Dass die Chinesen zu Olympia schwere Geschütze auffahren ist allgemein bekannt. Sei es gegen unliebsame Berichterstattung, "aufmüpfige" Volksgruppen, Raucher, Spucker, Vordrängler, das Wetter und vieles mehr. Unter anderem auch gegen Terroristen. Der Anschlag auf zwei Busse letzte Woche verdeutlicht diese Bedrohung.
Wie die chinesischen Einheiten trainieren zeigt ein kurzes Video. Der Anfang ist dann aber doch sehr skuril. Man wundert sich dass die Leute nicht vor lauter Lachen von den Segways fallen. Oder der Terrorist vor lachen freiwillig aufgibt. Natürlich darf man diese Einheiten nicht unterschätzen. Das sind bestimmt knallharte Kämpfer. Trotzdem zum schießen.
Die Uni hat eine ordentliche Anti-Spam-Software eingekauft. Das ist ersteinmal zu begrüßen. Weil Spam bisher fast ungehindert durchging eine dringend notwendige Investition. Es handelt sich um eXpurgate der Firma eleven. Von außen kann ich das Produkt schwer beurteilen. Die Webseite und auch das White-Paper gehen nicht sehr in technische Details.
Besonders stolz ist eleven auf die "Freezing" genannte Funktion. Damit wollen sie Massenmails zuverlässig erkennen und als Spam klassifizieren. In wie weit das heute bei immer mehr personalisierten Spam funktioniert kann ich nicht beurteilen.
Der Hammer steht jedoch in der offiziellen Mitteilung des RZ:
… eingehenden E-Mails bereits vor der Annahme automatisch auf Spam untersucht und bei Bestätigung sogleich an die absendende Stelle zurückgewiesen werden.
Wenn das wirklich stimmt freuen sich dank beliebig fälschbarer Absender-Adressen täglich zigtausende Opfer an den Spam-Bounces (auch Backscatter der Uni. Inwieweit das tatsächlich zutrifft kann ich nicht sagen. Jedoch fürchte ich den Tag an dem ich betroffen sein werde.
Fazit: Endlich eine anständige Anti-Spam-Lösung. Bei mir ging das Aufkommen von ein paar Hundert auf unter Zehn zurück. Ein Teil davon wahrscheinlich auf Kosten anderer!
Es gibt ja haufenweise lustige Flash-Filme zu den beiden IT-Giganten. Selbst habe ich schon ein paar gepostet. Dieses Lichtschwert-Duell ist auch sehr schön. Zumindest zweimal. Auf jeden Fall beide Seiten spielen!
Nachdem sich Apple zu meinem Hardwareproblem gemeldet hat sieht es nun so aus:
Der iStore in Passau ist kein zertifizierter Apple Service Provider. Deswegen ist es unmöglich, dass dort die Reperatur vorgenommen wird. Cancom darf ein Ersatzteil nicht an den Kunden herausgeben. Somit fallen 60 Euro + zweimal Verandkosten an.
Daher habe ich ein paar Service Provider in München angeschrieben. Dort könnte ich hinfahren und das Gerät gleich wieder mitnehmen. Drei von vier haben geantwortet. Der erste schafft es nicht am gleichen Tag. Der zweite, die In Time GmbH, verlangt 140 Euro für diesen "Expressservice". Obwohl das zum heulen ist, habe ich einmal ziemlich gelacht. Der Austausch dauert 20-30 Minuten. Da komme ich nach meiner Rechnung auf gute 300 Euro Stundenlohn. Das erwarte ich vielleicht von einer Unternehmensberatung, oder einem teuren Anwalt. Für ein bisschen Schraubendrehen ist das für mich Wucher. Dort wird die exponierte Stellung gnadenlos ausgenutzt. Interessant wäre was so eine Apple Zertifizierung kostet und ob dort Lizenzgebühren anfallen. Kann dazu jemand etwas sagen?
Dass es auch anders geht, zeigt die brainworks Training GmbH. Man berechnet mir 59,50 Euro.
Das heist also für mich: obwohl Apple das Ersatzteil aus Kulanz bezahlt, fallen Kosten von 60 + 20 Euro Fahrtkosten an. Circa 25% des Geräterestwerts. Als armer Student muss ich mir das noch sehr gut überlegen. Vor allem da die Alternative "Sensor einfach rauslöten" sehr verlockend ist.
Wer einmal irgendwie mit Mathematik, ich meine echte Mathematik und nicht Rechnen, in Berührung gekommen ist, kennt Maple. Oder Matlab. Wem das alles zu kompliziert ist, oder weil man als Normalsterblicher die ganze Mächtigkeit nicht braucht, greift zu Calc Board von David Plotzki. Es kennt zwar nicht besonders viel mehr Funktionen als ein Taschenrechner, dafür viele Konstanten. Und im Gegensatz zu einem solchen stehen alle bisherigen Schritte nachvollziebar über der aktuellen Rechnung. Nicht zu vergessen: man kann selbst Variablen definieren. Sehr schön.
Calc Board wird für Mac OS X und das iPhone angeboten. Wie es aktuell mit der Kompatibilität von Dashboard zu Yahoo Widgets und Co steht, weiß ich nicht. Einen Versuch ist es aber allemal wert.
