Desktop der Zukunft in 3D?

Juli 13th, 2006

Es gibt schon länger Ansätze zu 3D Desktops. Bekannt ist Looking Glass von Sun, oder Xgl von Novell stellvertretend für Linux. Auch das neue Windows Vista bietet rudimentäre 3D Fähigkeiten. Nur leider machen diese Lösungen nicht sehr viel neu und führen nicht zwingend zu einem verbesserten Workflow.
Wirklich neu ist der Ansatz von Anand, genannt Bump Top. Er ordnet nicht einfach irgendwelche Fenster dreidimensional an, sondern macht den Desktop selbst zum virtuellen Schreibtisch. Wie das aussieht sieht man auf seiner Webseite hochaufloesend (117MB) oder hier über Youtube.com

In eine ähnliche Richtung geht der Ansatz der deutschen Firma i v e r s e. Ihre Darstellungsmöglichkeit nennt sich Liquid Browsing. Damit wird eine Menge von Daten, wie beispielsweise eine Filmdatenbank als Blasenhaufen aufgefasst. Ich empfehle auch da das Video anzuschauen. Außerdem gibt es eine Flashdemo.

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Entry Filed under: IT und Wissenschaft

2 Comments Add your own

  • 1. carsten waldeck  |  Juli 21st, 2006 at 04:19

    hallo.

    erst mal: vielen dank fuer die positive erwaehnung von liquid browsing.

    ich moechte gern einen kurzen hinweis zu deinem posting hinterlassen:
    1. liquid browsing hat recht wenig mit 3D desktops zu tun. wir sind sogar der meinung, dass 3D darstellungen fuer heutige datenvisualisierung kein sehr guter weg ist (besonders wenn man schnell und sehr komplex arbeiten will). als direkten schreibtisch ersatz, wie bei bumptop bedingt vielleicht.
    2. liquid browsing ist ein voellig anerer ansatz als bumptop. das was diese beiden darstellungs und interaktionsformen gemeinsam haben ist vielleicht die moeglichkeit, stark selektionsbasiert zu arbeiten und dass es ansaetze sind, die sich vom heutigen metaphern unterscheiden. vielleicht auch dass man beiden ansaetzen ansieht, dass es menschen mit viel liebe zum detail gemacht haben. alles andere ist jedoch unterschiedlich. der groesste unterschied ist vielleicht, dass bumptop den visuellen paramerter mit der hoechsten wahrnehmungsaufloesung (position x,y, koordinate) verschwendet (nicht nutzt) und somit als werkzeug nur sehr begrenzt zum komplexen arbeiten geeignet ist.

    es gaebe noch viel zu sagen, aber ich denke diese zusammenhaenge sollten zumindest einmal kurz erwaehnt sein. alles gute!

    carsten (erfinder von liquid browsing und liquifile)

  • 2. Mathias Wagner  |  Juli 21st, 2006 at 10:29

    Ja das ist mir klar. Leider ist das in dem Beitrag untergegangen. Der Artikel ist eigentlich nur wegen Bump Top geschrieben worden. Aber dann ist mir eingefallen, dass ich vor ein paar Monaten irgendwas gesehen habe. Hat mich eine halbe Stunde gekostet Liquid Browsing zu finden, weil mir der Name nicht mehr einfefallen ist :D.

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