… waren noch nie besonders gute Freunde. Mit Mac OS X 10.6 liefert Apple jedoch wenigstens wieder eine 32-Bit Version für die Intel Macs mit. Das ändert natürlich nichts an der Tatsache, dass es fast drei Jahre zu spät ist und trotzdem eine breite Basis an Mac-Nutzern ausschließt. Ich bleibe also dabei: Java auf dem Mac ist (und bleibt) tot.
September 24th, 2009
Über OmniDazzle habe ich schon vor zweieinhalb Jahren berichtet. Seit heute gibt es die Software kostenlos. The Omni Group hat zudem auch OmniWeb, OmniDiskSweeper und OmniObjectMeter auf Null reduziert. Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Die Software wird ab sofort nicht mehr weiter entwickelt.
Februar 25th, 2009
Und dessen Anwender haben nicht selten fundamentalistische Züge. Wobei das mit einer Weltreligion wie dem Islam oder Christentum rein gar nichts zu tun hat. Einfach mal folgende Zeile in das Terminal kopieren:
say lalalalalalalalaaaaallalaaallaaaaalllaaaalalalaaalallalaaallaaaaaaaaaaaaaaaa
Wenn es jemand übersetzen kann, ich freue mich auf Komentare, oder noch bessere Abwandlungen für den Synthi.
Februar 16th, 2009
Wenn man zu den Leuten gehört die sich mehr oder weniger leicht ablenken lassen und einen Mac besitzen, könnte man auf die Idee kommen die nervige Hüpferei im Dock zu beenden.
Vielleicht will ich mich nicht sofort um Adium kümmern, dass mal wieder die Verbindung verloren hat, oder ich will das Softwareupdate dann machen, wenn es gerade passt und nicht wegen der elendigen Hüpferei. Ideal wäre es natürlich wenn man durch ein- bis dreimaliges Hüpfen gesagt bekommt, dass ein Programm Feedback erwartet. Leider gibt es meines Wissens nach nur eine Radikal-Lösung:
In der Datei com.apple.dock.plist, zu finden in der Library, oder per Spotlight muss der Schlüssel no-bouncing auf TRUE gestellt werden. Und dann das Dock neugestartet werden. Zum Beispiel durch aus- und wieder einloggen, oder einen Neustart. Leichter geht das alles per Terminal:
defaults write com.apple.dock no-bouncing -bool TRUE
killall Dock
Update am 24.01.2009: ist das Dock ausgeblendet wird nur einmal gehüpft.
Januar 21st, 2009
Seit einem Update vom Oktober oder November 2008 ging bei mir das Dashboard Widget für Google Mail nicht mehr. Es verursachte nur eine sehr hohe Prozessorlast, ohne dass eine Verbindung zum Server möglich war. Zum Glück war ich nicht der einzige und in den Google Groups fand sich dann auch eine Lösung:
Man muss sich mit dem Apple-Browser Safari einmal in sein GMail-Konto einloggen und den Haken zum Merken des Benutzers setzen. Ab sofort sollte es wieder gehen, auch wenn Safari nicht mehr läuft.
Vermutlich verwendet das Widget direkt Daten von Safari und Apple hat in einem der letzten Updates dort etwas verändert. Google hat seit über einem Jahr kein Update mehr zur Verfügung gestellt und es ist fraglich ob überhaupt noch eines kommen wird.
Nutzer die mit mehr als einem Widget mehrere Accounts überwachen wollen hilft dieser Workaround leider nicht.
Januar 8th, 2009
Wer einmal irgendwie mit Mathematik, ich meine echte Mathematik und nicht Rechnen, in Berührung gekommen ist, kennt Maple. Oder Matlab. Wem das alles zu kompliziert ist, oder weil man als Normalsterblicher die ganze Mächtigkeit nicht braucht, greift zu Calc Board von David Plotzki. Es kennt zwar nicht besonders viel mehr Funktionen als ein Taschenrechner, dafür viele Konstanten. Und im Gegensatz zu einem solchen stehen alle bisherigen Schritte nachvollziebar über der aktuellen Rechnung. Nicht zu vergessen: man kann selbst Variablen definieren. Sehr schön.
