Obwohl mein PowerBook der vorletzten Generation Hibernate nicht offiziell unterstützt habe ich es per NVRAM-Hack genutzt. Leider musste ich feststellen, dass nach dem (wiederholten) Tausch des Mainboards diese Einstellung verloren ging. Zwar lässt es sich per Terminal aktivieren, aber ich poste hier mal das Tool Hibernate. Wer einen Intel-Mac hat und das Einschlafen zu lange dauert kann damit auch auf Sleep-only umschalten.
September 21st, 2007
Vom Chaos bei WLAN-Verbindungen der Intel-Macs habe ich zur Genüge geschrieben. Irgendwie hat es Apple hinbekommen das Problem zu lösen. Es hat nur schlappe vier oder fünf Monate gedauert. Zwei oder drei Monate lang hat es nun funktioniert, was man von einem WLAN-fähigen Notebook auch erwarten darf. Nur mit dem letzten Update, Anfang März kommen die Probleme zurück. Der Fehler äußert sich etwas anders, das Ergebnis bliebt jedoch das selbe. Der Mac kommt nicht ins Netz. Im system.log oder console.log steht folgende Zeile:
Error: WirelessAssociate2() = 88001006 for network xxxxxxx. The operation timed out.
In den Apple Discussion-Boards gibt es bereits wieder ellenlange Threads.
Waren die Probleme in der Vergangenheit schlimm und ärgerlich, bezeichne ich das als Sauerei! Die Qualitätsabteilung bei Apple schlampt und die Techniker sind anscheinend unfähig den neuen WLAN-Chip softwareseitig in den Griff zu bekommen. Ich rate derzeit vom Kauf eines Macs ab.
April 3rd, 2007
Wie bereits unter Probleme mit AirPort bei MacBooks und MacBook Pros beschrieben, gibt es bei einem Teil der Käufer von MacBook(Pros)s Probleme mit dem WLAN. Es liegt sehr wahrscheinlich am neuen Chipsatz, der auf dem aktuellen Draft zu IEEE 802.11n basiert.
Im Apple Discussion Board finden sich zahlreiche Threads, unter anderem einer in dem behauptet wird Apple würde an einem Fix arbeiten. Dies ist jedoch nicht bestätigt und zumindst die Hotline weiß nichts davon. Im Heise Forum finden sich ebenfalls Hinweise darauf. Wenn man die Posts der Apple-Fundamentalisten ignoriert wird das Problem bestätigt. Der Post von wolfsbein ist von mir.
Ich habe zwei Core 2 Duo MacBooks ausprobiert. Beim ersten ist keine Auffälligkeit festzustellen. Es funktioniert mit zwei verschiedenen Routern. Einer im Wohnheim und einer an der Uni. Leider kann ich nicht sagen von welchen Herstellern diese sind, weil ich keinen Zugriff darauf habe. Das zweite hat massive Probleme mit einem Sinus 154 SE. Die Verbindung hat in jetzt über vier Wochen genau drei Mal funktioniert. Mit WPA PSK Verschlüsselung. Es ist nicht nachvollziehbar warum es diese paar Mal ging und sonst nicht. Ein Abschalten der Verschlüsselung oder das Ändern auf WEP bleibt wirkungslos. Ein AdHoc Netzwerk mit meinem Powerbook G4 ist ebenfalls nicht möglich. Selbst mit der Apple-Eigenen Airport Station gibt es Probleme. Inkompatibilität von Apple Produkten zueinander! Mit dem Uni WLAN Router meiner FritzBox 7010 klappt die Verbindung auf Anhieb. Besagter Sinus Router macht im Übrigen keinerlei Probleme mit meinem PowerBook, einem iBook G4 und zahlreichen Windowsrechnern.
Andere User berichten von Geräten die sie auf Grund dieses Fehlers an Apple zurückgeschickt haben und neue Books mit genau dem gleichen Fehler erhalten haben. Nun sagen manche es liege einfach an den Routern und man solle eben einen kaufen, der nachweislich mit den neuen MacBook(Pro)s funktioniert. Nur ist das nicht richtig. Ein alter Router kann nichts von der Draft n Spezifikation wissen und der Hersteller, in diesem Fall Apple hat für die im Draft beschriebene Abwärtskompatibilität zu sorgen. Und zwar für alle Geräte. Was nutzt mir eine WLAN Verbindung zu Hause, wenn sich das Gerät in der Firma oder an einem öffentlichen HotSpot nicht einbuchen kann?
Fazit: drei Wochen nach meinem ersten Post hat sich die Situation keineswegs gebessert. Lediglich ein Hinweis, Apple sei das Problem bekannt, existiert. Wann und ob mit einem Fix zu rechnen ist, bleibt unbekannt. Traurig.
