Nachdem sich Apple zu meinem Hardwareproblem gemeldet hat sieht es nun so aus:
Der iStore in Passau ist kein zertifizierter Apple Service Provider. Deswegen ist es unmöglich, dass dort die Reperatur vorgenommen wird. Cancom darf ein Ersatzteil nicht an den Kunden herausgeben. Somit fallen 60 Euro + zweimal Verandkosten an.
Daher habe ich ein paar Service Provider in München angeschrieben. Dort könnte ich hinfahren und das Gerät gleich wieder mitnehmen. Drei von vier haben geantwortet. Der erste schafft es nicht am gleichen Tag. Der zweite, die In Time GmbH, verlangt 140 Euro für diesen "Expressservice". Obwohl das zum heulen ist, habe ich einmal ziemlich gelacht. Der Austausch dauert 20-30 Minuten. Da komme ich nach meiner Rechnung auf gute 300 Euro Stundenlohn. Das erwarte ich vielleicht von einer Unternehmensberatung, oder einem teuren Anwalt. Für ein bisschen Schraubendrehen ist das für mich Wucher. Dort wird die exponierte Stellung gnadenlos ausgenutzt. Interessant wäre was so eine Apple Zertifizierung kostet und ob dort Lizenzgebühren anfallen. Kann dazu jemand etwas sagen?
Dass es auch anders geht, zeigt die brainworks Training GmbH. Man berechnet mir 59,50 Euro.
Das heist also für mich: obwohl Apple das Ersatzteil aus Kulanz bezahlt, fallen Kosten von 60 + 20 Euro Fahrtkosten an. Circa 25% des Geräterestwerts. Als armer Student muss ich mir das noch sehr gut überlegen. Vor allem da die Alternative "Sensor einfach rauslöten" sehr verlockend ist.
Nach meinem boesen Brief an Apple gab es heute die erste Reaktion. Frau Moertl vom Custumer Support Deutschland hat bei mir angerufen. Apple will zufriedene Kunden und man werde mir aus Kulanz das nötige Ersatzteil kostenlos anbieten. Allerdings muss ich dazu zu einem zertifizierten Apple-Händler, der das eigentliche Problem erst einmal bestätigen muss. Zudem schickt Apple das Ersatzteil auch nur an diesen Händler. Falls ich diesen also nicht überzeugen kann, mich die Reperatur selbst machen zu lassen, muss ich dem also noch die Arbeitsleistung bezahlen. Man wird sehen. Zum Glück gibt es seit kurzem in Passau einen iStore. Allerdings ist der nur Premium-Reseller. Daher werde ich es wohl zuerst noch einmal bei Cancom versuchen.
Nachdem mein tolles Apple-Produkt den dritten Hardwarefehler erlitten hatte und mein Anruf beim Apple-Support völlig ergebnislos war, habe ich am 23.06 einen Brief nach Irland geschrieben. Bisher noch keine Reaktion. Mal schauen ob Apple den Kunden totschweigen will, oder vielleicht doch noch eine Reaktion kommt.
Dear Sir or Madam,
I am writing to you as a PowerBook G4 customer (serial number: W851****) . Unfortunately I have had two hardware defects, more precisely two lower RAM slot failures. The logic board was exchanged twice: the first time in Germany in August 2005 and the second time in Canada in September 2007.
Since June 2008 the trackpad sensor has been broken. It keeps on reporting high temperature values randomly. As soon as the reported values exceed about 85 degree Celsius the system is put to sleep. system.log says:
Jun 3 16:30:20 userXPB kernel[0]: Power Management received emergency overtemp signal. Going to sleep.
On average this happens 15-80 times a day, sometimes even more than once a minute. Severel times a day the computer won’t even wake up anymore, so I have to take the battery out, wait about three minutes and reboot. All data is then lost! Please see attachment 1. After some research on the internet, I found out that this is a common problem with PowerBooks. Even Wikipedia knows about it: http://en.wikipedia.org/wiki/PowerBook_G4#Quality_issues_2.
You can imagine that I expect a computer priced as highly as 2000 Euro to be fully functional, even after three years. Until this third hardware failure I had been a satisfied Apple costumer convincing many of my friends to do the switch. I hope you will appreciate that my next buy depends on a solution of this problem. Currently I am forced to work on a Dell Windows computer, because I am not willing to pay 250 Euro (top case replace) for a computer with a residual value of only 500 Euro.
Reports on the internet said Apple would repair this defect with a CS Code. During my phone call with costumer support (number 100668*** speaking to Mr Lintu, who encouraged me to write to you) this was denied. So this letter is my final attempt to recieve help on this issue. And to be honest, I will switch back if Apple does not admit this is a common issue and should be covered by an Extension Repair program.
I appreciate your fast response.
