Stativ kaputt und Akku-Pech
Im Moment scheine ich so richtig Pech zu haben. Erst verreckt mir die FritzBox, bzw. das Netzteil dann brechen mir bei meinem Stativ die Klemmen und jetzt sterben auch noch die Akkus. Aber der Reihe nach.
Ich besitze ein Manfrotto 785B. Das war vor nichtmal drei Jahren ein absoluter Fehlkauf. Ich habe mich von einem inkompetenten Passauer Fotohandel "beraten" lassen. Das Teil ist natürlich nicht für eine DSLR ausgelegt. Der Kopf, wenn man es denn so nennen darf, schafft die Kamera nicht und sackt ab. In gerader Stellung geht es gerade noch. Jetzt habe ich mich sowieso für eine neue Stativ/Kopf-Kombo entschieden (dazu in einem anderen Beitrag mehr) und wollte das alte nochmal kurz testen, um es eventuell zu verkaufen. Da brechen doch glatt beim simplen auf- und zumachen die Halteklammern der Füße weg. Welch ein Schrott-Produkt. Das Teil habe ich in drei Jahren keine 30-mal aufgestellt. Die Klemmen also höchstens 100-mal bewegt. Was deren Support dazu sagt werde ich noch berichten. Finger weg vom Manfrotto 785B.
Soeben habe ich auch noch feststellen müssen, dass die Akkus meiner 350D kaputt sind. Die Kamera springt mit einem der beiden nicht einmal mehr an. Canon will für so ein Teil 70 Euro! Nachbauten gibt es ab 10 Euro. Zum Glück habe ich einen Batteriegriff der auch mit normalen AAs befüllt werden kann. Aber auch von meinem 8 AAs sind ein paar defekt. Also müssen neue her. Einen Spezial-Akku für die Kamera kaufe ich auf keinen Fall mehr. Im c’t Langzeittest von Akkus mit geringer Selbstentladung aus dem Heft 15/2009 schneidet der Sanyo eneloop am Besten ab. Acht Stück gibts bei Amazon für 17,50 Euro.
Und wenn wir schon bei Akkus sind. Der meines PowerBooks wurde vor drei Jahren von Apple getauscht und ist auch nur noch bei 50%. Bei nur 20 Ladezyklen.
EDIT sagt das Stativ ist keine drei Jahre alt. Ich werde also besagten Händler mal aufsuchen.
Add comment September 4th, 2009