Zu viralem Marketing sollte dem Internet-Geek zumindest der schwäbische Todesstern einfallen. Gut dieses Kultvideo macht sich über die Taktik lustig. Funktionieren kann es trotzdem. Hier also Werbung von Samsung. Diese verrückten Bastler stecken 24 SSDs in einen Oktocore-Rechner und lassen ein paar Tests laufen. Sehr schön finde ich das Öffnen von gut 50 Programmen aus dem Startmenü. Das dauert 18 Sekunden. Ein besseres Beispiel für den Flaschenhals Festplatte habe ich noch nicht gesehen.
Zudem kann man alle 24 Disks im laufenden Betrieb in die Hand nehmen und auf einem Trampolin hüpfen. Do not try this at home! Zumindest solange es herkömmliche Platten sind, die man auch nicht anschreihen darf.
P.S.: das neue Youtube 16:9 Format zerstört mein Layout. Direkt bei Youtube gibt es auch eine HD-Version.
Schlagen und treten ist im Übrigen noch viel gefährlicher und bringt nachweislich nichts. Obwohl es Leute gibt, die schwören, dass der Rechner wieder besser geht, wenn man den Monitor anschreit…
Ich will nicht beurteilen, wie es um den Tech-Support an unserer Uni bestellt ist, aber wenn man sich den Receptionist Test einmal durchliest kann einem Angst und Bange werden.
Anlässlich des 25 jährigen Jubiläums des ersten Personal Computers von IBM hat die Tagesschau ein Interview mit dem Moderator des WDR Computer Clubs online gestellt. Darin geht es um die Anfänge in den 80ern. Back berichtet z.B., dass sie mangels Disketten und Internet, Programme durch Piepstöne an die Zuschauer übertragen haben. Diese mussten das Piepsen auf Band aufnehmen und auf den Rechner spielen.
In den Anfängen der Viren glaubten die Leute es handelt sich um Viren im herkömlichen Sinn und empfahlen die Platte schneller drehen zu lassen um sie durch die Zentrifugalkraft von der Platte zu fegen . Schön ist auch die Geschichte von der Kopie einer Diskette. Der Mann hat sie buchstäblich mit einem Fotokopierer kopiert und die Blätter eingeschickt .
Seit mitte letzten Jahres gibt es Nerd TV. Es handelt sich dabei um eine Produktion von PBS, ein non-profit Medienunternehmen in den USA. Dort erscheinen, bisher unregelmäßig, ab diesem Sommer wöchentlich Interviews mit alten und neuen Gesichtern der Computerbranche. Bisher gibt es 13 Folgen. Bei den Gästen handelt es sich um so bekannte Namen wie Andy Hertzfeld, der Programmierer des ersten Macintosh OS, Tim O’Reilly oder Bob Kahn, dem Erfinder von TCP/IP.
Die Folgen kann man sich mit und ohne Untertitel herunterladen. Daneben gibt es reine Audiofassungen als MP3, OGG Vorbis oder AAC für den iPod. Als extra Bonus findet sich noch das komplette Transcript zu jeder einzelnen Folge.