Ein Stop-Motion-Video wird nicht gefilmt, sondern fotografiert. Und die einzelnen Fotos werden dann zu einem Film hintereinander geschnitten. Der Effekt ist toll, der Aufwand jedoch um ein Vielfaches höher. Man kann es sich sogar noch einmal schwieriger machen, indem im Video verschiedene Poster in jeder Aufnahme leicht geändert werden. Stop-Motion in Stop-Motion. Klingt kompliziert, daher einfach anschauen was ich meine:
Denis Darzacq, Fotograf aus Frankreich, hat eine Vorliebe für fliegende Menschen. Ohne Fluggerät. Angesichts der Fotos könnte man meinen es handelt sich um Montagen. Oder um todesmutige Jugendliche.
Tatsächlich fotografiert der Mann Breakdancer in der Flugphase. Habe ich so noch nie gesehen und das Auge lässt sich immer wieder verwirren. Tolle Sache.
Nachdem Adobe Lightroom (Partnerlink) bereits vor ein paar Wochen in den USA an den Verkaufsstart gegangen ist, musste ich in Deutschland bis heute warten. Die englische Version kommt mit einem netten Büchlein welches alle Funktionen kurz erklärt. Zahlreiche Bilder der Oberfläche sowie tolle Beispielbilder nehmen jedoch den meisten Platz ein. Die DVD-Box ist mickrig und enthält nur die CD, sowie die Serial-Number.
Im Vergleich zur letzten Beta hat sich noch etwas getan. Die Oberfläche wirkt etwas aufgeräumter und Funktionen wurden zusammengelegt. Ebenso gibt es mehr Templates für den Web-Export. Die History wurde ebenfalls verbessert. Leider ist Lightroom auf meinem G4 Powerbook immer noch ziemlich langsam, was jedoch weniger am Programm, denn am total veralteten PowerPC liegt. Unter Windows habe ich es nicht ausprobiert, da ich alle meine Bilder auf einer externen HFS+ Platte verwalte. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es genau so rennt wie andere Programme auf modernen Intels auch.
Bei Flickr gibt es eine eigene HDR Gruppe. Diese Technik erfreut sich zunehmender Beliebtheit auch im Amateurbereich. Sogar die Süddeutsche Zeitung hatte vor ein paar Wochen einen Artikel auf der Wissen-Seite. Jedenfalls gibt es zahlreiche Möglichkeiten diesen Effekt zu erzielen. Ausgehend von einem einzigen RAW-Bild, über Belichtungsserien, bis hin zu speziellen CCD-Chips. Wie man aus einer Belichtungsserie ein HDR-Bild erstellt findet sich in zahlreichen Tutorials wie hier und hier (beide englisch). Ein deutsches Tutorial für Photoshop findet sich hier.
Wem das alles zu aufwändig ist und kein Geld für Photoshop und Co ausgeben will findet in Jasper’s DRIMaker eine kostenlose Alternative für OS X.
Gut die kostenlosen Sonnenblenden sind aus Papier oder Pappe. Dafür kosten sie nicht mehr, als den Ausdruck und etwas Zeit für das Basteln. Sie sind mit Sicherheit auch nicht so hochwertig und stabil wie die Originale, für einen Studenten wie mich kurzfristig jedoch eine tolle Alternative. Und wenn sie kaputt geht, dann druckt man eben eine Neue. Am Besten die Vorlage drucken und dann aus schwarzer dünner Pappe ausschneiden. Eine Blende für das Canon 600mm kostet gute 400 Euro! Nicht das ich das Objektiv besitzen würde . Wo gibt es das ganze? Bei Free Lens Hoods aus England.
Gefunden bei Photojojo.
Bei xRez gibt es unglaublich detaillierte Panoramen von überall auf der Welt. Erreicht wird das mit einem eigens konstruierten Stativ an dem eine Canon EOS 1D Mark II (Partnerlink) angeschlossen ist. Die vielen Bilder müssen möglichst schnell geschossen werden, um Lichtändernungen oder Bewegungen zu vermeiden. Danach werden die Bilder aufwendig zu Panoramen verrechnet. Tolle Sache. Bei mir scheitert es bereits an der Kamera . Das Teil oben hat 16 Megapixel. Meine 8.
Ich habe zu Weihnachten mit iPhoto ein Bilderalbum erstellt. Die Preise sind etwas höher als bei vergleichbaren Diensten. Aber hey, dafür ist es von Apple und ich kann das Album bequem aus iPhoto mit schönen Vorlagen erstellen. Dazu habe ich extra hochauflösende TIFF Dateien in iPhoto eingelesen, um ein ansprechendes Ergebnis zu erhalten.
Nach drei Wochen war das Ergebnis im Briefkasten. Und ich schwer entäuscht. Apple druckt nur mit 150 DPI, ohne das irgendwo erkennbar zu erwähnen! Und das bei einem Unternehmen, welches sich Design und Qualität auf die Fahnen schreibt. Hinzu kommt, dass sich die Qualtät auf branchenübliche 300 DPI hochsetzen lässt. Nur nicht per Menü und ohne, dass Apple an irgendeiner Stelle darauf hinweist. In Zeiten von Breitbananschlüssen ist dabei auch die Vervierfachung der Datenmenge zu verschmerzen, wenn man dann nicht ein so schlechtes Produkt erhält. Wie es geht beschreibt Apfelkult. Laut Berichten von Usern in Foren bringt das dann auch sehr gut Ergebnisse.
Ich werde aber diesem Dienst den Rücken kehren und den zahlreichen Konkurrenten eine Chance geben. Vielleicht verzichten die auch auf die penetrante Werbung auf der Rückseite.
Obiges Objektiv ist heute angekommen, da mir so ein lichtstarkes bisher gefehlt hat. An die Festbrennweite muss man sich gewoehnen, der Unschärfebereich ist jedoch sehr gut. Auf dem Bild geht dieser bereits auf dem schrägen Kartondeckel los. Die Flaschen im Hintergrund sind 40cm entfernt!