Archive for Oktober, 2007

The Day The Routers Died…

Achtung: Informatikerhumor pur! Auf der RIPE-Konferenz wurde der Song live eingespielt. Die meisten kennen das Original von Don McLean wohl eher von Madonna, aber bereits das ist ein Cover.

Meldung bei Heise.

Add comment Oktober 29th, 2007

Macuser.de zensiert und loescht Beitraege

Macuser.de hat eine sehr seltsamme Auffassung von Meinungsfreiheit. In den Forenregeln heißt es:

Das derzeitige Urheberrecht verbietet das Umgehen eines Kopierschutzes und des illegalen Downloads aus dem Internet. Daher dulden wir keine Hinweise (Nennung) und Tipps auf Programme, mit denen dies möglich ist. Dazu gehören auch sämtliche Filesharing-Programme…
Auch wenn Filesharing nicht unbedingt illegal sein muss, wollen wir nicht, dass Hinweise auf P2P-Programme im Zusammenhang mit macuser-Seiten zu finden sind (per Suchmaschinen).

Diese Auffassung ist für mich unverständlich. Zumal illegale Downloads mit jedem Browser möglich sind. Opera hat BitTorrent integriert, für Firefox gibt es Plugins. Ein Kopierschutz von Musik-CDs wird von Mac OS X meist völlig ignoriert. Also am Besten man schließt gleich das ganze Forum.
Genau das habe ich heute Nachmittag in einem Beitrag geschrieben, indem ein User um Hilfe bei der Installation von Azureus gebeten hat und bereits wieder darauf hingewiesen wurde wie böse das doch sei. Bereits jetzt ist der gesamte Thread spurlos verschwunden!
Ich verstehe, dass sich ein Forenbetreiber schützen und bei konkreten Rechtsverletzungen wie der Verlinkung geschützen Materials, oder dem Posten von Serials eingreifen muss. Das Löschen eines Beitrags zu Installationsproblemen eines Java-Programms, mit dem ich persönlich gerade noch die Ubuntu 7.10 DVD absolut legal verteile, ist jedoch voreilige Zensur.
Anscheinend bin ich der einzige den das stört. Vielleicht sind Mac-Nutzer einfach daran gewöhnt. Apple zensiert gerne einmal unliebsamme Beiträge in den Discussion-Boards. Beides halte ich für falsch.
Daher: bei Macuser.de finden sich keine Beiträge zu Azureus, BitTorrent, eMule oder anderen "illegalen" Dingen. Sie werden (meist) unbegründet zensiert. Mal schauen ob sich Google meinen Hinweis zu Herzen nimmt.

1 comment Oktober 26th, 2007

Tanzender Vogel

Vögel sind entgegen der landläufigen Meinung keineswegs dumm. Sie sind für die Größe Ihres Gehirns sogar sehr intelligent! Vielleicht hat jemand die Sendung Kluge Vögel gesehen. Jedenfalls wundert es micht nicht, dass so ein Papagei auch tanzen kann:

Add comment Oktober 25th, 2007

Ubuntu 7.10, wieder einmal ausprobiert

Seit Suse 5 probiere ich immer wieder einmal mich mit Linux auf meinem Desktop anzufreunden. Aus verschiedenen Gründen ist es immer gescheitert. Zuletzt war Ubuntu 7.4 an der Reihe. Die Installation ist kinderleicht, an das System gewöhnt man sich. Leider konnte ich Ubuntu nicht dazu bringen meine 22”-Röhre mit 100 Hz anzusteuern. Die TV-Karte konnte ebenso nicht zum Leben erweckt werden. Also zurück zu XP.
Heute habe ich Ubuntu 7.10 gebrannt und installiert. Hier der Ablauf:

  • Installation sehr einfach. Das vorhanden 7.4 habe ich ueberschrieben, also kein Upgrade gemacht.
  • Nach dem ersten Start etwas herumgeklickt. Nach drei Minuten konnte ich die Maus zwar noch bewegen, aber nicht mehr klicken. Also auf die Konsole geswitcht (Alt + F1), um X neuzustarten. Login klappte noch, dann ging die Tastatur auch nicht mehr. Gewaltsam neugestartet.
  • Nun war der Monitor an der Reihe. Die Auflösung auf 1600*1200 gestellt, mehr als 85 Hz ging erst mal wieder nicht.
  • Rechner neustarten müssen, nicht nur X!
  • Ubuntu starte von selbst im "Safe Graphics Mode". Neustart.
  • Im Login-Screen ist nichts mehr zu erkennen! Nur verschwommene orange Zeilen.
  • Von der Windows-CD gebootet und Grub von der Platte geputzt.

