Ein Stop-Motion-Video wird nicht gefilmt, sondern fotografiert. Und die einzelnen Fotos werden dann zu einem Film hintereinander geschnitten. Der Effekt ist toll, der Aufwand jedoch um ein Vielfaches höher. Man kann es sich sogar noch einmal schwieriger machen, indem im Video verschiedene Poster in jeder Aufnahme leicht geändert werden. Stop-Motion in Stop-Motion. Klingt kompliziert, daher einfach anschauen was ich meine:
Wer fremden Code lesen muss kennt das Problem mit schwachsinnigen, überflüssigen oder nicht vorhandenen Kommentaren. Dass sich Stilblüten dieser Art nicht auf Code beschränken zeigt dieses Bild: Orange Kabel. Man hat sich sogar um Mehrsprachigkeit bemüht.
Mit den aktuellen Signaturen glaubt AntiVir im Adobe Acrobat Updater einen Dialer zu erkennen. Ich wage zu behaupten, dass es sich um einen Fehlalarm handelt.
Ein Beispiel wie man es nicht machen soll, kommt heute von Adobe. Der Adobe Reader 8.1 teilte mir mit, dass ein Update bereitstehen würde. Ich klicke auf jetzt laden und dann passiert folgendes:
Der Internet Explorer wird geöffnet und nicht mein Standardbrowser.
Die Adobe Photoshop Album Starter Edition soll mir untergeschoben weden. Weggeklickt.
Auf der nächsten Seite die Google Toolbar. Weggeklickt.
Der Download klappt nicht, weil ein ActiveX Steuerelement installiert werden soll.
Wenn der Reader schon keine eigene Updateroutine ohne Umweg über den Browser mitbringt, warum dann der ganze Schwung an unerwünschter Zusatzsoftware. Und warum kann der Download nicht einfach starten? Um so schlimmer, da Adobe auf PDFs praktisch ein Monopol hat. Pfui. Beim nächsten Mal bitte besser machen.
Die größte Neuerung die Jobs verkündet hat, war Safari 3, der auch für Windows erhätlich sein wird. Wer diesen Browser einsetzen soll ist mir unklar. Mit Firefox und Opera gibt es sehr ausgereifte und umfangreiche Alternativen zum Internet Explorer. Die auf der Webseite angegebenen Werte zur Performance bezweifle ich so lange, bis Apple veröffentlicht unter welchen Bedingungen sie zustande gekommen sind.
Die Neuerungen und "geheimen" Features zu Leopard, aka 10.5, sind Altbekanntes und keineswegs bahnbrechend. Ach ja, die Apple Seite ist im Leopard-Design. Der Spott den Apple sonst für Microsoft übrig hat, wird wohl heftig zurückkommen.
Worse Than Failure, ehemals The Daily WTF, veranstaltete einen Wettbewerb, wer die grottigste Taschenrechner-Anwendung schreiben kann. Platz eins und zwei sind bereits nominiert. Der erste zeichnet sich durch "perfekten" Code aus. Der zweite, mein heimlicher erster Platz, durch Schwachsinn pur, schön in einer Flash-Animation dargestellt.
Dass sich Wissenschaftler mit allem möglichen Sinn und Unsinn aus Sicht von uns Laien beschäftigen ist nichts neues. Warum man eine Arbeit über die Position der Klobrille schreiben sollte, halte ich jedoch für sehr schwachsinnig. Trotzdem gibt es Leute die das tun und die Tagesschau berichtet im Schlusslicht davon.
Obwohl ich auf dem Mailserver sechs verschiedene Anti-Spam-Techniken einsetze und alles was durchkommt noch den Thunderbird-Filter durchläuft, erreichen mich täglich so an die 50 Junk-Mails auf vier Adressen. Davon sehe ich vielleicht 10. Heute ist jedoch wieder eine durchgekommen, die ich meinen Lesern nicht vorenthalten will. Darin wird eine Grammatik-Software angeboten. Wahrscheinlich ist es jedoch nur zur Adressbestätigung.
Subject: Der einfachste Weg zu beginnen zu schreiben
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Die Idee ist gut. Grammtik verbessern will jeder. Nur die Fehler im Text sind schon sehr derb. Wahrscheinlich eine Übersetzungsmaschine.
Ich nutze VNC, um extern auf die GUI meines PowerBooks zuzugreifen. Leider bietet VNC von sich aus keine Verschlüsselung und ist damit per se unsicher. Eine Verwendung ohne Verschlüsselung über fremde Netze - das Internet ist so eins - ist nicht zu empfehlen. Zudem muss in der Firewall auf dem Router ein Port weitergeschaltet werden. Damit kann jeder auf den VNC-Dienst zugreifen. Das nötige Passwort kann schlicht durch Bruteforce herausgefunden werden.
SSH
Obige Tatsachen lassen das Betreiben eines VNC-Servers, der aus dem Internet erreichbar ist, erst einmal als nicht empfehlenswert aussehen. Jedoch ist Mac OS X ein Unix und bietet daher den Dienst SSH an. Unter Windows muss dieser mit Open SSH nachinstalliert werden.
Den meisten ist SSH als sicherer Login auf ein entferntes Terminal bekannt und dies ist auch der größte Verwendungszweck. Jedoch bietet SSH zahlreiche weitere Möglichkeiten. Mit "man ssh" in einer Shell lassen sich alle Parameter nachlesen. Ein Feature ist der SSH-Tunnel.
Funktionsweise
Wenn ich mich vom Rechner Bob über das Internet zum Rechner Alice per SSH verbinde, so ist diese Verbindung verschlüsselt. Zusätzlich kann ich festlegen, dass der Zugriff auf den Dienst xy auf meinem lokalen Rechner Bob durch die SSH-Verbindung in Wahrheit an Alice weitergeleitet und dort bearbeitet wird.
Beispiel: Gebe ich im Browser auf Bob localhost:8080/geheimeSeite ein, so wird dieser Aufruf an Alice weitergereicht und die Webseite kommt nicht von Bob, sondern von Alice. Natürlich muss diese Weiterleitung erst eingerichtet werden.
Optional kann man noch mit der Option -N das Absetzen von Kommandos über die geöffnete Shell verhindern und mit -p einen anderen Port als den Standard 22 angeben. Für meine VNC-Anwendung auf Port 5900 sieht es dann konkret so aus:
Fazit
Die Sicherung beliebiger Dienste über einen SSH-Tunnel ist einfacher als es sich anhört und in jedem Fall zu empfehlen. Zum einen wird der Datenverkehr verschlüsselt und zum anderen sind Dienste nicht direkt von außen zugänglich. D.h. keine Portweiterleitungen und damit potentielle Angriffsflächen. Je nach Port-Angabe kann ein anderer Dienst gesichert werden. Außer den angesprochenen Web- und VNC-Servern können auch Verbindungen zu Mail-Servern oder irgendwas anderem getunnelt werden.
Hinweise
Es empfiehlt sich den SSH-Zugang auf wenige, oder gar nur einen Account ohne Admin-Rechte zu begrenzen. Ausreichend lange Passwörter mit Groß- und Kleinschreibung, sowie Zahlen und Sonderzeichen sind ein Muss.