Calc Board wird für Mac OS X und das iPhone angeboten. Wie es aktuell mit der Kompatibilität von Dashboard zu Yahoo Widgets und Co steht, weiß ich nicht. Einen Versuch ist es aber allemal wert.
Gefunden bei Macnews.de
Juli 14th, 2008
Wer mehrere Computer hat kennt das Problem mit vielen Tastaturen und Mäusen. Ist nur ein Bildschirm angeschlossen kann man auf einen KVM-Switch zurückgreifen. Hier ist jedoch mindestens die Betätigung eines Umschalters notwendig. Verfügt jeder Computer über einen eigenen Monitor wird die Sache schon schwieriger.
Genau das habe ich bereits im Artikel Synergy: Plattformuebergreifend eine Tastatur und Maus an mehreren Rechnern nutzen. Befinden sich im Netz nur Apple-Rechner gibt es eine Alternative namens teleport. Zwar kein Opensource aber im Gegensatz zu Synergy mit schöner Klicki-Bunti-Oberfläche. Ein echter Vorteil ist die Synchronisation der Zwischenablage und die Unterstützung von Drag & Drop zwischen den Rechnern.
Mai 30th, 2008
Hört sich diese Überschrift reisserisch an? Auf jeden Fall. Man müsste jedoch eigentlich sagen: der Mac ist für viele Java-Entwickler ab sofort gestorben. Zwar hat Steve Jobs vor ein paar Jahren den Mac als beste Plattform für Java gepriesen, geglaubt haben das aber nur Leute die kein Java nutzen. Auf PPC-Rechnern ist Java schon immer fürchterlich langsam. Hinzu kommt, dass Sun leider keine eigenen JRE/JDKs für Mac OS X liefert.
Anscheinend ist diese Plattform jedoch so wichtig, dass Apple selbst Unterstützung anbietet. Bisher gab es also immer eine (halbwegs) aktuelle Java-Plattform. Die Version 6, für Windows/Unix/Linux bereits seit Dezember 2006 erhältich kommt erst heute auch für den Mac.
Der Skandal daran ist jedoch, dass es nur für 64Bit-Maschinen und nur für Intel-Macs herauskommt und damit auch nur unter Mac OS X 10.5 läuft. Apple hat im ersten Intel-Jahr haufenweise 32Bit-Intel-Maschinen unters Volk gebracht. Von den immer noch zahlreich laufenden G4/G5 PPCs ganz zu schweigen. Warum also diese massive Einschränkung die wohl 80-90% (eigene Schätzung) der Mac-Nutzer ausschließt? Ich weiß es nicht. Die folgen werden deutlich sein:
1. Will man mit dem aktuellen und doch schon eineinhalb Jahre alten Java auf dem Mac entwickeln, braucht man neue Hardware.
2. Jedes Java-Programm, das auf dem Mac laufen soll, muss mit Java 5 kompiliert werden! Derzeit mag das zwar noch in Ordnung sein. In spätestens einem Jahr wird das ganz anders aussehen.
3. Java 7 ist bereits in der Entwicklung und sollte ursprünglich diesen Frühling erscheinen. Durch die OpenSource-Umstellung wird sich das voraussichtlich auf Januar 2009 verschieben. Was macht dann Apple? Dauert es wieder über ein Jahr bis man auf dem Mac entwickeln kann? Und wird dann Leopard noch unterstützt?
Mein Fazit: Wenn dein Programm auf dem Mac laufen soll, lass die Finger von Java 6. Wenn du schon mit Java 6 entwickelst und dich gerade zu Tode ärgerst, weil endlich Java 6 da ist, aber auf fast keinem Mac läuft, beschwer dich bei Apple.
EDIT: Nachtrag. Es gibt einen inoffiziellen Port von Java 6. Eine echte Lösung ist das jedoch nicht. Zumal geht das nur unter X11.
