Archive for Mai, 2006
Siehe Update unten: Der Fall ist gelößt, eine direkte Urheberrechtsverletzung ist nach Prüfung des PHP Codes nicht erkennbar.
Soeben bin ich über die Seite von Frau Gabriele Hiller-Ohm, Mitglied des Deutschen Bundestags für die SPD gestoßen. Und nein ich mache hier keine Werbung fuer diese, noch für irgendeine andere Partei. Aufmerksam wurde ich, da Frau Hiller-Ohm auf Ihrer Seite das kostenlose HSPOLL Umfragescript verwendet. In den Nutzungsbestimmungen heißt es:
Das Script darf kostenlos verwendet und weiterverbreitet werden, solange der Link auf www.hugo-schaschlik.de sichtbar enthalten ist. Es darf nicht verkauft , oder in andere kommerzielle Projekte ohne mein Einverständnis eingebunden werden.
Wer aber auf der Startseite in den Quellcode schaut findet genau diesen Teil auskommentiert. Jetzt könnte mir das völlig egal sein, wenn das Script nicht von mir wäre :D. Daher habe ich an die gute Frau geschrieben:
Sehr geehrte Frau Ohm,
Sie verwenden auf Ihrer Webseite das HSPOLL Script, um Ihren Nutzern Umfragen zu praesentieren. Mich als Autor freut dies natuerlich. Allerdings haben Sie, bzw. Ihr Webmaster gegen die Lizenz verstossen, indem der Link auf meine Seite entfernt wurde. Bitte lassen Sie den relevanten Code wieder einkommentieren. Gegen eine kleine Spende wuerde ich mich auch bereit erklaeren auf den Link zu verzichten.
MfG Mathias Wagner
Es passiert mir immer wieder, dass mein Script ohne Verweis auf meine Seite verwendet wird. Dass es sich dabei aber um ein Mitglied der Legislative handelt ist bisher noch nicht vorgekommen. Ich hoffe, dass Frau Hiller-Ohm der Verstoß nicht bekannt war und sich eine Lösung findet. Ich werde an dieser Stelle relevante Updates veröffentlichen.
Update: Bereits eine Stunde nach meiner Beschwerde-E-Mail hat mir die zuständige Agentur Phenyl_E den PHP Code zur Umfrage geschickt. Das nenn ich mal fix. So wie es aussieht wurde das Backend vollständig neu geschrieben, wenn die gesendeten Dateien die tatsächlich eingesetzten sind. Nur das Frontend, und das wurde auch sofort eingestanden wurde von mir übernommen. Warum man dann den einzig relevanten Hinweis auf mich im Quellcode vergessen hat wurde mir jedoch nicht erklärt ;).
Es wurde mir eine Erwähnung im Impressum im Hinblick auf "Frontend und die Usability" in Aussicht gestellt. Und darauf werde ich wohl bestehen :D. Der HTML Code, der auf mich hindeutet wurde ebenfalls bereits entfernt.
Update 2: Ich wurde soeben gebeten diesen Beitrag umgehend zu löschen, da er für die Agentur nicht tragbar sei. Mir ist durchaus bewusst, dass HTML Code für eine Umfrage keine schöpferische Tiefe aufweist und dies auch kein deutsches Gericht anerkennen wird. Zweifelsohne war auf der Seite jedoch eine 1 zu 1 Kopie von HSPOLL HTML Code. Da ich hier mittlerweile eine Richtigstellung online gestellt habe, sehe ich keinen Anlass den Artikel zu entfernen.
Mai 19th, 2006
Dr. Web hat mit dem Erscheinen des neuen Dr. Web Buchs eine kostenlose Variante davon ins Netz gestellt. Im regulären Handel kostet das 330 Seiten starke Buch immerhin 18,90 Euro. Der Nachteil ist, dass die Grafiken im PDF-Buch nicht besonders gut sind. Das liegt laut Dr. Web aber an den unterschiedlichen Auflösungen für Druck und Bildschirm PDF. Auch wenn es Absicht sein sollte, wäre es durchaus zu verstehen. Ein Ausdruck kann durchaus billiger sein.
Jedenfalls ist die Bildqualität kein echtes Problem. Pflicht für jeden der irgendwie etwas mit dem Web zu tun hat!
Mai 17th, 2006
Mit der neuen Expression Products Linie will Microsoft in die Bereiche Bildbearbeitung und Flash einsteigen, sowie im Bereich WYSIWYG bei der Webseitenerstellung verlorenen Boden gut machen.
Die drei Programme heißen:
- Graphic Designer
- Interactive Designer
- Web Designer
Zu letzterem ist sogar eine öffentlich zugängliche Betaversion verfügbar. Mir persönlich ist das zwar egal, da ich meinen Code komplett von Hand schreibe, Adobe dürfte es mit den Produkten GoLive und Dreamweaver aber anders gehen. Zwar kann man noch nicht sagen, ob Expression Web Designer ähnlich mächtig wird, zumal eine PHP Unterstützung fehlen wird, die Marktmacht und den Spielraum Microsofts beim Preis sollte man aber keinesfalls unterschätzen.
