Geldverbrennung bei Facebook

Ich selbst bin nach wie vor nicht Mitglied in einem sozialen Netzwerk und lebe damit sehr gut. Interessant sind die enormen Wachstumsraten und rießigen Zahlen aber allemal. Laut dem Artikel bei TechCrunch verschlingen die Server pro Monat ca. eine Million Dollar an Stromkosten und 500 000 Dollar an Traffic. Hinzu kommen ungefähr elf Millionen Dollar für Miete und Personal. Ohne Ausgaben für neue Hardware zu berücksichtigen kommt man also auf 12.5 Millionen Dollar pro Monat. Inklusive dieser Ausgaben kommt man auf viele 100 Millionen Dollar pro Jahr, nur um das ganze am Laufen zu halten.
Ich glaube nicht, dass sich dieser Wert in den tatsächlichen User-Daten wiederspiegelt. Die Werbeeinnahmen werden nur einen Bruchteil der Kosten decken. Und selbt wenn man diese Daten an die Werbeindustrie verscherbelt wird wahrscheinlich ein Verlustgeschäft daraus. Ganz zu schweigen von eventuellen Klagen wegen dem Datenschutz. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass in der aktuellen Finanzmarktlage Geldbeschaffung alles andere als einfach ist, könnten bei Facebook innerhalb der nächsten zwei Jahre die Lichter ausgehen. Dies werden die Investoren um jeden Preis verhindern wollen. Er wird sehr hoch sein.

Add comment November 5th, 2008

DSL-Odyssee: Dritter Teil

Nach dem ersten Teil habe ich den zweiten Teil glatt unterschlagen. Man hat mir einmalig 20 Euro gutgeschrieben, wenn ich die Kündigung zurückziehe. Also gemacht und heute dann doch wieder gekündigt. Zwar könnte ich weg von der Telekom (Analog-Anschluss) und müsste nicht mehr als 30 Euro für 6 MBit zahlen, sogar eine Umstellungsgebühr fiele nicht an, aber neue 24 Monate Vertragslaufzeit. Das ist nicht akzeptabel. Der Hotliner sagte, dass könne er verstehen. Ganz toll. Wenn es verstanden wird, würde ich mal etwas dagegen unternehmen.
Im vierten Teil werde ich dann hoffentlich berichten wie innerhalb von einer Woche nach dem Vertragsende ein neuer Anschluss steht. Oder drei Monate ohne Netz dastehen…

Add comment September 11th, 2008

Google Chrome: Noch ein Browser

Viele haben es schon lange erwartet und nun ist es soweit. Auch Google will einen Browser auf den Markt schmeißen. Technisch handelt es sich um eine Mischung aus WebKit- und Mozilla-Code. Aber nur auf den ersten Blick. Zwar gibt es die Software noch nicht zu begutachten, aber einen Comic zur Software. Der ist schön gezeichnet und gleichzeitig voller Details zur Vorgehensweise der Programmierer. Am Besten ist die visuelle Erklärung von Fuzzy-Testing auf Seite 10! Wirkliche Neuerungen sind:

  • V8, eine echte Java-Script VM
  • Jeder Tab ist ein eigener Prozess
  • echtes Sandboxing, mit Ausnahme von Plugins. Mit deutlichem Hinweis an die Herstellern dieser Plugins ihr Konzept zu überdenken

Wenn das alles so stimmt und umgesetzt werden kann, fragt man sich durchaus warum da nicht schon früher jemand drauf gekommen ist.
Der Chrome-Comic ist 38 Seiten lang und etwas Vorbildung sollte man mitbringen, um die technischen Details zu verstehen. Hat man diese, so erlebt man gleichzeitig ein bischen IT-Projektmanagement.
Dass mich der Google-Browser von Opera wegholen kann glaube ich vorerst nicht. Aber Konkurrenz belebt das Geschäft. Microsoft hat mit der Beta des Internet Explorer 8 ebenfalls wieder etwas vorgelegt. Es stellt sich nur die Frage, ob es in Chrome einen Werbeblocker geben wird :D .

Add comment September 2nd, 2008

Wer teilt mit mir den Server?

Bisher sehr schwierig das herauszufinden. Mit dem Reverse IP Domain Check von you get signal ist es jedoch sehr einfach. Auf dem Server von Anderscht? liegen z.B. genau 111 andere Domains. Wobei sechs davon bereits mir gehoeren. Die Zahl muss natürlich nicht unbedingt stimmen. Falls eine Domain bei den Suchmaschinen unbekannt ist, so taucht sie nicht auf. Produziert aber sehr wahrscheinlich auch keine Last.
Gefunden bei Dr. Web.

