Ich bin wahrlich kein Fan des iPhone und kenne daher nicht jede Anwendung aus dem AppStore, in dem bestimmt einige Perlen sind. Das iPhone als Ziffernblock zu verwenden halte ich jedenfalls schon fast für genial. Auch wenn das Design klar auf die neuen Schminkspiegel ausgelegt ist, würde es sogar noch mit PPC-Macs funktionieren. NumberKey
Wer mehrere Computer hat kennt das Problem mit vielen Tastaturen und Mäusen. Ist nur ein Bildschirm angeschlossen kann man auf einen KVM-Switch zurückgreifen. Hier ist jedoch mindestens die Betätigung eines Umschalters notwendig. Verfügt jeder Computer über einen eigenen Monitor wird die Sache schon schwieriger.
Genau das habe ich bereits im Artikel Synergy: Plattformuebergreifend eine Tastatur und Maus an mehreren Rechnern nutzen. Befinden sich im Netz nur Apple-Rechner gibt es eine Alternative namens teleport. Zwar kein Opensource aber im Gegensatz zu Synergy mit schöner Klicki-Bunti-Oberfläche. Ein echter Vorteil ist die Synchronisation der Zwischenablage und die Unterstützung von Drag & Drop zwischen den Rechnern.
Zu Alternativen für den Finder habe ich schon einiges geschrieben. Und dabei besonders Liquifile hervorgehoben. Leider wurde das gut ein Jahr lang nicht weiter entwickelt. Heute habe ich bei macnews.de Leap gesehen. Wer sich das Video ansieht, erkennt, dass es sich nicht wirklich um einen Ersatz handelt. Der Verzicht auf Ordnerstrukturen und die Tag-Sichtweise beinhaltet einen völlig anderen Ansatz. Zur schnellen Durchsicht, oder Suche mag sich Leap durchaus eignen.
Leider steht in den Systemvoraussetzungen ein G5. Würde mich auch nicht wundern, wenn es ohne 10.5 nicht alle Funktionen bereitstellt. Da ich nur einen G4 besitze, habe ich es nicht getestet.
Es nennt sich Anymails und funktioniert nur mit Apples Mail-Programm. Leider konnte ich es nicht selbst testen, da ich ausschließlich Thunderbird nutze. Die Idee Mails mit kleinen Tierchen zu visualisieren und über deren Aussehen zu klassifizieren finde ich sehr gut. Zudem lassen sich anhand der Größe und genauen Form weitere Informationen wie gelesen/ungelesen, sowie das Alter erkennen. Auf der Seite finden sich zwei Videos, die das Verhalten auch für nicht Mail-Nutzer zeigen.
Der EeePC von Asus ist ein kleines feines Gerät für 300 Euro. Mit dem baldigen 10” Modell könnte ich mich durchaus anfreunden. Jedenfalls ist es das erste brauchbare Exemplar einer neuen Rechnergeneration. Intel wird 2008 mit Montevina krfäftig an innovativen Designs und Ideen mitmischen. Unter Bastlern und Hackern wird der EeePC immer beliebter. Dieses Video zeigt eine Mod mit Touchscreen:
Der Autor verspricht auf seiner Webseite in Kürze ein How-To zu veröffentlichen.
Microsoft arbeitet an einem Computer, der alleine per Touchscreen bedient wird. Ich spreche hier nicht von einem simplen Windows-PC mit berührungsempfindlichen Display. Dieser Rechner ist mindestens eine Generation weiter. Da mich sowas sehr interessiert und ich bereits mehrfach über derartige Projekte berichtet habe, ist nun Microsoft an der Reihe. Bei Youtube finden sich zahlreiche Videos wenn man "Bill Gates" und "table" eingibt. In einem Beitrag der Today Show stellt Bill Gates das Wunderding persönlich vor. Sehr cool!
Wer mehrere Computer hat kennt das Problem mit vielen Tastaturen und Mäusen. Ist nur ein Bildschirm angeschlossen kann man auf einen KVM-Switch zurückgreifen. Hier ist jedoch mindestens die Betätigung eines Umschalters notwendig. Verfügt jeder Computer über einen eigenen Monitor wird die Sache schon schwieriger.
