Mini-Maple fuer als Widget

Wer einmal irgendwie mit Mathematik, ich meine echte Mathematik und nicht Rechnen, in Berührung gekommen ist, kennt Maple. Oder Matlab. Wem das alles zu kompliziert ist, oder weil man als Normalsterblicher die ganze Mächtigkeit nicht braucht, greift zu Calc Board von David Plotzki. Es kennt zwar nicht besonders viel mehr Funktionen als ein Taschenrechner, dafür viele Konstanten. Und im Gegensatz zu einem solchen stehen alle bisherigen Schritte nachvollziebar über der aktuellen Rechnung. Nicht zu vergessen: man kann selbst Variablen definieren. Sehr schön.
Calc Board wird für Mac OS X und das iPhone angeboten. Wie es aktuell mit der Kompatibilität von Dashboard zu Yahoo Widgets und Co steht, weiß ich nicht. Einen Versuch ist es aber allemal wert.
Gefunden bei Macnews.de

Add comment Juli 14th, 2008

Mehrere Macs mit nur einer Maus und Tastatur kontrollieren

Wer mehrere Computer hat kennt das Problem mit vielen Tastaturen und Mäusen. Ist nur ein Bildschirm angeschlossen kann man auf einen KVM-Switch zurückgreifen. Hier ist jedoch mindestens die Betätigung eines Umschalters notwendig. Verfügt jeder Computer über einen eigenen Monitor wird die Sache schon schwieriger.

Genau das habe ich bereits im Artikel Synergy: Plattformuebergreifend eine Tastatur und Maus an mehreren Rechnern nutzen. Befinden sich im Netz nur Apple-Rechner gibt es eine Alternative namens teleport. Zwar kein Opensource aber im Gegensatz zu Synergy mit schöner Klicki-Bunti-Oberfläche. Ein echter Vorteil ist die Synchronisation der Zwischenablage und die Unterstützung von Drag & Drop zwischen den Rechnern.

Add comment Mai 30th, 2008

Java auf dem Mac ist tot

Hört sich diese Überschrift reisserisch an? Auf jeden Fall. Man müsste jedoch eigentlich sagen: der Mac ist für viele Java-Entwickler ab sofort gestorben. Zwar hat Steve Jobs vor ein paar Jahren den Mac als beste Plattform für Java gepriesen, geglaubt haben das aber nur Leute die kein Java nutzen. Auf PPC-Rechnern ist Java schon immer fürchterlich langsam. Hinzu kommt, dass Sun leider keine eigenen JRE/JDKs für Mac OS X liefert.
Anscheinend ist diese Plattform jedoch so wichtig, dass Apple selbst Unterstützung anbietet. Bisher gab es also immer eine (halbwegs) aktuelle Java-Plattform. Die Version 6, für Windows/Unix/Linux bereits seit Dezember 2006 erhältich kommt erst heute auch für den Mac.
Der Skandal daran ist jedoch, dass es nur für 64Bit-Maschinen und nur für Intel-Macs herauskommt und damit auch nur unter Mac OS X 10.5 läuft. Apple hat im ersten Intel-Jahr haufenweise 32Bit-Intel-Maschinen unters Volk gebracht. Von den immer noch zahlreich laufenden G4/G5 PPCs ganz zu schweigen. Warum also diese massive Einschränkung die wohl 80-90% (eigene Schätzung) der Mac-Nutzer ausschließt? Ich weiß es nicht. Die folgen werden deutlich sein:

1. Will man mit dem aktuellen und doch schon eineinhalb Jahre alten Java auf dem Mac entwickeln, braucht man neue Hardware.
2. Jedes Java-Programm, das auf dem Mac laufen soll, muss mit Java 5 kompiliert werden! Derzeit mag das zwar noch in Ordnung sein. In spätestens einem Jahr wird das ganz anders aussehen.
3. Java 7 ist bereits in der Entwicklung und sollte ursprünglich diesen Frühling erscheinen. Durch die OpenSource-Umstellung wird sich das voraussichtlich auf Januar 2009 verschieben. Was macht dann Apple? Dauert es wieder über ein Jahr bis man auf dem Mac entwickeln kann? Und wird dann Leopard noch unterstützt?

Mein Fazit: Wenn dein Programm auf dem Mac laufen soll, lass die Finger von Java 6. Wenn du schon mit Java 6 entwickelst und dich gerade zu Tode ärgerst, weil endlich Java 6 da ist, aber auf fast keinem Mac läuft, beschwer dich bei Apple.

EDIT: Nachtrag. Es gibt einen inoffiziellen Port von Java 6. Eine echte Lösung ist das jedoch nicht. Zumal geht das nur unter X11.

