Heise berichtet über die aktuelle Verteilung des Martkanteils der großen Suchmaschinen. Während in den USA Google mit 44,1 %, gefolgt von Yahoo (27,9 %) und MSN (12,9 %) führt, sieht es in Deutschland noch deutlicher aus. Die Reihenfolge unter den ersten Drei ist die Gleiche. Nur die Werte sehen so aus: 84,7 %, 4,3 % und 4,1 %. Google wächst also weiter, obwohl die Konkurrenten technisch mittlerweile gleichgezogen sind, oder bessere Alternativen bieten. In meinem Blog sieht es im Monat Mai 2006 so aus: Google 98.1 %. Die anderen Beiden tauchen gar nicht auf! Das liegt wohl etwas an der technischen Ausrichtung des Blogs. Diesen Monat ist Yahoo zumindest mit bisher 1.1 % dabei.
Interessant ist noch die Geschichte von Slashdot. TechWeb nach landen 80 % der Suchanfragen aus dem Hause Microsoft bei Google. Bei Yahoo sind es immerhin noch 64 % und bei Google ganze 100%! Bei der Firmenpolitik Googles kann man sich das denken. Wer eine andere Suchmaschine nutzt wird wohl gefeuert
.
Juni 22nd, 2006
Dr. Web berichtet von Naymz. Dieser neue Web 2.0 Dienst bietet die Erstellung eines Profils für jeden Nutzer an. Das ist an und für sich nichts Neues. Allerdings kann man zum Preis von nur 4,95 US Dollar eine Anzeige bei den Suchmaschinen Google, Yahoo und AOL schalten lassen. Dieser Sponsored Link wird dann bei der Suche nach "Mein Name" ganz oben in der Ergebnisliste geführt. Wenn man jetzt davon ausgeht, dass z.B. mein Name bei Google AdWords nichts wert ist
, es wird keine Werbung geschaltet, so kostet ein Klick auf die Anzeige ca. 10 Cent. Geht man weiter davon aus, dass praktisch kein Mensch nach dem Namen sucht, außer vielleicht wegen dem Grünen Mathias Wagner im hessichen Landtag, so verdient Naymz sogar an dem Modell. Vorausgesetzt es finden sich genügend "Ego-Googler", wie Kalyxo sie nennt.
Hat man jetzt aber einen Namen wie "Sehr Berühmt" wird es sehr schnell sehr teuer. In dem Fall wird der Account von Seiten Naymzs wohl gekündigt, oder die Views begrenzt. Was passiert aber wenn ich ein Profil mit "MeinTolles Produkt" als Namen anlege? Ich denke nicht, dass die Namen auf Plausibilität überprüft werden. Wie denn auch? Es wird nicht lange dauern, bis sich jemand findet und das ausprobiert. Und wenn die Views nicht begrenzt werden ist es quasi eine Werbe-Flatrate. Zumindest so lange bis der Account gelöscht wird.
Juni 18th, 2006
In meinem Artikel Was mit Fotos alles gebastelt und gestaltet werden kann gewichtet Google AdSense anscheinend die Wörter "basteln" und "gestalten" sehr hoch. Das ist erst einmal nicht verwunderlich, soll doch contentspezifische Werbung eingeblendet werden. Nur wer und vor allem was so alles AdWords nutzt ist doch immer wieder amüsant. Mir ist auf jeden Fall diese Anzeige aufgefallen:

Gut, ich gebe zu, dass der Bauchabdruck zum Selbermachen für Schwangere inklusive 3D Hand eine gewisse Nähe zum basteln hat, jedoch ist mir die Zielgruppe dann doch etwas fremd
. In meiner Familie hat das noch keiner gemacht.
Über diesem Text habe ich noch einen extra AdSense Kasten geschaltet. Vielleicht taucht da der Link noch einmal auf, falls das jemanden interessiert
. Ich selbst habe nicht geklickt, da es den AGBs widerspricht.
Mai 28th, 2006
ars technica beschreibt wie man an das neue, noch nicht offiziell vorgestellte Ergebnisinterface von Google kommt. Es sieht nicht viel anders aus als jetzt. Mit einem kleinen aber entscheidenden Unterschied. Links ist nun eine Leiste in der die Top-Google-Dienste aufgeführt sind. Dies sind Web, Images, Groups, News, Froogle und Local. Bisher waren die über dem Suchfeld angeordnet. Ausserdem kann man dort auch schnell die “Erweiterten Suchoptionen” auswählen. Mir ist die jetztige Position zu unpassend. Was mir ebenfalls noch auffällt ist die Einblendung des Googlemail Accounts rechts oben, sofern man einen hat. Ähnlich wie bei Adsense oder eben Googlemail selbst.
Was Google damit, außer der Weltherrschaft
, bezwecken will ist noch nicht ganz erkennbar. Jedenfalls rückt das gesamte Layout etwas nach oben. Somit ist auf der Seite mehr Platz und auch die Googleanzeigen rutschen nach oben.
Die Beschreibung von ars technica liefere ich auch noch in Deutsch. Man geht auf Google.com, oder Google.co.uk und kopiert diesen String in die Adresszeile des Browsers. Nicht in das Suchfeld!
javascript:alert(document.cookie="PREF=ID=fb7740f107311e46:TM=1142683332:LM=1142683332:S=fNSw6ljXTzvL3dWu;path=/;domain=.google.com")
Es muss daruaf geachtet werden, dass der String keine Leerzeichen enthält. Jetzt Enter drücken. Es erscheint eine Javascript Meldung, die man einfach mit OK wegklickt. Ab sofort kann eine ganz normale Suchanfrage gestellt werden.
Das Problem ist, zumindest in Deutschland, dass Google Anfragen an Google.com einfach an Google.de umleitet. Wenn man also dies nicht umgehen kann, zum Beispiel mit Opera, dann kann dieser String verwendet werden:
javascript:alert(document.cookie="PREF=ID=fb7740f107311e46:TM=1142683332:LM=1142683332:S=fNSw6ljXTzvL3dWu;path=/;domain=.google.de")
Hier habe ich einfach die Domain geändert. Ansonsten funktioniert es nicht.
März 28th, 2006
Google hat auf einer extra Seite Widgets für das Apple Betriebssystem 10.4 bereitgestellt. Interessanter Weise vor einer eventuellen Veröffentlichung für Konfubulator, der Widget Engine von Yahoo, die auch unter Windows läuft.
Ich erwähne das hier, weil mein Google-Mail Account bisher noch nie von mir abgerufen wurde und ich durch das Widget auf ein paar E-Mail aufmerksam wurde. Zwar wäre es möglich von Google-Mail weiterzuleiten, aber dann kommt auch der ganze Spam bei mir an. Die anderen beiden Widgets habe ich nicht getestet.
Februar 26th, 2006
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