MIT Vortraege als Video

Das massachusetts institute of technology (MIT) bietet einen Streamingdienst zu Vorträgen. Auf der MIT World Seite können zahlreiche Videos von namhaften Rednern kostenlos angeschaut werden. Eine meiner Ansicht nach hervorragende Möglichkeit, Bildung über das Internet zu vermitteln. Die einfache Suchfunktion schränkt den Fundus schnell zu bestimmten Themen oder Personen ein.
Danke an Thomas Darimont für diesen Link, ueber Tutorials.de.

1 comment Dezember 21st, 2006

Papst Paul II wollte Forschung untersagen und praesentiert ein Paper zum Ursprung des Universums

Slashdot.org verweist auf einen Artikel von Northwest Florida Daily News. In dem Interview behauptet Stephen Hawkins der verstorbene Papst Johannes Pauls II habe gebeten nicht am Ursprung des Universums zu forschen, da es das Werk Gottes sei. Die Wissenschaftler beweisen aber Humor:

"I was glad he didn’t realize I had presented a paper at the conference suggesting how the universe began. I didn’t fancy the thought of being handed over to the Inquisition like Galileo."

1 comment Juni 15th, 2006

Norton Nutzer aus IRC kicken

Brian Krebs hat eine interessante Geschichte aufgegriffen: Wie man Norten Rechner aus IRC Channels kickt. Betroffen sind Norton Internet Security und die Norton Personal Firewall. Über die Qualität dieser Produkte kann man sich in diversen Tests der c’t selbst ein Bild machen.
Jedenfalls versucht Norton Kommandos von Würmern wie Spybot, die per IRC gesteuert werden, auszufiltern. Das Resultat: schickt man z.B. “startkeylogger” oder “stopkeylogger” an den Channel, so beendet die Firewall ebenfalls teilnehmender Norton Nutzer die Verbindung. Manche Channels werden im Moment regelrecht von derartigen Kommandos gefloodet. Betreiber filtern diese mitlerweile aus.
Ein Symantec Sprecher sagte, man wolle dieses Problem mit einem automatischen Update beheben, grundsätzlich aber an dieser Technik festhalten. Was passiert also dann, wenn Script Kiddies dazu übergehen Botkommandos in allgemeine Begriffe wie “computer” oder “mom” umzubenennen? Wahrscheinlich hofft Symantec, dass ihr durchschnittlicher Kunde nicht weiß was IRC ist und diesen schon gar nicht nutzt.
Gefunden bei Slashdot.org

Add comment März 3rd, 2006

Buerger CERT online

Seit heute ist das Bürger CERT online. “Cert” steht für “Computer Emergency Response Team”. Ein CERT gibt es beim BSI schon länger, das Bürger CERT wendet sich aber ausdücklich an den normalen, technisch nicht versierten Nutzer.
Es empfiehlt sich einfach die Newsletter zu abonnieren, um über aktuelle Sicherheitshinweise informiert zu sein und um angemessen darauf reagieren zu können. Auch wenn man, so wie ich, laufend Heise oder vergleichbare Seiten mit liest, kann das nicht schaden.
Es bleibt zu hoffen, dass sich diese Seite vor allem bei den primär angesprochenen Laien herumspricht, um die, Schätzungen zu Folge mehrere 100.000, bereits verseuchten Rechner wieder sauber zu bekommen. Oder zumindest Neuinfektionen zu verhindern. Dadurch würde das Netz ein Stück sicherer und bliebe von noch mehr Spam, Spyware und DoS Attacken verschont.
Bericht in der Tagesschau
Bericht bei Heise.de

5 comments März 2nd, 2006

Informatiker sind Gewaltverbrecher

Tagesanzeiger Zuerich behauptet Karl Notter im Tagesanzeiger Zürich. Ehrlich gesagt kann ich nicht beurteilen, ob das echt ist. Es sieht nach einem Leserbrief aus und wurde bereits in vielen Blogs diskutiert. Wenn es tatsächlich so gedruckt wurde, dann wohl nur zur allgemeinen Erheiterung der Leser, oder am ersten April? In der Schweiz verdienen IT Menschen ziemlich gut. Wie man sieht zahlt sich Verbrechen aus :D. Ich empfehle auf jeden Fall allen sich in Zukunft von mir fern zu halten :D.