Add comment April 17th, 2008

DSL-Odyssee: Erster Teil

Hoffentlich wird der zweite Teil so einfach, dass er nicht berichtenswert ist. Mein DSL-Vertrag bei 1und1 gefällt mir nicht mehr. Gründe sind die lange Kündigungsfrist, der notwendige Telekomanschluss und der hohe Preis (natürlich wegen der ganzen überflüssigen Extras). Wenn ich den Telekomanschluss weghaben will, muss ich einen neuen zweijährigen Vertrag abschließen. Zudem ist der dann auch noch teurer. Mein Problem habe ich dem Kundenservice mitgeteilt und der hat mir schnell und kompetent geantwortet: "Geht nicht. Dann kündigen sie eben.".
Heute habe ich mich mal in dem Vertragstool eingeloggt, um meine Kündigung auszuführen. Um das Dokument jedoch drucken und faxen zu können _muss_ ich 1und1 anrufen und einen Authentifizierungscode durchgeben. Die spinnen doch! Also dort angerufen und zu hören bekommen:

Tut mir leid, aber unsere Technik ist heute noch nicht so fit [17:15 Uhr]. Ich kann nichts machen. Probieren sie es später noch einmal.

Da blieb mir glatt die Spucke weg. Der Anruf ist doch nur zwingend vorgeschrieben, um noch einen Überredungsversuch starten zu können. Es eilt zwar nicht, der Vertrag geht noch bis Januar, aber wer weiß, wie kompliziert das alles noch wird. Schlimmes muss ich auch beim Wechsel zum neuen Anbieter befürchten, hoffe aber, dass sich diese Probleme bis zum nächsten Jahr legen.

2 comments März 26th, 2008

Vorbildlicher Service bei Amazon

Nicht umsonst steigert Amazon von Jahr zu Jahr Umsatz und Gewinn. Rücksendungen, Reklamationen, überhaupt der ganze Kontakt zur Firma gibt keinen Anlass zu Beschwerden. Ein von mir wegen eines Defektes reklamierter Artikel wurde sofort, inklusive Versandkosten erstattet. Zwar sollte das normal sein, tatsächlich ist es nur höchst selten. Heute wurde mir der Kaufbetrag eines zurückgeschickten Buches erstattet, wieder inklusive 3,90 Euro für den Versand. Obwohl der Wert der Sendung lediglich 20 Euro betrug! Normalerweise ist ein Onlinehändler erst ab einem Bestellwert von 40 Euro verpflichtet die Versandkosten zu erstatten. Außer es handelt sich um defekte Ware.

Add comment März 6th, 2008

Spam drucken

Für einen Dienst genannt Presto wird im US-Radio geworben. Dort wird ein Drucker mit Modem an Menschen ohne PC und Internetzugang verkauft. Zielgruppe sind Senioren. Dann kann der Enkel seine E-Mails an das Gerät schicken und sie werden sofort gedruckt. Wehe aber die Adresse kommt ins Internet, oder der Rechner des Enkels ist verseucht… Dann schafft man sich am Besten gleich einen Container Druckerpapier an.
Jetzt kommt Presto ins Spiel. Mit einer Whitelist wollen sie Spam verhindern. Für 10 USD im Monat. Meine Großeltern besuche ich lieber oder rufe sie an. Ganz ohne Whitelist.

Add comment Februar 29th, 2008

Bandbreitenbegrenzung mit ipfw

Der Paketfilter ipfw ist ursprünglich fuer FreeBSD gedacht, aber mitlerweile für alle großen Systeme portiert. Auch in Apples Mac OS X ist ipfw enthalten. Damit kann man im laufenden Betrieb die Bandbreite für einzelne Ports begrenzen. Wie genau steht bei Macosxhints.com.

Add comment Januar 22nd, 2008

Zufall auf sauspiel.de nicht ganz zufaellig

Seit einiger Zeit spiele ich auch online Schafkopf. Als echter Bayer halte ich von Glücksspielen wie Poker wenig und widme mich dem Spiel mit allen Karten. Da ich in den letzten vier Wochen massiv schlechter wurde und mir ein paar seltsame Dinge aufgefallen sind, habe ich einen Thread im Forum eröffnet.
Dort wurde ersteimal nicht verstanden was meine Absicht war und die Diskussion führte zu nichts. Nachdem ich aber die Administratoren persönlich angeschrieben habe, wurden tatsächlich ein paar Nachlässigkeiten erkannt. Diese sollen in den nächsten Tagen behoben werden. Wobei die Änderungen wahrscheinlich nicht spürbar sein werden, sprich der "Zufall" ist im großen und ganzen auch jetzt schon ziemlich zufällig.
Auf den nächsten Sie bei sauspiel.de.

Add comment November 25th, 2007

The Day The Routers Died…

Achtung: Informatikerhumor pur! Auf der RIPE-Konferenz wurde der Song live eingespielt. Die meisten kennen das Original von Don McLean wohl eher von Madonna, aber bereits das ist ein Cover.

Meldung bei Heise.

Add comment Oktober 29th, 2007

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