Januar 10th, 2007
Mit der Einführung der Intel Macs ist Apple ein großer Wurf gelungen. Nachdem die Kinderkrankheiten wie Random Shutdown oder das lästige Fiepen beseitigt waren, kamen die Laptop-Modelle mit Core 2 Duo. Diese arbeiten fehlerfrei. Zumindest ist mir nichts bekannt. Wenn da nur nicht der neue WLAN Chipsatz wäre. Dieser ist zum neuen IEEE 802.11n kompatibel. Oder sollte es zumindest sein. Man muss wissen, dass dieser Standard noch keiner ist, sondern sich lediglich in der Entwurfsphase befindet. Trotzdem bieten zahlreiche Hersteller bereits Produkte dazu an. So auch Apple.
Das Problem jedoch ist, dass Macs mit diesem Chipsatz massive Schwierigkeiten bei der Kommunikation mit vorhandenen Routern verschiedenster Hersteller haben. Dies äußert sich in langsamen Verbindungen, Verbindungsabrüchen, oder wie bei den Apple Laptops in absoluter Verbindungslosigkeit. Sprich diese Geräte können nicht per WLAN in das Netz. Apple muss dieses Problem bekannt sein, da sich Beschwerden im offiziellen Apple Discussion Board (englisch) häufen. Genau so in den Appleforen macuser.de und apfeltalk.de. Sogar macnews.de hatte ein Sonderthema, welches aber nur auf Probleme der iMac und Mac Pros einging. Diese haben, zumindest meist, eine Verbindung. Am 13.12. gab es sogar ein offizielles Update, welches wohl dieses Problem beheben sollte. Jedoch hat sich offensichtlich nicht viel geändert.
In Foren berichten User das Resetten des Routers, Upgraden der Firmware oder Abschalten der Verschlüsselung (!!) hätte ihr Problem beseitigt. Mehrheitlich lässt sich dies jedoch nicht nachvollziehen. Das MacBook 13” meiner Freundin will sich partout nicht mit einem Telekom Router Sinus 154 SE verstehen. Leider kann dieses Gerät nicht ausgetauscht werden und die Kommunikation ist ausschließlich per WLAN möglich. Sie überlegt ernsthaft den Mac zurückzugeben und ein internetfähiges Laptop eines anderen Herstellers zu kaufen (ja ich spreche dem MacBook diese Fähigkeit ab). Ich kann sie verstehen, obwohl ich den Mac empfohlen habe.
Fazit: Apple hat bei der Einführung der neuen WLAN-Generation geschlampt. Es darf einfach nicht sein, dass ein neues Laptop derart wählerisch gegenüber WLAN Routern ist. Ein erstes Update bot keine Verbesserung. Ein zweites, brauchbares steht hoffentlich noch aus.
Dezember 20th, 2006
Die neuen Intel MacBooks und MacBook Pros von Apple haben im Deckel eine eingebaute Kamera. Gedacht ist das ganze als interne Webcam mit der man ohne Zubehöhr Videokonferenzen führen kann. Nur leider kann die Kamera quasi von außen aktiviert werden. Dazu reicht eine einzige Zeile im Quelltext einer HTML Seite die der Nutzer in Safari aufruft. Angeblich soll das auch mit einer angeschlossenen externen iSight funktionieren. Leider kann ich beides nicht testen.
Bisher ist zwar keine Schadsoftware bekannt, die Bilder, oder auch einen Livestream ins Netz stellen würde, kommerzielle Software tut das aber bereits. Jetzt kann sich der Nutzer höchstens ärgern wenn er ungewollt sein Bild im Browser sieht.
Die Lösung wäre meiner Ansicht nach sehr einfach. Das Objektiv bekommt eine Abdeckung. Ähliches findet sich bei neueren Handys. Dort dient die Klappe zwar nur dem Schutz der Linse, aber wenn zusätzlich noch meine Privatsphäre gesichert ist, wäre zumindest ich, sehr froh.
Gelesen bei SvenOnTech.
Juli 7th, 2006
iAlertU ist ein Tool, das die Sudden Motion Sensor Technologie der Festplatte in aktuellen Apple Mobilcomputern nutzt. Derzeit läuft das Programm nur auf dem MacBook Pro. Mit der beigelegten Fernbedienung von Apple aktiviert man den Alarm, was mit einem Blinken des Bildschirms und einem Beep, wie bei einer Autoalarmanlage, quitiert wird. Das zugehörige Video gibts auf You Tube.
Der Autor plant das Programm bei genügend Nachfrage auch auf die "alten" Powerbooks zu portieren. Grundsätzlich stellt das auch kein Problem dar, da der SMS in den letzten Powerbook Serien verbaut ist.
Defekter Sudden Motion Sensor in Powerbooks
Jedoch funktioniert eben dieser seit dem Update auf 10.4.3 bei praktisch keinem Nutzer mehr. Da ein Downgrade das Problem beseitigt handelt es sich wohl um einen Softwarefehler. Dazu gibt es auf Macuser.de einen sehr langen Thread. Daher sollte jeder Betroffene bei Apple anrufen und das Problem schildern. Bisher scheint es nur ein paar Supportmitarbeitern bekannt und solange sich das nicht ändert wird es kein Update geben. Die Verzögerungstaktiken von Apple sind ja bekannt.
April 8th, 2006