Nun also ist der neue Google-Browser als Beta da. Ich habe ihn noch nicht installiert und werde mir die erste Beta auch nicht antun. Das machen andere. Spätestens morgen ist das Netz voll von Lobpreisungen und Verwünschungen.
Mich interessiert viel mehr die Technik, wie bereits im Vorpost angedeutet. Der Ausgangspunkt zu Chrome findet sich auf der eigens eingerichteten Webseite dev.chromium.org. Dort kann man sich natürlich unter anderem den Sourcecode beschaffen. Kleines Detail am Rande: aktuell kompiliert das Ding für den Mac nur unter 10.5 und einer Intel-CPU.
Als unbedarfter Informatik-Student werde ich trotzdem nicht in den Code von Chrome abtauchen. Viel spannender ist V8, die Java-Script VM. Deren Design Elements bieten einen groben Überblick. Und diesen Code werde ich mir noch vornehmen, passt er doch sehr gut zu einem Teil meines Prüfungsstoffes.
Viele haben es schon lange erwartet und nun ist es soweit. Auch Google will einen Browser auf den Markt schmeißen. Technisch handelt es sich um eine Mischung aus WebKit- und Mozilla-Code. Aber nur auf den ersten Blick. Zwar gibt es die Software noch nicht zu begutachten, aber einen Comic zur Software. Der ist schön gezeichnet und gleichzeitig voller Details zur Vorgehensweise der Programmierer. Am Besten ist die visuelle Erklärung von Fuzzy-Testing auf Seite 10! Wirkliche Neuerungen sind:
V8, eine echte Java-Script VM
Jeder Tab ist ein eigener Prozess
echtes Sandboxing, mit Ausnahme von Plugins. Mit deutlichem Hinweis an die Herstellern dieser Plugins ihr Konzept zu überdenken
Wenn das alles so stimmt und umgesetzt werden kann, fragt man sich durchaus warum da nicht schon früher jemand drauf gekommen ist.
Der Chrome-Comic ist 38 Seiten lang und etwas Vorbildung sollte man mitbringen, um die technischen Details zu verstehen. Hat man diese, so erlebt man gleichzeitig ein bischen IT-Projektmanagement.
Dass mich der Google-Browser von Opera wegholen kann glaube ich vorerst nicht. Aber Konkurrenz belebt das Geschäft. Microsoft hat mit der Beta des Internet Explorer 8 ebenfalls wieder etwas vorgelegt. Es stellt sich nur die Frage, ob es in Chrome einen Werbeblocker geben wird :D.
Die Jungs von JibJab.com sind nun seit fast zehn Jahren im Internetgeschäft. Das ist in dieser Branche viel. Das Konzept ist einfach. Man nehme US-Politiker packe sie in Flash-Filme und ziehe sie gehörig durch den Kakao. Um heute zu überleben erweitere man die Seite um Web 2.0 Features, wie das eigene Foto im Video, eCards und eine Witze-Seite. Fertig.
Ich poste hier einfach mal das aktuelle JibJab-Video:
Zur FritzBox habe ich bereits vieles geschrieben. Der Artikel FritzBox Hacking ist sogar einer der meistgelesenen. Darin beschreibe ich unter anderem wie man Geräte über die FritzBox per Wake on LAN aufwecken kann. Das ist nun über zwei Jahre her! In dieser Zeit gab es zahlreiche Updates von AVM. In der offiziellen Firmware ist nun sogar ein SSL-Fernzugang enthalten.
Richtig interessant sind die neuen Labor-Firmwares für die Modelle 7270 und 7170. Damit kann man ohne Zusatztools angeschlossene Rechner aus der Ferne aufwecken lassen. Dank dem integrierten Fernzugang und den VPN-Möglichkeiten auch eine sehr gute Option für die Fernwartung bei Mama, Freunden und Co. Zu den Laborversionen.
Dass die Chinesen zu Olympia schwere Geschütze auffahren ist allgemein bekannt. Sei es gegen unliebsame Berichterstattung, "aufmüpfige" Volksgruppen, Raucher, Spucker, Vordrängler, das Wetter und vieles mehr. Unter anderem auch gegen Terroristen. Der Anschlag auf zwei Busse letzte Woche verdeutlicht diese Bedrohung.
Wie die chinesischen Einheiten trainieren zeigt ein kurzes Video. Der Anfang ist dann aber doch sehr skuril. Man wundert sich dass die Leute nicht vor lauter Lachen von den Segways fallen. Oder der Terrorist vor lachen freiwillig aufgibt. Natürlich darf man diese Einheiten nicht unterschätzen. Das sind bestimmt knallharte Kämpfer. Trotzdem zum schießen.