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Add comment März 1st, 2006

C64 Emulator im Browser

Bei cs64s.com gibt es haufenweise C64 Klassiker. Dazu braucht es keinen Emulator, sondern nur einen Browser mit Javaunterstützung. Auf der Seite habe ich unter anderem Commando II wieder entdeckt. Hunderte anderer Perlen warten auf die nächste Mittagspause. Sogar einen Joystick kann man verwenden. Nur wer hat noch so einen alten robusten Knüppel?
Auf einem Apple Rechner geht es auch, wenn er denn schnell genug ist. Java ist unter OS X generell etwas langsam.

3 comments März 1st, 2006

iWeb frisst Gigabytes

Bin seit kurzem Besitzer des Apple iLife 06 Pakets. Ich verwende und brauche es hauptsächlich für eine schnelle Übersicht meiner Fotos, also iPhoto. Bisher habe ich in iLife 05 die Exportfunktion genutzt, um ein Album schnell internettauglich zu machen. Das war nicht gerade schön, weder optisch, noch der Code, aber trotzdem praktisch.
Mit der Integration von iWeb in iPhoto hat man nun die Möglichkeit mit einem simplen Klick eine Fotoseite zu erstellen. Zur Bedienung von iWeb möchte ich hier nicht allzu viel sagen. Nur hat es meiner Meinung zu wenig Einstellungsmöglichkeiten für die Bilder. Zum Beispiel kann ich nicht einfach alle Bildunterschriften abschalten. Das führt zu 100 Bildern mit den Beschreibungen IMG_234001 bist IMG_234100.
Tatsache ist und bleibt aber, dass das Ergebnis, zumindest optisch viel schöner ist als der direkte iPhoto Export, der Code bleibt fürchterlich. Jetzt kommen zwei große Aber:

  1. Das Erstellen einer Seite dauert ewig. Beispiel: 72 Bilder mit acht Megapixel und je ca. 7 Megabyte wird in sechs Minuten gerechnet. Auf einem PB 1.5 GHz mit 1.5 GB Ram.
  2. iWeb speichert die Originale in einem extra iWeb Ordner unter /Users/~/Library/Application Support/iWeb/. Das ganze ist dann noch schön MacOS X typisch als eine Datei gekennzeichnet, von der man umständlich den Paketinhalt anzeigen muss.

Ist der erste Punkt noch zu verschmerzen, sehe ich den zweiten als ein größeres Problem. Obwohl ich bisher nur ein Projekt habe nimmt der Ordner ca. 560 Megabyte ein. Das Problem dabei ist, dass die selben Daten in meiner iPhoto Library liegen mit 559 Megabyte. Apple verkauft also iLife als angeblich hochintegriert, was es zugegebenermasen gröstenteils ist. Nur hier kopiert es Daten, anstatt sie gemeinsam zu nutzen.
Wenn ich jetzt 20 Alben veröffentlichen will, ich habe weitaus mehr, und jedes 70 Bilder hat, dann habe ich nicht nur zehn Gigabyte für die Fotos auf der Platte verbraucht, sondern noch einmal zehn durch die Kopien von iWeb! Auf meinem Powerbook ist das ein Achtel der Kapazität!
Man mag jetzt argumentieren nicht jeder habe acht Megapixelbilder und vielleicht auch nicht so viele zum in das Internet stellen. Aber auch nicht jeder hat bereits eine 80 Gigabyte Festplatte, die er ausschließlich iPhoto und iWeb zur Verfügung stellen will und kann.
MacOS X ist ein Unixderivat und unterstützt das Konzept der symbolischen Links, Aliase genannt. Warum arbeitet iLife 06 nicht damit? Die in iWeb verwendeten Bilder werden, beim Veröffentlichen, sowieso kleiner gerechnet und seperat gespeichert. Man kann jetzt sagen ich will das Bild aber verändern. Zoomen, etwas hineinschreiben, darüberleben, oder was auch immer. Ja dann könnte man auch eine Kopie machen. Aber erst beim Ändern des Bildes. Und die müsste dann auch nicht in voller Auflösung erfolgen, oder?

2 comments Februar 28th, 2006