Gefunden bei Macnews.de
Wer bisher nicht wusste wie es im Computer zugeht und was der Herr Inspektor Virenscanner so treibt, schaut sich einfach den Sieger im Bereich Flash des diesjährigen Bitfilm Festivals an. Viel Spass.
Da eventuell bereits morgen mit der automatischen Auslieferung des SP3 für Windows XP begonnen wird und ich selbiges vorerst nicht installiert haben will, wollte ich die Einstellungen für die automatischen Updates von Automatisch auf Benachrichtigen ändern. Leider sind jedoch alle Schaltflächen im entsprechenden Dialog ausgegraut und somit nicht anklickbar. Mehrere Seiten im Netz kennen das Problem und empfehlen folgende Keys in der Registry zu überprüfen:
Ersterer ist bei mir nicht vorhanden und zweiterer auf 0. Sogar löschen half nicht. Warum ein Betriebssystem dem Admin das Einstellen des Updatemechanismus verbieten will, ist mir schleierhaft. Schließlich habe ich bei WinTotal doch noch eine Lösung Krücke gefunden. Der DWORD AUOptions im obigen zweiten Registry-Schlüssel hat folgende Bedeutung:
2 = Benachrichtigen, aber nicht automatisch downloaden oder installieren.
3 = Automatisch (empfohlen) Empfohlene Updates automatisch downloaden und auf dem Computer installieren. (Standardeinstellung)
4 = Updates downloaden, aber Installationszeitpunkt manuell festlegen.
Diesen Wert habe ich von 4 auf 2 geändert. Dann kann ich in Zukunft die Updates einzeln aussuchen. Wem das zu kompliziert ist kann auf einen Blocker-Patch von Microsoft zurückgreifen. Ob man diesem traut ist jedoch wieder eine ganz andere Geschichte.
Nach meinem boesen Brief an Apple gab es heute die erste Reaktion. Frau Moertl vom Custumer Support Deutschland hat bei mir angerufen. Apple will zufriedene Kunden und man werde mir aus Kulanz das nötige Ersatzteil kostenlos anbieten. Allerdings muss ich dazu zu einem zertifizierten Apple-Händler, der das eigentliche Problem erst einmal bestätigen muss. Zudem schickt Apple das Ersatzteil auch nur an diesen Händler. Falls ich diesen also nicht überzeugen kann, mich die Reperatur selbst machen zu lassen, muss ich dem also noch die Arbeitsleistung bezahlen. Man wird sehen. Zum Glück gibt es seit kurzem in Passau einen iStore. Allerdings ist der nur Premium-Reseller. Daher werde ich es wohl zuerst noch einmal bei Cancom versuchen.
Nachdem mein tolles Apple-Produkt den dritten Hardwarefehler erlitten hatte und mein Anruf beim Apple-Support völlig ergebnislos war, habe ich am 23.06 einen Brief nach Irland geschrieben. Bisher noch keine Reaktion. Mal schauen ob Apple den Kunden totschweigen will, oder vielleicht doch noch eine Reaktion kommt.
Dear Sir or Madam,
I am writing to you as a PowerBook G4 customer (serial number: W851****) . Unfortunately I have had two hardware defects, more precisely two lower RAM slot failures. The logic board was exchanged twice: the first time in Germany in August 2005 and the second time in Canada in September 2007.
Since June 2008 the trackpad sensor has been broken. It keeps on reporting high temperature values randomly. As soon as the reported values exceed about 85 degree Celsius the system is put to sleep. system.log says:
Jun 3 16:30:20 userXPB kernel[0]: Power Management received emergency overtemp signal. Going to sleep.
On average this happens 15-80 times a day, sometimes even more than once a minute. Severel times a day the computer won’t even wake up anymore, so I have to take the battery out, wait about three minutes and reboot. All data is then lost! Please see attachment 1. After some research on the internet, I found out that this is a common problem with PowerBooks. Even Wikipedia knows about it: http://en.wikipedia.org/wiki/PowerBook_G4#Quality_issues_2.
You can imagine that I expect a computer priced as highly as 2000 Euro to be fully functional, even after three years. Until this third hardware failure I had been a satisfied Apple costumer convincing many of my friends to do the switch. I hope you will appreciate that my next buy depends on a solution of this problem. Currently I am forced to work on a Dell Windows computer, because I am not willing to pay 250 Euro (top case replace) for a computer with a residual value of only 500 Euro.
Reports on the internet said Apple would repair this defect with a CS Code. During my phone call with costumer support (number 100668*** speaking to Mr Lintu, who encouraged me to write to you) this was denied. So this letter is my final attempt to recieve help on this issue. And to be honest, I will switch back if Apple does not admit this is a common issue and should be covered by an Extension Repair program.
I appreciate your fast response.
Georg Schnurrer hat die beiden IT-Giganten zum Zusammenleben in einer WG verdonnert. Wöchentlich sollen zwei Comics erscheinen. Bisher sind es drei. Zu finden auf der Seite Siliconapartment.com, in Deutsch und Englisch. Die ersten beiden Folgen halte ich nicht für besonders witzig. Tag drei ist jedoch zum wegschmeissen. Die Leute im CIP-Pool schauen mich schon ganz seltsam an…