Nachdem mein Apple PowerBook G4 bereits zum dritten Mal einen Hardwaredefekt hat, bin ich stinksauer sowie kurz davor das Ding öffentlich zu zerstören. Wurden die beiden Lower-Ram-Slot-Failures noch anstandslos behoben, ist nun der Trackpad-Sensor defekt. Das kleine 2×2 Millimeter kleine Teil sendet falsche Werte. Sind diese jenseits von 75 Grad Celsius verabschiedet sich das Gerät in Standby. Und wacht teilweise nicht mehr daraus auf. D.h.: Batterie rausnehmen, drei Minuten warten, neustarten und alle Daten sind weg. Fazit: das Gerät ist unbrauchbar.
Nun habe ich bereits den lokalen Apple-Händler, sowie den Verkäfer Cancom um Hilfe gebeten. Ohne Erfolg. Heute habe ich dann die Apple-Hotline angerufen:
… Für iPhone Hilfe die 1. Für iPod die 2. Für Computer die 3. Man sieht hier schon die Prioritäten der Firma Apple Computer
– Nur 2 Minuten Warteschleife –
Ein sehr freundlicher Herr Lintu mit exzellentem Deutsch hat sich das Problem angehöhrt.
– 15 Minuten Warteschleife –
Herr Lintu hat das Problem nach oben weitergereicht. Ein Trackpad-Sensor-Problem sei jedoch nicht bekannt.
Ich habe auf 2000 Euro Gerätepreis, den dritten Hardwaredeffekt hingewiesen und gesagt ich kaufe einen Dell.
– 3 Minuten Warteschleife –
Nein man könne nichts machen. Aber auch Herr Lintu findet das nicht besonders schön und meint ich soll mich schriftlich in Irland melden. 3 Euro ergebnislos vertelefoniert
Also werde ich das einmal machen. Nur bestehen keine großen Hoffnungen. Daher rate ich vom Kauf eines Macs ab. Die zahlreichen Hardwaredefekte der vergangen Jahre quer durch alle Serien, der schlechte Support (kein E-Mail!), das Beta-Betriebsysstem 10.5.3 und die Aroganz mit der Kunden behandelt werden ist mit den Preisen eine Unverschämtheit.
mein im Mai 2005 gekauftes PowerBook G4 (Rechnungsnummer: ****), Seriennummer W851****, war bereits zweimal wegen des Lower-Ram-Slot-Failures in Reperatur. Das Mainboard wurde getauscht. Beide Male durch Apple. Jetzt ist nicht einmal einen Monat nach Ablauf der erweiterten Cancom-Garantie der Track-Pad-Sensor defekt. Dieser sendet scheinbar zufaellige Werte. Dies koennen Sie den Bildern Bild1.jpg und Bild2.jpg entnehmen. Die zugehoeren Logs des Programmes Temeraturmonitor finden Sie in den Dateien Mittwoch.txt und Donnerstag.txt. Leider kann die Temperatur nur minuetlich exportiert werden. Die Spitzen lassen sich jedoch klar den Not-Halt-Befehlen im system.log zuordnen. Ausschnitt siehe log.txt. Der Rechner schaltet sich teilweise im Sekundentakt ab und ist somit unbrauchbar. Leider laesst sich das Problem nicht zielgenau reproduzieren, sprich es kann sein, das der Defekt ueber Stunden nicht auftritt.
Nach meinen Recherchen im Internet bin ich jedoch nicht der einzige und das Problem ist sogar Apple bekannt. Eine kleine Auswahl an Links, insbesondere aus den Apple-Discussion-Boards:
Bei einem 2000 Euro Geraet erwarte ich ein reibungsloses Funktionieren, auch nach drei Jahren. Obwohl Sie als Firma Cancom nicht fuer die schlechte Hardware-Qualitaet der Firma Apple verantwortlich sind, bitte ich Sie diesen Fall an Apple weiter zu leiten. Sie als Vertriebspartner haben wesentlich bessere Chancen als ich per Telefon und First-Level-Support. Ein Customer-Satisfaction-Code waere beim dritten Hardware-Defekt das Mindeste. Ein Austausch des Top-Cases auf eigene Kosten bei einem geschaetzten Gebrauchtwert von 500 Euro waere mit ca. 250 Euro einfach nur laecherlich. Sie verstehen hoffentlich meine Entaeuschung. Den weiteren Hardware-Kauf werde ich auf jeden Fall von der Apple-Entscheidung abhaengig machen. Sollte diese tatsaechlich negativ ausfallen, so hoffe ich wenigstens auf eine Kulanz-Loesung Ihrerseits, da die Garantie mit dem heutigen Tag noch nicht einmal einen Monat abgelaufen ist.
Mit freundlichen Gruessen,
Mathias Wagner
Ausschnitt aus dem Log:
Jun 11 17:09:22 userXPB kernel[0]: Power Management received emergency overtemp signal. Going to sleep.System SafeSleep
Jun 11 17:09:22 userXPB kernel[0]: Power Management received emergency overtemp signal. Going to sleep.
