Vor knapp zwei Jahren habe ich bereits festgestellt: ein Stativ ist teuer. Allerdings habe ich jetzt endlich zugeschlagen. An der Wahl des Stativs hat sich nichts geändert, es bleibt beim Velbon Sherpa Pro 640. Die Vorteile sind:
Gewicht von nur 1,6 kg
Moosgummi an allen drei Beinen zum Schutz vor kalten Händen
Spikes
Geringes Packmaß von nur 48cm
Der aus meiner Sicht einzige Kritikpunkt ist, dass die Beine aus vier und nicht nur drei Teilen bestehen. Aber nur somit ist das kleine Packmaß möglich. Je mehr Segmente desto eher neigt das Stativ zu Schwingungen. Ich für meinen Teil finde das aber schon sehr spitzfindig.
Hatte ich beim Kopf ursprünglich noch an einen CULLMANN Magnesit 30 Nm gedacht, habe ich jetzt einen Benro B-2 gekauft. Ausschlaggebend war bei annähernd gleichen Werte für Größe und Tragfähigkeit das Gewicht. Der Benro ist fast 200g leichter. Hinzu kommt die Kompatibilität zu Arca-Swiss. Da sowieso zusätzlich ein Schnellwechselsystem her musste und das von Cullmann schon nicht besonders vertrauend erweckend aussieht, ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Als Wechselplatte dient eine PU-60 ebenfalls von Benro.
Fazit: Die Stativ-Kopf-Kombo wiegt nur knapp über zwei Kilogramm und ist bombenfest. Wie es sich im Alltag bewährt werde ich nach meinem Rumänien-Aufenthalt schreiben.
Nach viel zu langer Zeit endlich wieder einmal ein WordPress-Update. Auf Grund der doch gravierenden Lücken war das überfällig. Sollte irgendwas nicht gehen, bitte ich um einen kurzen Kommentar.
Im Moment scheine ich so richtig Pech zu haben. Erst verreckt mir die FritzBox, bzw. das Netzteil dann brechen mir bei meinem Stativ die Klemmen und jetzt sterben auch noch die Akkus. Aber der Reihe nach.
Ich besitze ein Manfrotto 785B. Das war vor nichtmal drei Jahren ein absoluter Fehlkauf. Ich habe mich von einem inkompetenten Passauer Fotohandel "beraten" lassen. Das Teil ist natürlich nicht für eine DSLR ausgelegt. Der Kopf, wenn man es denn so nennen darf, schafft die Kamera nicht und sackt ab. In gerader Stellung geht es gerade noch. Jetzt habe ich mich sowieso für eine neue Stativ/Kopf-Kombo entschieden (dazu in einem anderen Beitrag mehr) und wollte das alte nochmal kurz testen, um es eventuell zu verkaufen. Da brechen doch glatt beim simplen auf- und zumachen die Halteklammern der Füße weg. Welch ein Schrott-Produkt. Das Teil habe ich in drei Jahren keine 30-mal aufgestellt. Die Klemmen also höchstens 100-mal bewegt. Was deren Support dazu sagt werde ich noch berichten. Finger weg vom Manfrotto 785B.
Soeben habe ich auch noch feststellen müssen, dass die Akkus meiner 350D kaputt sind. Die Kamera springt mit einem der beiden nicht einmal mehr an. Canon will für so ein Teil 70 Euro! Nachbauten gibt es ab 10 Euro. Zum Glück habe ich einen Batteriegriff der auch mit normalen AAs befüllt werden kann. Aber auch von meinem 8 AAs sind ein paar defekt. Also müssen neue her. Einen Spezial-Akku für die Kamera kaufe ich auf keinen Fall mehr. Im c’t Langzeittest von Akkus mit geringer Selbstentladung aus dem Heft 15/2009 schneidet der Sanyo eneloop am Besten ab. Acht Stück gibts bei Amazon für 17,50 Euro.
Und wenn wir schon bei Akkus sind. Der meines PowerBooks wurde vor drei Jahren von Apple getauscht und ist auch nur noch bei 50%. Bei nur 20 Ladezyklen.
EDIT sagt das Stativ ist keine drei Jahre alt. Ich werde also besagten Händler mal aufsuchen.
Heute ist die Austausch-Box angekommen. Leider geht die auch nicht. Daher vermute ich, dass es am Netzteil liegt. Nur lag im Karton kein Ersatz-Netzteil, so dass ich es nicht überprfüfen kann. Mal sehen was AVM dazu sagt.
Mein Blog hat schon zahlreiche Artikel zur FritzBox gesehen. Und bisher konnte ich über die Geräte der Firma AVM auch nichts schlechtes sagen. Leider musste ich heute morgen jedoch feststellen, dass sich meine FritzBox 7170 (2.5 Jahre alt) komplett verabschiedet hat. Keine LED leuchtet, selbst ein angeschlossenes analoges Telefon ist tot.
