E-Mail ist tot

November 26th, 2006

schreibt Dr. Joachim Neudert im Heise-Forum. Ich würde das Medium nicht als tot bezeichen. Jedoch als schwer angeschlagen auf der Intensivstation liegend.
Ähnlich wie Herr Neudert bekomme ich täglich 500 Spammails auf zwei eigene und einen Uni-Account. Dabei bleiben zwar 400 im Filter hängen, was aber auch verhindert, dass ich den Spamordner einfach schnell überfliege um eventuelle false positives doch noch zu lesen. Der schlimme Bilderspam kommt immer durch und kostet Zeit, Bandbreite und Nerven. Zudem verschicken Spamer ihren Müll mit gefakten Adressen. Da kommt es vor, dass meine eigene dabei ist. Somit kann ich weder sicherstellen, dass ich eine an mich gerichtete E-Mail lese, noch dass eine von mir geschickte auch beim Empfänger ankommt.
In dem Thread werden verschiedene Ansätze diskutiert. Jedoch sind sie entweder nur kurzfristig wirkungsvoll oder mit sehr hohem Aufwand verbunden.
Fazit: Derzeit ist E-Mail für mich auf dem absteigenden Ast. Dass sich bald ein weltweiter Standard durchsetzt halte ich leider für unwahrscheinlich. Vorschläge gibt es wie mit Sender ID genügend. Nur nutz es praktisch keiner.

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Entry Filed under: IT und Wissenschaft

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