Synergy Synergy ist ein Tool welches Tastatur und Maus eines Server-Computers auf beliebig viele Clients abbildet. Das ganze funktioniert über TCP/IP. Anders als VNC werden keine Bilddaten, sondern nur Steuerdaten des Keyboards und der Maus übertragen. Dadurch ist keine Verzögerung spürbar. Ist die Installation einmal geglückt will man diesen Komfort nicht mehr missen.
Plattformübergreifend
Synergy gibt es für Windows, Linux und den Mac. Und noch viel besser: der Server arbeitet nicht nur mit einem Synergy-Client mit dem gleichen Betriebssystem, sondern mit einem beliebigen System. Konkret: Bewege ich die Maus auf meinem Windows-Bildschirm an den linken Rand erscheint der Mauszeiger links auf meinem PowerBook und umgekehrt!
Installation
Alle Installationsdateien finden sich auf der Webseite von Synergy. Leider gibt es nur für Windows einen grafischen Installer und eine Konfigurationsoberfläche. Unter Mac OS X und Linux hilft QuickSynergy.
Auf der offiziellen Webseite von Synergy findet sich unter Documentation "Using Synergy" eine ausführliche Anleitung zur Einrichtung des Servers und der Clients. Bis auf einen Punkt: Die Konfiguration der Bildschirme mit dem grafischen Tool. Daher hier meine Beispielkonfiguration:
Beispielkonfiguration
Die Namen der Beteiligten Rechner sind bei mir IP-Adressen. Das macht am wenigsten Probleme, außer diese Wechseln oft.
Server: 192.168.178.20
Client: 192.168.178.25 (Client-Monitor steht links vom Server-Monitor)
Die Konfigurationsdatei unter Windows liegt unter C:\Dokumente und Einstellungen\nutzerName\Eigene Dateien\synergy.sgc. Deren Aufbau ist auf der Webseite erklärt und logisch. Wer dort Werte ändern will und kann, sollte dies der GUI vorziehen.
section: links
192.168.178.20:
left = 192.168.178.25
192.168.178.25:
right = 192.168.178.20
end
Wer es doch per GUI machen will schaut sich bitte den Screenshot an. Die Einstellungen sind nämlich eher unlogisch. Die zweite Einstellung "is right of" muss natürlich analog eingestellt werden.
Aktive Ecken
Besonders unter Mac OS X werden die Ecken am Bildschirm für Funktionen wie Expose oder Dashboard verwendet. Damit beim Aufruf einer solchen "aktiven Ecke" nicht gleich der Mauszeiger auf einen anderen Computer wechselt, sollte man betroffene Ecken sperren. Das geht per Configfile oder über die GUI. Wichtig ist, dass diese Einstellungen alle auf dem Server zu hinterlegen sind. Clients ignorieren die eigene Configdatei! Hier der Ausschnitt von mir:
Ich hoffe ich konnte mit meinem Beispielen die Konfiguration etwas erleichtern. Wer immer noch skeptisch ist, sollte es trotzdem ausprobieren. Der Gewinn an Komfort ist enorm.
Die meisten meiner Leser werden den Display-Spiegel noch nicht kennen. Die Spiegel-Displays dürften jedoch bekannt sein. Praktisch jedes Notebook und leider auch die MacBooks von Apple sind damit ausgestattet. Hier soll der Spiegel jedoch in erster Linie ein Spiegel sein. Das Display ist ein cooler Zusatz. Zudem ist es nicht nur eine Anzeige, sondern auch ein Touchscreen mit Spracherkennung.
Der Spiegel kommt ausnahmsweise nicht von Jeff Han, sondern von Studenten der University of Waterloo.
Dieser potentielle Ersatz für den Finder kommt in der klassischen Zwei-Spalten-Ansicht des Norton Commanders daher. ForkLift ist derzeit Beta, scheint jedoch ganz gut zu funktionieren. Da er jedoch, ebenso wie der Finder, keine Baumansicht hat, setze ich diese Software nicht ein. Desweiteren gibt es XFolders und bedingt Liquifile über das ich bereits mehrfach berichtet habe.
Gefunden bei OS X Freeware.