Der Preis wird auch bei Graphic Designer entscheidend sein. An die Möglichkeiten und die Verbreitung von Adobes Photoshop wird MS noch lange nicht herankommen. Die Integration von Bitmap- und Vektorgrafik macht es aber doch zu einem ernsthaften Konkurrenten von Fireworks.
Flash ist ebenfalls auf den meisten Plattformen etabliert und hat mit Action Script eine sehr mächtige Sprache an Bord. Mit der Windows Presentation Foundation in Windows Vista und bald auch in XP kann der Softwareriese trotzdem zu einer ernsthaften Alternative werden.
Ich empfehle auf jeden Fall die unter "Tours & Demos" zu findenden Filme anzusehen. Besonders der zum Graphic Designer hat mir sehr gefallen, auch wenn das Interface noch etwas zu officelastig aussieht.
Mai 16th, 2006
"Über den Hai gesprungen" ist eine Redewendung die es bei uns nicht gibt. Im Original heißt es nämlich "jump the shark". Es bezeichnet den Punkt in einer Karriere in dem es sprichwörtlich bergab geht. Erfunden wurde es im Jahr 1985 von ein paar Studenten. Einer davon betreibt bis heute die Webseite Jump The Shark. Erstaunlich finde ich, dass es sich dabei nicht um einen "Insider", sondern um eine in die Sprache eingegangene Redewendung handelt. Nähere Informationen gibt es beim Süddeutsche Zeitung Magazin.
Mai 15th, 2006
Und gleich noch einmal ein Beitrag zum Thema Sicherheit. In einem Radiomitschnitt, nachzuhören beim CCC, geht es um die Geschichte und Methoden der Verschlüsselung. Also hochaktuell und sehr interessant.
Witzig oder eher traurig ist folgende Geschichte: EC Karten waren bis vor ein paar Jahren nur mit einem 56 Bit Schlüssel gesichert. Nachdem die Schlüssellänge auf 128 Bit erhöht wurde, haben manche Banken ihren Denkapparat angeschmissen. Heraus gekommen ist:
2 * 56 = 128
Man kopierte den Schlüssel einfach einmal und setzte die Kopie hinter das Original. Abgesehen von der Schwachsinnigkeit dieser Lösung, ist sie auch noch falsch. Bei mir kommt immer noch 112 heraus.
Gefunden bei der Baumschlange.
Mai 15th, 2006
In diesem Knowledgebase-Artikel mit dem Titel "Mac Maintenance Quick Assist" beschreibt Apple in englischer Sprache wie man den Mac fit haelt. Neben altbekanntem, wie dem Reparieren der Rechte und banalem wie "Verwende aussagekräftige Dateinamen" findet sich auch ein neuer Punkt:
Check for Viruses
Macs don’t get anywhere near the amount of viruses that Windows PCs are prone to, but that doesn’t mean that they can’t get infected. If you don’t already have antivirus software, you may want to consider making a purchase. If you have the software installed, be sure to keep your virus definitions up to date—you can find the latest updates on your software manufacturer’s website.
Darin heißt es ganz einfach, man solle sich einen Virenscanner zulegen. Zwar seien nicht annähernd so viele Viren für den Mac bekannt als für Windows, aber sie sind nicht unverwundbar.
Auffällig sind hier drei Dinge:
- Offiziell ist kein einziger (schädlicher) Virus für Mac OS X bekannt. Warum empfiehlt Apple dann den Einsatz eines Virenscanners? Haben sie etwa auf hauseigenen Honeypots Schadsoftware gefunden?
- Ferngesteuerte Macs sind nichts neues. Es gibt angeblich sogar ganze Botnetze die nur aus Macs bestehen. Die Infektion findet aber wohl über bekannte Lücken in Zusatzsoftware wie dem Apache Webserver statt. Diese Pakete sind kein spezieller Teil von OS X, sondern einfach mit Darwin, den Unixkern, lauffähig. Das Problem daran ist, dass speziell für Apache Updates von Apple herausgegeben werden, im Allgemeinen aber sehr spät. Auf meinem Powerbook läft 1.3.33, aktuell wäre aber 1.3.35 mit einigen Sicherheitsfixes. Zwar kann man bequem per Fink selbst updaten, oder gleich 2.2.x installieren. Die wenigsten Nutzer machen das aber.
- Vor nicht einmal zwei Wochen hat Apple neue Werbespots vorgestellt. Darin stellt man die Virenfreiheit noch als großen Vorteil da.
Vielleicht hängt die Veröffentlichung auch mit den Androhungen von Tom Ferris zusammen. Dieser behauptet mehrere, auch nach dem dritten Update in diesem Jahr, offene Sicherheitslücken zu kennen und diese auch schon seit längeren an Apple gemeldet zu haben. Da dort jedoch nicht reagiert wurde habe er vor diese auf seiner Seite zu veröffentlichen. Dies hat er aber bisher nicht getan. Das lässt natürlich noch mehr Raum für Spekulationen, die ich aber nicht mehr ausführen will, sondern auf die Diskussion bei Slashdot verweise.