Jun 11 17:56:31 userXPB kernel[0]: Power Management received emergency overtemp signal. Going to sleep.
Jun 11 17:56:33 userXPB kernel[0]: Power Management received emergency overtemp signal. Going to sleep.
Jun 11 17:56:34 userXPB kernel[0]: Power Management received emergency overtemp signal. Going to sleep.
Wer mehrere Computer hat kennt das Problem mit vielen Tastaturen und Mäusen. Ist nur ein Bildschirm angeschlossen kann man auf einen KVM-Switch zurückgreifen. Hier ist jedoch mindestens die Betätigung eines Umschalters notwendig. Verfügt jeder Computer über einen eigenen Monitor wird die Sache schon schwieriger.
Genau das habe ich bereits im Artikel Synergy: Plattformuebergreifend eine Tastatur und Maus an mehreren Rechnern nutzen. Befinden sich im Netz nur Apple-Rechner gibt es eine Alternative namens teleport. Zwar kein Opensource aber im Gegensatz zu Synergy mit schöner Klicki-Bunti-Oberfläche. Ein echter Vorteil ist die Synchronisation der Zwischenablage und die Unterstützung von Drag & Drop zwischen den Rechnern.
Zwar ist vergleichende Werbung erlaubt, in den seltensten Fällen aber auch gut gemacht. Lenovo hat so einen Spot produziert. Und ich finde ihn auch noch lustig. Er zielt ganz klar auf die kompromislosigkeit des MacBook Air.
Habe ich schon mal erwähnt, dass ich sofort ein MacBook Pro im 12” PowerBook Formfaktor kaufen würde?
Gefunden im fscklog.
Macnews.de hat einen Artikel zu neuen Problemen mit Mac OS 10.5.2. Nun muss man wissen, dass Leopard seit erscheinen mit teilweise üblen Bugs zu kämpfen hat und viele Nutzer noch nicht umgestiegen sind. 10.5.2 war jedoch als großes Update angekündigt und hat sich zudem sehr viel Zeit gelassen. Wenn ich mir nun gute vier Monate nach erscheinen von Leopard obige Fehlerliste anschaue und die teilweise esoterischen Mittelchen zur potentiellen Fehlerbehebung lese, kann ich mich nur wundern. Man stelle sich vor Microsoft würde sowas machen. Ach ja, sie machen das ja. Es nennt sich Vista und wird daher, teilweise zu Recht, kritisiert. Durch die Fundamentalisten aus den Macforen natürlich besonders stark und oft zu Unrecht.
Auf der ersten Threadseite zu OS X bei apfeltalk.de zähle ich momentan fünf gravierende Problem-Threads zu Leopard und einen Downgrade-Thread. Da ich selbst - unter anderem - einen Mac nutze kann ich besonders die Leute verstehen die einen neuen Mac gekauft haben und 10.4 nicht mehr bekommen haben. Eventuell kann man sogar ein eigens gekauftes System 10.4 trotzdem nicht installieren.
Apple preist die Plattform Mac vor allem mit dem engen Zusammenspiel von Hardware und Software an. Und in der Tat ist es ein Vorteil, dass das Betriebssystem nur unter bestimmten Komponenten laufen muss. Leider klappt das in den letzten Jahren immer weniger und Apple Computer muss sich die Frage gefallen lassen, ob das eigene Wachstum nicht schon über die Kapazitäten der Firma hinausgewachsen ist?
… sind von Apple nicht vorgesehen. So ist es nicht möglich anzugeben wer mit wem verwandt, oder verheiratet ist. Mit dem Relationship Completer lässt sich das per Plugin nachrüsten. Die Seite ist englisch, die Software kann jedoch auch Deutsch.
Gründe dafür gibt es genügend. Ab sofort noch einen triftigen mehr. Uneasysilence hat einen kleinen Skandal entdeckt. Das iPhone sendet bei manchen Anfragen an den Apple-Server die IMEI mit. Dadurch lässt sich ein Gerät eindeutig identifizieren. Zusammen mit den bei Vertragsabschluss gesammelten Daten lassen sich so Bewegungsprofile und Gewohnheiten des Nutzers zusammenstellen. Für europäische iPhones wurde dieses Verhalten noch nicht bestätigt, es ist jedoch zu befürchten.
Gefunden bei MobileMacs.
Update 17:30
Wahrscheinlich liegt ein Missverständnis vor. Zwar ruft das iPhone tatsächlich eine URL mit dem Parameter imei auf, jedoch kann es sich dabei um Code aus Mac OS X handeln, der mit der IMEI nichts zu tun hat. Zudem sind laut Heise Security die Zahlen unterschiedlich.