Also per Wohnheim-BackUp-Netz an AVM geschrieben. Die Firma bietet auf ihre Geräte fünf Jahre Garantie. Und bereits heute Mittag hat mir ein Mitarbeiter zugesagt eine Austausch-Box zu schicken. Die Alte soll ich dann zurücksenden. Wenn das alles so klappt werde ich die Firma und ihre Boxen noch mehr empfehlen können . Einzig die Zeile "… dass Ihnen so bald wie möglich ein Austauschgerät zugesandt wird." ist etwas schwammig. Wir werden sehen.
Ohne lange zu fackeln habe ich heute "operiert". Geholfen dabei haben mir insbesondere Narcoleptic PowerBook Cured und Narcoleptic PowerBook. Eine Anleitung zum öffnen des Gehäuses gibt es bei iFixIt. Da ich keinen so kleinen Lötkolben besitze habe ich die Variante mit dem Teppichmesser genommen: Vorsichtig die zwei kleinen Füsschen durchschneiden und dann die drei auf der anderen Seite einfach abbrechen.
Beim wieder zusammenbauen gab es noch ein paar kleine Hindernisse. Die erste Schraube von "Step 6" habe ich versehentlich in das Gewinde des DVI-Anschlusses geschraubt. Selbst mit magnetischem Schraubenzieher habe ich sie nicht wieder herausbekommen. Es fehlt also rechts eine Schraube. Was der Stabilität jedoch nichts tut. Und eine der 16mm Schrauben aus "Step 3" lässt sich nicht mehr ganz hineindrehen. Sie steht leicht heraus, berührt aber zum Glück nicht den Tisch.
Das PowerBook läuft, Trackpad und Tastatur funktionieren. Was mir etwas sorgen macht, ist dass immer noch ein Wert gemeldet wird. Und zwar konstant 125,0 Grad Celsius. Das ist jedoch scheinbar so heiß, dass ein Emergency-Standby ausbleibt. Falls es wieder Erwarten doch noch zu Problemen kommt werde ich eine öffentliche Hinrichtung per Vorschlaghammer an dem Gerät vornehmen.
… oder neues vom viralen Marketing. Nachdem mein Schrotthaufen namens PowerBook neuerdings wieder meint es sei besonders heiß und gerade wieder mal überhaupt nicht aus dem Standby kommt, schaue ich natürlich nach Alternativen. Die flachen MSIs gehöhren definitiv dazu. Und diese Werbung ist auch nicht zu verachten. Auch wenn man davon ausgehen kann, dass einige Würfe aus dem Computer stammen. Wegen Überbreite nur bei YouTube.
Und meinem Powerbook geht es jetzt an den Kragen!
Im Prinzip weiß jeder, was man bei einer Präsentation nicht machen soll. Trotzdem wird man von fliegendem, unübersichtlichem und langweiligem Mist zugeballert und fragt sich hinterher, was man eigentlich gesehen hat.
Schlimm ist auch, dass Präsentation immer mit Power-Point gleichgesetzt wird. Im naturwissenschaftlichen Bereich dominiert LaTeX. Damit werden ein großteil der Don`ts effektiv verhindert. Konkret: seltsames inkonsistentes Layout, Animationen, Sounds und unverständliche Bilder. Letztere müsste man nämlich aufwändig in einem externen Programm erzeugen.
Hier noch ein Beispiel einer sehr schönen Präsentation. Auf den Inhalt wird komplett verzichtet, trotzdem kann sich jeder Zuhörer genau an das Gesagte erinnern und hat den Vortrag aufmerksam verfolgt.
Gefunden und mit weiteren Hintergrundinformationen im Spiegel.
Ich nehme an, dass die meisten Leser die Problematik der geplanten "Kinderporno-Sperre" zur Genüge kennen. Im Grunde nach Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchung und Killerspiel-Debatten auch nicht weiter verwunderlich..
Erstaunlich ist jedoch aus meiner Sicht, dass Mainstream-Medien den Widerstand aus großen Teilen der Bevölkerung ernstzunehmen beginnen. Dazu gehört eine Auseinandersetzung mit den technischen Hintergründen und insbesondere eine Analyse der Gründe für diese Proteste. Auch wenn viele in unserer politischen "Oberschicht" und manche Journalisten der Ansicht sein mögen, alle Unterzeichner der Petition: Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten seien selbst Kinderschänder, findet ein Umdenken statt.
Sehr schön fasst der Spiegel das eigentliche Grundproblem zusammen. Nämlich das Aufeinandertreffen von Unwissen und Ignoranz aus der Politik auf der Einen und eine digitale Selbstverständlichkeit der jungen Generation auf der anderen Seite. Und wenn man alle berechtigten und unberechtigten Grabenkämpfe beiseite lässt, geht es im Kern trotzdem um Zensur. Und die kann in einem demokratischen Land niemand wirklich wollen.
Zugegeben, wirklich brauchen wird man dieses Keyboard nicht. Zumal ich selbst auf einem komplett ohne Beschriftung schreibe. Ein lustiges Geschenk ist es jedoch allemal. Leider stimme ich mit den Schreibweisen nicht ganz überein. Vermutlich hat sich das ganze ein Oberbayer ausgedacht. Cherry G83-6919 Dialekt Bayern
Nein hier fehlt nirgends niemals nicht ein "e"!