Was zum lernen: Java-Blog-Buch, auch mit fortgeschrittenen Themen.
Was zum aufhängen: Fotodruck auf Leinwand im Test, persönlich habe ich schon bei Artido einen 90×30-Druck bestellt. Zwar in schwarz-weiß, aber die Kritik im Test kann ich nicht nachvollziehen.
Ich gebe auf. Ja ich werde aufhören dem Normalbürger irgendwelche Dinge über Virenschutz, Browserverwendung, usw. zu erzählen. Warum? Weil es absolut sinnlos ist. Man müsste viel weiter vorne anfangen. Diese Woche war wieder ganz besonders schlimm: Montag: Man stellt mir einen Rechner hin, um den berühmten VPN-Client zu installieren. Das erste Pop-Up ist der Virenscanner. Man hat ein Rootkit gefunden. Ja, diese Meldung komme schon seit einem halben Jahr. Nebenbei meldet der Scanner noch ein paar Duzend Viren und anderes Zeugs. Ich sage, der Rechner muss platt gemacht werden. Warum dieser verseuchte Rechner so nicht weiter benutzt werden kann war der Besitzerin aber nicht verständlich zu machen. Hinweise auf Spamversand, Passwort-Sniffer, usw. reichten nicht aus. Sie werde den Rechner weiterhin so benutzen. Neu-Aufsetzen wäre viel zu kompliziert. Und außerdem geht das Ding ja tadellos. Freitag: Um 22 Uhr (!) kommt eine zu mir. Da ich ja mal Netzwerkadmin im Wohnheim war, solle ich ihr helfen. Der Virenscanner meldet über 100 (!) Schädlinge. Er kann bis auf drei alle entfernen, aber nach einem Neustart ist wieder alles da. Ich erkläre wieder die gleichen Dinge wie am Montag. Es wird nicht verstanden. Windows neu installieren? Könne sie nicht. Also hängt der Rechner fröhlich weiterhin im Uni-Netz.
Wohlgemerkt, es handelt sich in beiden Fällen um Studentinnen im Jahr 2008 und nicht um 80-jährige, die irgendeinen Mainframe bedienen müssten. Ich will jetzt nicht groß spekulieren, ob Frauen hier mehr Probleme als Männer haben. Persönlich glaube ich nämlich dass das sehr gleichmäßig verteilt ist. Nur sind Männer scheinbar eher in der Lage ihr Problem in eine Suchmaschine einzugeben. Schon alleine um sich die Schmach zum "Profi" gehen zu müssen, zu ersparen. Bei den Frauen ist die Hemmschwelle geringer.
Ich jedenfalls halte keine Predigten mehr. Installiert, repariert und formatiert wird ebenfalls nicht mehr. Zumindest nicht kostenlos. Aber wenn die stundenlange Arbeit plötzlich Geld kosten soll, findet sich schlagartig eine andere Lösung. Und sei es ein einfaches "Weiter so!".
Es passt zwar thematisch nicht wirklich in mein Blog, aber es geht immerhin um Geschichte im Unterhaltungsbereich. Half-Life wird zehn Jahre alt. Aus diesem Anlass gibt es das Spiel fuer 98 US-Cent (+ Steuer, insgesamt 1,17 US-Dollar) auf der Online-Plattform Steam. Wer HL noch nie gespielt hat, es wieder tun will und die CD nicht mehr findet, oder sie gar kaputt ist, kann hier gefahrlos zuschlagen. Aus eigener Erfahrung kann ich Steam empfehlen. Bezahlt wird per Kreditkarte, PayPal oder ClickAndBuy.
Ich bin wahrlich kein Fan des iPhone und kenne daher nicht jede Anwendung aus dem AppStore, in dem bestimmt einige Perlen sind. Das iPhone als Ziffernblock zu verwenden halte ich jedenfalls schon fast für genial. Auch wenn das Design klar auf die neuen Schminkspiegel ausgelegt ist, würde es sogar noch mit PPC-Macs funktionieren. NumberKey
Der Server rover.ebay.de/.com gehöhrt soweit ich das sehe zum Login-Mechanismus hauseigenen Affiliate-Programm. Bisher habe ich diese Adresse auch nie gesehen. Ich wurde jedoch darauf aufmerksam gemacht, dass Safari auf verschiedenen eBay-Seiten einen Zertifikatsfehler bringt. Nachvollziehen kann man das indem man direkt https://rover.ebay.de/.com im Browser aufruft. Allerdings nur mit Safari und Firefox. Opera, sowie der IE leiten ungefragt auf https://login.ebay.de/.com weiter.
Warum das nun so ist kann ich nicht nachvollziehen, da der Aussteller des Zertifikats angeblich VeriSign ist. Gültig ist es wohl auch. Wahrscheinlich kann man dem Zertifikat durchaus vertrauen, außer der Server wurde gekapert. Selbst wenn dem so wäre, wird man auf https://login.ebay.de/.com weitergeleitet. ABER: nach einer solchen Weiterleitung melden Opera, Safari und der IE eine unsichere Verbindung! Nur Firefox zeigt eine sichere Verbindung an. Vertrauen erzeugt das nicht.
Bei folgendem Video auf keinen Fall trinken oder essen. Außerdem ist es empfehlenswert nicht in einem Raum mit anderen (z.B. CIP-Pool) zu schauen. Man könnte einen sonst für verrückt halten.
Ich selbst bin nach wie vor nicht Mitglied in einem sozialen Netzwerk und lebe damit sehr gut. Interessant sind die enormen Wachstumsraten und rießigen Zahlen aber allemal. Laut dem Artikel bei TechCrunch verschlingen die Server pro Monat ca. eine Million Dollar an Stromkosten und 500 000 Dollar an Traffic. Hinzu kommen ungefähr elf Millionen Dollar für Miete und Personal. Ohne Ausgaben für neue Hardware zu berücksichtigen kommt man also auf 12.5 Millionen Dollar pro Monat. Inklusive dieser Ausgaben kommt man auf viele 100 Millionen Dollar pro Jahr, nur um das ganze am Laufen zu halten.
Ich glaube nicht, dass sich dieser Wert in den tatsächlichen User-Daten wiederspiegelt. Die Werbeeinnahmen werden nur einen Bruchteil der Kosten decken. Und selbt wenn man diese Daten an die Werbeindustrie verscherbelt wird wahrscheinlich ein Verlustgeschäft daraus. Ganz zu schweigen von eventuellen Klagen wegen dem Datenschutz. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass in der aktuellen Finanzmarktlage Geldbeschaffung alles andere als einfach ist, könnten bei Facebook innerhalb der nächsten zwei Jahre die Lichter ausgehen. Dies werden die Investoren um jeden Preis verhindern wollen. Er wird sehr hoch sein.
Wer Achmed den toten Terroristen noch nicht kennt, sollte erst das Ursprungsvideo ansehen. Das Weihnachtslied ist sonst nur halb so lustig. Ja ich weiß… aber bis Weihnachten wollte ich euch das nicht mehr vorenthalten.