Mai 15th, 2006
Apples Mac Computer sind unter Mac OS X generell sehr gut mit Synchronisationsmöglichkeiten ausgestattet. Der Kalender iCal und das Adressbuch lässt sich mit dem Handy abgleichen, außer man hat ein Windows Mobiel Gerät
und mit .Mac funktioniert das auch zwischen mehreren Macs. Zudem werden Bookmarks und andere Safarieinstellungen gesynct. Was natürlich nur hilft, wenn man Safari nutzt. Zudem ist .Mac in das neue iLife06 integriert und erlaubt Backups. Der Nachteil an der ganzen Sache ist der Preis. Die Mitgliedschaft für ein Jahr kostet 99 Euro. Zudem kann man auch fast alle Features kostenlos oder billiger haben.
Dazu gehört MySync von MildMannered Industries. Die Software ist derzeit noch Beta und wird nach dieser Phase nicht kostenlos sein. Allerdings bildet es die Funktionalitäten der Synchronisation von .Mac im eigenen Netzwerk ab. Und das wird wohl auch der Haupteinsatzzweck von Mac-Synchronisation sein. Der iMac daheim soll eben auf dem gleichen Stand wie das Powerbook sein. Über ein eigenes VPN sollte es sogar per Internet möglich sein. Leider kann ich es nicht testen, da mir ein zweiter Mac fehlt. Sachspenden
nehme ich aber gerne an :D.
Mai 13th, 2006
In letzter Zeit hat mir Thunderbird haufenweise Spammails als normal markiert. Dies waren hauptsächlich deutschsprachige E-Mails mit der lästigen Casino Werbung. Diese sind nocht nicht sehr lange in Umlauf. Überhaupt sind deutschsprachige Spammails erst seit kurzem auf dem Vormarsch.
Im folgenden möchte ich beschreiben, wie man Thunderbird unter Mac OS X von Apple zu einem Neulernen zwingen kann. Auf eine Diskussion zu Apples Mail lasse ich mich nicht ein :D.
Die Anleitung ist auch für Windows geeignet! In Klammern versuche ich die deutsche Übersetzung anzugeben. Diese muss nicht unbedingt stimmen!
- Es empfiehlt sich alle Accounts zu komprimieren. Dazu wählt man "File | Compact Folders" (Datei | Ordner komprimieren). Dies muss für jeden Account einzeln gemacht werden. Dabei löscht Thunderbird E-Mails endgültig. Beim normalen Löschen werden die Dateien nur als gelöscht markiert. Damit kann man auch einiges an Speicherplatz sparen.
- Thunderbird beenden. Damit meine ich wirklich beenden und nicht Schließen (Mac OS X).
- Im Homeverzeichnis navigiert man dann zu "Library/Thunderbird/Profiles/irgendwas.default/" und löscht die Datei "training.dat". Unter Windows XP findet sich die Datei unter "c:/Dokumente und Einstellungen/Benutzername/Anwendungsdaten/Thunderbird/…".
- Dann öffnet man Thunderbird wieder
- Jetzt empfiehlt es sich in möglichst vielen Ordnern die _keinen_ Spam enthalten alle Mails zu markieren (Apfel + A / Strg + A) und per Rechtsklick "Mark | As Not Junk" (Markieren | kein Spam) anzuklicken. Je nach Anzahl der Mails kann das etwas dauern.
- Zuletzt macht man das gleiche mit allen Junk/Spam Ordnern. Da wält man aber natürlich "Mark | As Junk" (Markieren | Spam).
- Nach einem nochmaligen Neustart wird die Datei training.dat neu erstellt und die Erkennungsrate sollte sich verbessert haben.
Für diesen Zweck ist es auch sinnvoll alte Spammails aufzuheben und nicht zu löschen.
Mai 11th, 2006
Wer schon einmal nach Bildern oder Icons gesucht hat, um damit seine Webseite oder sein Programm aufzupeppen weiß wie schwierig sich diese Suche gestalten kann. Dr. Web hat deswegen eine Übersicht mit aktuellen Anbietern zusammengestellt. Die Icons sind nicht immer frei verfügbar, da sehr viel Arbeit dahinter steckt. Für einen Überblick, oder gar als Ansporn zum selbermachen ist jedoch gesorgt.
Wer nach kostenlosen Stock Fotos sucht wird in meinem Artikel Freie, kostenlose Bilder fündig.
Mai 11th, 2006
Aus aktuellem Anlass wollte ich mich über die neuen Möglichkeiten im Zend Guard 4 von Zend informieren. Zend ist die Firma, die für den Kern von PHP zuständig ist. Mit dem Guard lassen sich PHP Quellcodedateien verschlüsseln, um eine sichere Distribution in Zusammenhang mit einem Lizenzmodell zu verwirklichen.
Etwas makaber erscheint mir aber der Werbebanner dafür:

Wenn da nicht mal der Tierschutz vorbeischaut :D.
Mai 10th, 2006
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