Wer mehrere Computer hat kennt das Problem mit vielen Tastaturen und Mäusen. Ist nur ein Bildschirm angeschlossen kann man auf einen KVM-Switch zurückgreifen. Hier ist jedoch mindestens die Betätigung eines Umschalters notwendig. Verfügt jeder Computer über einen eigenen Monitor wird die Sache schon schwieriger.
Synergy Synergy ist ein Tool welches Tastatur und Maus eines Server-Computers auf beliebig viele Clients abbildet. Das ganze funktioniert über TCP/IP. Anders als VNC werden keine Bilddaten, sondern nur Steuerdaten des Keyboards und der Maus übertragen. Dadurch ist keine Verzögerung spürbar. Ist die Installation einmal geglückt will man diesen Komfort nicht mehr missen.
Plattformübergreifend
Synergy gibt es für Windows, Linux und den Mac. Und noch viel besser: der Server arbeitet nicht nur mit einem Synergy-Client mit dem gleichen Betriebssystem, sondern mit einem beliebigen System. Konkret: Bewege ich die Maus auf meinem Windows-Bildschirm an den linken Rand erscheint der Mauszeiger links auf meinem PowerBook und umgekehrt!
Installation
Alle Installationsdateien finden sich auf der Webseite von Synergy. Leider gibt es nur für Windows einen grafischen Installer und eine Konfigurationsoberfläche. Unter Mac OS X und Linux hilft QuickSynergy.
Auf der offiziellen Webseite von Synergy findet sich unter Documentation "Using Synergy" eine ausführliche Anleitung zur Einrichtung des Servers und der Clients. Bis auf einen Punkt: Die Konfiguration der Bildschirme mit dem grafischen Tool. Daher hier meine Beispielkonfiguration:
Beispielkonfiguration
Die Namen der Beteiligten Rechner sind bei mir IP-Adressen. Das macht am wenigsten Probleme, außer diese Wechseln oft.
Server: 192.168.178.20
Client: 192.168.178.25 (Client-Monitor steht links vom Server-Monitor)
Die Konfigurationsdatei unter Windows liegt unter C:\Dokumente und Einstellungen\nutzerName\Eigene Dateien\synergy.sgc. Deren Aufbau ist auf der Webseite erklärt und logisch. Wer dort Werte ändern will und kann, sollte dies der GUI vorziehen.
section: links
192.168.178.20:
left = 192.168.178.25
192.168.178.25:
right = 192.168.178.20
end
Wer es doch per GUI machen will schaut sich bitte den Screenshot an. Die Einstellungen sind nämlich eher unlogisch. Die zweite Einstellung "is right of" muss natürlich analog eingestellt werden.
Aktive Ecken
Besonders unter Mac OS X werden die Ecken am Bildschirm für Funktionen wie Expose oder Dashboard verwendet. Damit beim Aufruf einer solchen "aktiven Ecke" nicht gleich der Mauszeiger auf einen anderen Computer wechselt, sollte man betroffene Ecken sperren. Das geht per Configfile oder über die GUI. Wichtig ist, dass diese Einstellungen alle auf dem Server zu hinterlegen sind. Clients ignorieren die eigene Configdatei! Hier der Ausschnitt von mir:
Ich hoffe ich konnte mit meinem Beispielen die Konfiguration etwas erleichtern. Wer immer noch skeptisch ist, sollte es trotzdem ausprobieren. Der Gewinn an Komfort ist enorm.
Denis Darzacq, Fotograf aus Frankreich, hat eine Vorliebe für fliegende Menschen. Ohne Fluggerät. Angesichts der Fotos könnte man meinen es handelt sich um Montagen. Oder um todesmutige Jugendliche.
Tatsächlich fotografiert der Mann Breakdancer in der Flugphase. Habe ich so noch nie gesehen und das Auge lässt sich immer wieder verwirren. Tolle Sache.
Wie heise Security berichtet ist es gelungen Safari beliebigen Code unterzuschieben. Dieser wird dann mit den Rechten des Benutzers ausgeführt. Für den Internet Explorer und andere Browser gibt es solche Lücken immer wieder, bei Apples Safari ist es die erste. Es fehlen noch genauere Informationen und der Exploit wurde noch nicht veröffentlicht, jedoch steigt die Gefahr von Schadsoftware auch unter Mac OS X.