April 30th, 2008
Dass HTTP-Cookies nicht nur nützlich sein können sondern oft misbraucht werden, um Userverhalten zu studieren ist seit langem bekannt. Alle aktuellen Browser bieten die Möglichkeit Cookies seitenspezifisch zu erlauben, bzw. ganz zu verbieten. Das Löschen dieser Plagegeister nach jeder Browsersession ist auch eine Möglichkeit.
Leider gibt es diese Unsitte auch für Flash. Flash-Cookies werden noch dazu extra gespeichert und können derzeit in keinem Browser verwaltet werden. Zudem sind sie browserunabhängig. Angeblich kann man mit dem Flash-Manager auf den Seiten von Macromedia/Adobe das Speichern verbieten. Aber egal was ich dort probiert habe, sie tauchen immer wieder auf. Was also tun? Es gibt zwei Möglichkeiten:
1. Regelmäßig löschen
Mittels eines kleinen Scripts im Autostart kann man z.B. jedesmal den Inhalt des Flash-Cookie-Ordners löschen lassen. Unter Windows liegt er unter
C:\Dokumente und Einstellungen\USER_NAME\Anwendungsdaten\Macromedia\Flash Player\#SharedObjects
auf dem Mac hier
/Users/USER_NAME/Library/Preferences/Macromedia/Flash\ Player/#SharedObjects
und unter Linux (normalerweise) dort
~/.macromedia/Flash_Player/#SharedObjects
Exemplarisch poste ich eine BAT-Datei die diesen Job unter Windows erledigt:
@echo off
if exist "C:\Dokumente und Einstellungen\USER_NAME\Anwendungsdaten\Macromedia\Flash Player\#SharedObjects" goto ausgabe
echo Flash Cookie Verzeichnis nicht gefunden.
goto ende
:ausgabe
echo Verzeichnis gefunden
rmdir /s /q "C:\Dokumente und Einstellungen\USER_NAME\Anwendungsdaten\Macromedia\Flash Player\#SharedObjects\"
echo Verzeichnis geloescht
:ende
REM exit
Das Terminal-Fenster bleibt nach Ausführung offen. Um es automatisch schließen zu lassen muss in der letzten Zeile das REM gelöscht werden.
2. Rechte entziehen
Obige Lösung ist nicht optimal. Erstens verhindert sie das Setzen der Cookies nicht und zweitens muss ein zusätzliches Script ausgeführt werden. Besser ist es also diesen Müll erst gar nicht auf das System zu lassen. Achtung! Es könnte sein, dass manche Flash-Anwendungen dann nicht mehr funktionieren. Selbst habe ich jedoch noch keine Probleme gehabt. Youtube spielt keinen Sound mehr zu den Videos! Eine Frechheit. Ein Workaround findet sich im ersten Kommentar vom Jens.
Bei Windows klickt man Rechts auf den Ordner #SharedObjects und wählt "Eigenschaften" und dann den Reiter "Sicherheit". Dort löscht man bei "Erweitert" jetzt am Besten alle Benutzer/Gruppen. Wie es aussehen soll, zeigt das erste Bild.
Auf dem Mac geht es etwas einfacher. #SharedObjects markieren und Apfeltaste + i drücken. Dort entzieht man sich dann selbst die Rechte für diesen Ordner. Das zweite Bild sagt mehr als 1000 Worte.
In beiden Fällen kann der Vorgang leicht rückgängig gemacht werden, falls wider Erwarten doch Probleme auftauchen sollten. Ich freue mich über Feedback und Verbesserungsvorschläge.
April 21st, 2008
Nachdem es bereits ein deutsches Wörterbuch und den Thesarus für Mac OS X gibt, kann man jetzt auch übersetzen. Der gesammte Wortschatz von dict.cc in einem Paket und kompatibel zu Apples Dictionary. Leider nur für Leopard, d.h. ich konnte es nicht testen. Zusammengestellt von Philipp Brauner.
März 26th, 2008
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