. Dabei klebt das neue Fenster am oberen Rand des Aktuellen. Fuer was man das brauchen wird ist noch nicht abzusehen :D, greybox window. Sogar ein Wordpressplugin gibt es dazu. Leider ist die Seite in spanisch (oder portugiesisch) geschrieben. Daher kann ich noch nicht sagen, was es genau macht.
Inspiriert wurde Greybox von Lightbox JS. Eine sehr schicke Sache, um Bilder zu praesentieren. Was, wie bei allen JS/AJAX Loesungen, bleibt ist die Frage, was passiert wenn der Nutzer kein JS hat. Sei es weil es einfach abgeschaltet wurde, oder der Nutzer einen Screenreader benuetzt. Barrierefrei und suchmaschinengeignet ist es jedenfalls nicht.
Februar 15th, 2006
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