Die Uni hat eine ordentliche Anti-Spam-Software eingekauft. Das ist ersteinmal zu begrüßen. Weil Spam bisher fast ungehindert durchging eine dringend notwendige Investition. Es handelt sich um eXpurgate der Firma eleven. Von außen kann ich das Produkt schwer beurteilen. Die Webseite und auch das White-Paper gehen nicht sehr in technische Details.
Besonders stolz ist eleven auf die "Freezing" genannte Funktion. Damit wollen sie Massenmails zuverlässig erkennen und als Spam klassifizieren. In wie weit das heute bei immer mehr personalisierten Spam funktioniert kann ich nicht beurteilen.
Der Hammer steht jedoch in der offiziellen Mitteilung des RZ:
… eingehenden E-Mails bereits vor der Annahme automatisch auf Spam untersucht und bei Bestätigung sogleich an die absendende Stelle zurückgewiesen werden.
Wenn das wirklich stimmt freuen sich dank beliebig fälschbarer Absender-Adressen täglich zigtausende Opfer an den Spam-Bounces (auch Backscatter der Uni. Inwieweit das tatsächlich zutrifft kann ich nicht sagen. Jedoch fürchte ich den Tag an dem ich betroffen sein werde.
Fazit: Endlich eine anständige Anti-Spam-Lösung. Bei mir ging das Aufkommen von ein paar Hundert auf unter Zehn zurück. Ein Teil davon wahrscheinlich auf Kosten anderer!
Es gibt ja haufenweise lustige Flash-Filme zu den beiden IT-Giganten. Selbst habe ich schon ein paar gepostet. Dieses Lichtschwert-Duell ist auch sehr schön. Zumindest zweimal. Auf jeden Fall beide Seiten spielen!
Nachdem sich Apple zu meinem Hardwareproblem gemeldet hat sieht es nun so aus:
Der iStore in Passau ist kein zertifizierter Apple Service Provider. Deswegen ist es unmöglich, dass dort die Reperatur vorgenommen wird. Cancom darf ein Ersatzteil nicht an den Kunden herausgeben. Somit fallen 60 Euro + zweimal Verandkosten an.
Daher habe ich ein paar Service Provider in München angeschrieben. Dort könnte ich hinfahren und das Gerät gleich wieder mitnehmen. Drei von vier haben geantwortet. Der erste schafft es nicht am gleichen Tag. Der zweite, die In Time GmbH, verlangt 140 Euro für diesen "Expressservice". Obwohl das zum heulen ist, habe ich einmal ziemlich gelacht. Der Austausch dauert 20-30 Minuten. Da komme ich nach meiner Rechnung auf gute 300 Euro Stundenlohn. Das erwarte ich vielleicht von einer Unternehmensberatung, oder einem teuren Anwalt. Für ein bisschen Schraubendrehen ist das für mich Wucher. Dort wird die exponierte Stellung gnadenlos ausgenutzt. Interessant wäre was so eine Apple Zertifizierung kostet und ob dort Lizenzgebühren anfallen. Kann dazu jemand etwas sagen?
Dass es auch anders geht, zeigt die brainworks Training GmbH. Man berechnet mir 59,50 Euro.
Das heist also für mich: obwohl Apple das Ersatzteil aus Kulanz bezahlt, fallen Kosten von 60 + 20 Euro Fahrtkosten an. Circa 25% des Geräterestwerts. Als armer Student muss ich mir das noch sehr gut überlegen. Vor allem da die Alternative "Sensor einfach rauslöten" sehr verlockend ist.
Wer einmal irgendwie mit Mathematik, ich meine echte Mathematik und nicht Rechnen, in Berührung gekommen ist, kennt Maple. Oder Matlab. Wem das alles zu kompliziert ist, oder weil man als Normalsterblicher die ganze Mächtigkeit nicht braucht, greift zu Calc Board von David Plotzki. Es kennt zwar nicht besonders viel mehr Funktionen als ein Taschenrechner, dafür viele Konstanten. Und im Gegensatz zu einem solchen stehen alle bisherigen Schritte nachvollziebar über der aktuellen Rechnung. Nicht zu vergessen: man kann selbst Variablen definieren. Sehr schön.
Calc Board wird für Mac OS X und das iPhone angeboten. Wie es aktuell mit der Kompatibilität von Dashboard zu Yahoo Widgets und Co steht, weiß ich nicht. Einen Versuch ist es aber allemal wert.
Gefunden bei Macnews.de
Wer bisher nicht wusste wie es im Computer zugeht und was der Herr Inspektor Virenscanner so treibt, schaut sich einfach den Sieger im Bereich Flash des diesjährigen Bitfilm Festivals an. Viel Spass.