“Adieu, Floppy-Disk!” lautet der Titel einer Homage von Tagesschau.de auf die alten Disketten. Der lange Artikel ist sogar in einen ersten und einen zweiten Teil aufgespalten. Darin finden sich nicht nur längst vergessene Softwareperlen und aktuelle Verwendungsmöglichkeiten für die Plastikteile, sondern auch eine Bastelanleitung für den Metallteil einer Diskette: Raumschiff Enterprise aus einer Diskette.
Ja, zugegeben ein etwas reisserischer Titel. Ich will hier nicht über den jüngsten Aufreger: Skype liest BIOS aus schreiben. Zumal darüber noch fast nichts bekannt ist.
Vielmehr will ich auf zwei Vorträge zu Skype hinweisen. Sie behandeln die Code-Verschleierungs und Anti-Debugging Techniken von Skype. Diese sind so rafiniert, dass es bisher niemandem gelungen ist, den Code und das verwendete Protokoll nachweisbar zu knacken.
Der erste ist auf der Black Hat 2006 von Philippe Biondi und Fabrice Desclaux, beide von EADS, vorgestellt worden: Silver Needle in the Skype. Der zweite wurde auf der RECON 2006 gehalten. Redner waren wieder Fabrice Desclaux und Kostya Kortchinsky. Der Vortrag Vanilla Skype Teil 1 und Vanilla Skype Teil 2.
Über Liquifile und Liquid-Browsing habe ich bereits berichtet. Nun ist Liquifile in der Version 1.5 erschienen und seit dem ein fast vollständiger Finder-Ersatz.
Neu ist die Darstellung von Ordnern. Diese erhalten nun, genau wie Dateien, eine Größenanzeige per Kreis. Im Gegensatz zu den Dateien ist dieser jedoch nicht gefüllt. Hinzu kommen Funktionen wie Löschen oder Kopieren, um die Daten nicht nur zu visualisieren, sondern auch damit arbeiten zu können. Auf der offiziellen Liquifile Homepage gibt es die Testversion, ein deutsches Einführungsvideo zu einer älteren Version, sowie ein Video von ScreenCasts Online (englisch) zur aktuellen Version 1.5.
Ohne dieses Video gesehen zu haben erkennt man nicht auf Anhieb sämtliche Möglichkeiten von Liquifile. Ich hoffe jedenfalls, dass Apple diese Software bereits gesehen hat und an eine Lizenzierung denkt.
Ich muss gestehen, dass ich bisher den dämlichen Rechner im Dashboard benutzt habe. Dass Apples OS X einen eingebauten Rechner hat, hatte ich in Jahren nicht bemerkt. Das liegt aber an der Namensgebung. Wenn ich in Spotlight Taschenrechner oder Calculator eingebe, passiert nichts. Apple nennt das Programm schlicht und einfach Rechner. Toll.
Jedenfalls hat das Tool nicht nur eine normale und eine wissenschaftliche Ansicht, so wie der Windows Taschenrechner oder kcalc, nein es gibt eine spezielle Ansicht für Programmierer. Und die ist wirklich sehr nützlich. Folgendes ist möglich:
Boolsche Operationen
Shifts
Vertauschungen
Rotationen
Einer- und Zweierkomplementdarstellung
Hexadezimale, Oktale und Dezimale Eingabe
Bit-Ansicht mit 64 Stellen
Zeichenrepräsentation in ASCII oder Unicode
Wer das alles nicht verstanden hat, wird es nicht brauchen :D. Für den Programmierer ist das jedoch sehr sehr nützlich! Gefunden bei Stralau.
Auf meinem Powerbook läuft der SSH Deamon für entfernte Logins und SSH-Tunneling. Nun arbeite ich mit einem Useraccount ohne Adminrechte. Zusätzlich gibt es noch den Account admin. Leider kommt es immer wieder einmal vor, dass jemand versucht von Außen auf meinen Rechner zuzugreifen. Dabei wird immer admin verwendet, da dies nun einmal ein häufig verwendeter Nutzer ist. Der Root-Login ist jedoch deaktiviert. Wie man das macht kommt noch. Nun will ich jedoch die Angriffsfläche für meine Dienste so gering wie möglich gestalten. Daher habe ich nun den Login mit allen Namen, außer meinem Nutzernamen unterbunden.
Dazu ist eine Änderung in der Datei sshd_config notwendig. Auf dem Mac liegt diese unter /private/etc, unter Linux in /etc/ssh/. Dieser Datei müssen folgende Zeilen hinzugefügt werden:
PermitRootLogin No
AllowUsers name1 name2 nameX # keine Kommas!
Dabei bezeichnen name1, name2 und nameX drei erlaubte Benutzer. Hier einfach den eigenen Nutzernamen eintragen und bei Bedarf um andere ergänzen. Ist man einmal eingelogt, so kann man mittels su ganz einfach auf andere Nutzernamen wechseln.
Der Bilderspam für Potenzmittel, Aktien und Co. nervt mich so gewaltig, dass ich nun doch einen Weg gefunden habe mit meinem E-Mail Programm Thunderbird diesen Schrott zu filtern. Zunächst bietet der Filterdialog von Thunderbird keine Optionen für Attachments. Eine Regel wie "wenn Anhang die Zeichen *.gif enthält, lösche diese E-Mail", ist also nicht umsetzbar. Hier hilft eine kleine Zeile, die in jedem E-Mail-Body mit einem Gif-Bild enthalten sein muss.
Content-Type: Image/gif
Damit lässt sich eine Regel wie in obigem Bild sichtbar erstellen. Zur Warnung sei gesagt, dass es durchaus gewünschte E-Mails mit Gif-Anhängen geben kann! Da meiner Ansicht nach E-Mail tot ist, nehme ich das in Kauf. Also mir nur E-Mails mit JPEG-, oder noch besser Zip-Dateien schicken.
Und bevor sich einer meiner Mac-Leser beschwert, Apples Mail unterstützt das anscheinend direkt per Attachment-Filter. Der Jens wird bestimmt was dazu sagen können.
Ein kleines Update zu den Woidboyz. Die haben mittlerweile eine eigene Homepage und, auch wenns schon zu spät ist, ein Weihnachtsspezial. Das gibts gleich hier im Blog. Auf deren Seite läuft zudem der Trailer zum geplanten Film. Wenn jemand die ersten Woidboyz Filme noch nicht kennt, dann empfehle ich vorher die ersten drei anzusehen.
Seit dem 01.01.2007 müssen Webseitenbetreiber neben dem Impressum auch eine Datenschutzerklärung auf der Webseite vorweisen. Genauere Informationen gibt es bei Luebeckonline. Von dort habe ich auch die Vorlage für Anderscht? und diese an mein nichtkommerzielles Blog angepasst, sowie in Ich-Form formuliert. Gerne darf diese Vorlage mit einem kleinen Hinweis auf Anderscht? übernommen werden. Jedoch bin ich kein Jurist und kann für die Richtigkeit nicht garantieren.