Wenn ich Ende 2007 auf einem fünf Jahre alten Dell-Rechner ohne exotische Hardware ein Betriebssystem installiere, will ich dass das System dann auch läuft, ohne per vi in irgendwelchen Config-Dateien herumzupfuschen.
Mein Fazit: Ubuntu 7.10 ist (für mich) schlechter als 7.4. Fedora 8 kommt demnächst…

Add comment Oktober 22nd, 2007

Scroll Non-Active Windows mit Mac OS X 10.5

Ich habe mir mal die "Feature"-Liste von Apples kommendem Betriebssystem angesehen. Die meisten Sachen sind nicht für jeden nützlich, wie der erweiterte Sprachen-Support. Die Möglichkeit mit Automator beliebige Skripte in der GUI aufzunehmen finde ich jedoch sehr gut. Ebenso der unscheinbare Punkt Scroll Non-Active Windows unter System. Damit kann man nun endlich einen Text schreiben und im Browser scrollen ohne jeweils per Mausklick den Fokus wechseln zu müssen. Im Hintergrund tippen geht jedoch nicht. Etwas was ich am Mac schon immer vermisse und unter Windows und KDE selbstverständlich einsetze.

Add comment Oktober 18th, 2007

Digitale Demenz

Ein Phänomen, dass ich für mich leider absolut bestätigt sehe.

Add comment Oktober 12th, 2007

Wieviele Ausloesungen hat meine Canon DSLR-Kamera?

Diese Frage hat sich bestimmt schon jeder gestellt, der eine digitale Spiegelreflexkamera besitzt und von der limitierten Auslöseanzahl seines Modells weiß. Bei meiner Canon EOS 350D sind das laut Hersteller "nur" 25.000. Wie findet man aber heraus wie viele Fotos bisher gemacht wurden?

Profigerät
Bei den Profikameras von Canon und angeblich bei den meisten Nikons steht das in den EXIF-Daten. Für die Canon EOS-1D Mark II N gilt:
EXIF-Eintrag: unknown 13. Im dritten Teil steht die Anzahl Auslösungen. Steht im zweiten Teil, dem Überlaufteil, ein Wert x größer 0, so muss zum Wert aus Teil drei x mal 65536 addiert werden.

Consumergerät (besonders EOS 350D)
Fehlt bei der eigenen Kamera das ominöse Feld unknown 13, so kann man den Canon-Service beauftragen. Oder man rechnet es sich - für umsonst - selbst aus:
Ein erster Ansatzpunkt ist der Dateiname des Bildes. Dies ist meist eine fortlaufende vierstellige Nummer. Bis 9.999 Auslösungen liegt man damit also ziemlich richtig. Was ist aber wenn die Dateinamen plötzlich wieder bei 1 anfangen? Hier hilft die Ordnerstruktur die von der Kamera auf der Speicherkarte angelegt wird. Im Hauptordner DCIM finden sich die Unterordner abcCANON mit den eigentlichen Bildern. a, b und c sind Zahlen die wie folgt interpretiert werden müssen:

a steht für eine angefangene 10.000er Serie
b steht für eine angefangene 1.000er Serie
c steht für eine angefangene 100er Serie

Beispiel: im Ordner 150CANON sind Bilder zwischen 5.001 und 5.100. Die 1te angefangene 10.000er Serie geht von 1 bis 10.000. Die 5te angefangene 1.000er Serie von 5.001 bis 6.000. Und die 0te 100er Serie von 1 bis 100.
Würde der Ordner 250CANON heißen, so enthielte er Bilder zwischen 15.001 und 15.100. Wobei in beiden Fällen die Dateinamen nur vierstellig sind!

Ich hoffe diese Information ist eine kleine Hilfestellung. Ich freue mich über Hinweise zu Fehlern und Eigenheiten von anderen Kameras.

2 comments Oktober 3rd, 2007

Macht das iPhone Apple boese?

Man möchte es kaum glauben, aber mit dem letzten Firmware Update für das iPhone hat sich Apple unbeliebt gemacht. Gut die deutsche Seite Macnews.de schreibt noch iPhone 1.1.1: WiFi Music Store angebunden, Wünsche erfüllt, das Fazit von Leuten die ein iPhone besitzen fällt jedoch ganz anders aus. Technikseiten wie Gizmodo - die den Hype miterzeugten - schimpfen heute wie gemein Apple doch sei. Warum das ganze?
Apple machte schlicht die Ankündigung, das iPhone softwareseitig geschlossen zu halten, war. Dass es jetzt tatsächlich so kommt ist schlimm und schadet Apple auf jeden Fall, nur ist diese Information keineswegs neu. Bereits bei der Vorstellung des Gerätes hat Jobs darauf hingewiesen. Am 12. Januar 2007 habe ich auf Anderscht? geschrieben:


Am schlimmsten jedoch - und das bezeichne ich als Rückschritt - ist die Geschlossenheit des Gerätes. Damit meine ich:
Es kann keine, von Apple nicht autorisierte, Drittsoftware installiert werden.

Apple iPhone (Cisco TM!): echte Innovation und ein Rueckschritt

Der Europa-Start des iPhone interessiert mich daher nicht und ich bleibe bei meinem viele Jahre alten P910i. Das hat zwar kein WLAN und statt eines Multi-Touch- lediglich einen Touch-Screen, aber sonst ist es dem iPhone überlegen. Auch ohne 70 Euro aufwärts T-Mobile Vertrag.

Zum weiterlesen: KRÜPPEL-IPHONE auf Spiegel Online.

Add comment Oktober 1st, 2007