Wer bisher immer noch mit dem Standard-Admin-Account auf dem Mac arbeitet, sollte spätestens jetzt auf einen eingeschränkten Benutzer-Account umsteigen.
Die meisten meiner Leser werden den Display-Spiegel noch nicht kennen. Die Spiegel-Displays dürften jedoch bekannt sein. Praktisch jedes Notebook und leider auch die MacBooks von Apple sind damit ausgestattet. Hier soll der Spiegel jedoch in erster Linie ein Spiegel sein. Das Display ist ein cooler Zusatz. Zudem ist es nicht nur eine Anzeige, sondern auch ein Touchscreen mit Spracherkennung.
Der Spiegel kommt ausnahmsweise nicht von Jeff Han, sondern von Studenten der University of Waterloo.
Nachdem ich als Spamschutz Kopfrechnen eingeführt habe, kam vielleicht ein Spameintrag pro Woche durch, um dann in Spam Karma hängen zubleiben.
Leider findet sich in meinem Spamreport seit kurzem wieder zahlreicher Müll. Die Bots haben anscheinend das Rechnen gelernt. Also habe ich als zusätzlichen Schutz einfach den Dateinamen des Wordpress-Kommentar-Moduls geändert. Wie das geht steht bei Dr. Web. Mal sehen wie lange das hilft.
Nachteil an dem ganzen sind die zahlreichen 404er in den Serverlogs, weil die Bots trotzdem versuchen die alte Datei aufzurufen. Das nehme ich jedoch in Kauf. Zudem lässt sich so ziemlich genau sehen wie oft versucht wird auf Anderscht? per Bot zu spamen.
Das Einrad ist in Deutschland seit ein oder zwei Jahren wieder sehr populär. Sogar in Schulen wird im Sportunterricht Einrad gefahren. Dass es Wahnsinige gibt, die Einradfahren als Extremsport betrachten ist nicht verwunderlich. Der 360 ganz am Schluss des Videos aber dann doch ganz beeindruckend.
Nachdem ich vor kurzem den Trick WLANs nach Signalstärke sortieren entdeckt habe, folgt gleich noch eine ganze Liste mit solchen Kürzeln. Der Autor hat die Seite sogar als Wiki eingerichtet, um weitere Tipps einzutragen: MacOSXHints Wiki.
Diese frage stellte ich mir heute, angesichts der bekanntgewordenen Äßerungen in einem Stern-Interview:
"Die Unschuldsvermutung heißt im Kern, dass wir lieber zehn Schuldige nicht bestrafen, als einen Unschuldigen bestrafen. Der Grundsatz kann nicht für die Gefahrenabwehr gelten. Wäre es richtig zu sagen: Lieber lasse ich zehn Anschläge passieren, als dass ich jemanden, der vielleicht keinen Anschlag begehen will, daran zu hindern versuche. Nach meiner Auffassung wäre das falsch."
Prompt wurde diese Frage bei Telepolis erörtert. Im Artkel der Tagesschau gibt es weitere Bedenkenträger.
Das WLAN-Symbol in der Taskleiste zeigt mehrere WLANs leider nur in alphabetischer Reihenfolge an. Die Signalstärke wird nicht berücksichtigt. Drückt man jedoch die alt-Taste, so sortiert Mac OS X die gefundenen Netze nach der Qualität. Wusste ich bisher nicht. Nützlich!
Gefunden bei MobileMacs.
Heute habe ich an der Uni am Schwarzen Brett folgenden Aushang gesehen:
Suchen Programmierer fuer professionelles Webprojekt… fertig besser gestern als heute… keine Verguetung…
die Seite soll angeblich auf Fernsehsendern wie Pro7 und Sat1 zu sehen sein. Selbst wenn das stimmt, kann es sich wohl eher um Werbung handeln. Professionell kann es schon mal nicht sein. Leider war nur eine Telefonnummer und kein Name angegeben, sonst hätte ich den Leuten mal eine E-Mail geschrieben.