Add comment April 30th, 2008

Boese Flash-Cookies endgueltig loswerden

Dass HTTP-Cookies nicht nur nützlich sein können sondern oft misbraucht werden, um Userverhalten zu studieren ist seit langem bekannt. Alle aktuellen Browser bieten die Möglichkeit Cookies seitenspezifisch zu erlauben, bzw. ganz zu verbieten. Das Löschen dieser Plagegeister nach jeder Browsersession ist auch eine Möglichkeit.
Leider gibt es diese Unsitte auch für Flash. Flash-Cookies werden noch dazu extra gespeichert und können derzeit in keinem Browser verwaltet werden. Zudem sind sie browserunabhängig. Angeblich kann man mit dem Flash-Manager auf den Seiten von Macromedia/Adobe das Speichern verbieten. Aber egal was ich dort probiert habe, sie tauchen immer wieder auf. Was also tun? Es gibt zwei Möglichkeiten:

1. Regelmäßig löschen
Mittels eines kleinen Scripts im Autostart kann man z.B. jedesmal den Inhalt des Flash-Cookie-Ordners löschen lassen. Unter Windows liegt er unter

C:\Dokumente und Einstellungen\USER_NAME\Anwendungsdaten\Macromedia\Flash Player\#SharedObjects

auf dem Mac hier

/Users/USER_NAME/Library/Preferences/Macromedia/Flash\ Player/#SharedObjects

und unter Linux (normalerweise) dort

~/.macromedia/Flash_Player/#SharedObjects

Exemplarisch poste ich eine BAT-Datei die diesen Job unter Windows erledigt:

@echo off
if exist "C:\Dokumente und Einstellungen\USER_NAME\Anwendungsdaten\Macromedia\Flash Player\#SharedObjects" goto ausgabe
echo Flash Cookie Verzeichnis nicht gefunden.
goto ende

:ausgabe
echo Verzeichnis gefunden
rmdir /s /q "C:\Dokumente und Einstellungen\USER_NAME\Anwendungsdaten\Macromedia\Flash Player\#SharedObjects\"
echo Verzeichnis geloescht

:ende
REM exit

Das Terminal-Fenster bleibt nach Ausführung offen. Um es automatisch schließen zu lassen muss in der letzten Zeile das REM gelöscht werden.

2. Rechte entziehen
Obige Lösung ist nicht optimal. Erstens verhindert sie das Setzen der Cookies nicht und zweitens muss ein zusätzliches Script ausgeführt werden. Besser ist es also diesen Müll erst gar nicht auf das System zu lassen. Achtung! Es könnte sein, dass manche Flash-Anwendungen dann nicht mehr funktionieren. Selbst habe ich jedoch noch keine Probleme gehabt. Youtube spielt keinen Sound mehr zu den Videos! Eine Frechheit. Ein Workaround findet sich im ersten Kommentar vom Jens.
Flash Cookies Windows Rechte Bei Windows klickt man Rechts auf den Ordner #SharedObjects und wählt "Eigenschaften" und dann den Reiter "Sicherheit". Dort löscht man bei "Erweitert" jetzt am Besten alle Benutzer/Gruppen. Wie es aussehen soll, zeigt das erste Bild.
Flash Cookies Mac Rechte Auf dem Mac geht es etwas einfacher. #SharedObjects markieren und Apfeltaste + i drücken. Dort entzieht man sich dann selbst die Rechte für diesen Ordner. Das zweite Bild sagt mehr als 1000 Worte.
In beiden Fällen kann der Vorgang leicht rückgängig gemacht werden, falls wider Erwarten doch Probleme auftauchen sollten. Ich freue mich über Feedback und Verbesserungsvorschläge.

4 comments April 21st, 2008

dict.cc Woerterbuch unter Mac OS X Leopard

Nachdem es bereits ein deutsches Wörterbuch und den Thesarus für Mac OS X gibt, kann man jetzt auch übersetzen. Der gesammte Wortschatz von dict.cc in einem Paket und kompatibel zu Apples Dictionary. Leider nur für Leopard, d.h. ich konnte es nicht testen. Zusammengestellt von Philipp Brauner.

Add comment März 26th, 2008

Deutsches Woerterbuch unter Mac OS X

Jeder Mac bringt von sich aus haufenweise Software mit. Darunter finden sich so coole Sachen wie das Oxford Dictionary. Leider nur auf englisch. Auf den Seiten von Google Code hat nun jemand mit dem Pseudonym rumborak.de einen Thesarus, sowie ein deutsches Wörterbuch zur Verfügung gestellt. Beide integrieren sich in das Apple Dictionary und greifen auf frei verfügbare Daten zu. Eine sehr coole Sache. Lob an den Autor!

Update vom 11.03.2008: Hier noch die neue Webseite des Autors.

Add comment März 6th, 2008

Beta schoengeredet

Macnews.de hat einen Artikel zu neuen Problemen mit Mac OS 10.5.2. Nun muss man wissen, dass Leopard seit erscheinen mit teilweise üblen Bugs zu kämpfen hat und viele Nutzer noch nicht umgestiegen sind. 10.5.2 war jedoch als großes Update angekündigt und hat sich zudem sehr viel Zeit gelassen. Wenn ich mir nun gute vier Monate nach erscheinen von Leopard obige Fehlerliste anschaue und die teilweise esoterischen Mittelchen zur potentiellen Fehlerbehebung lese, kann ich mich nur wundern. Man stelle sich vor Microsoft würde sowas machen. Ach ja, sie machen das ja. Es nennt sich Vista und wird daher, teilweise zu Recht, kritisiert. Durch die Fundamentalisten aus den Macforen natürlich besonders stark und oft zu Unrecht.
Auf der ersten Threadseite zu OS X bei apfeltalk.de zähle ich momentan fünf gravierende Problem-Threads zu Leopard und einen Downgrade-Thread. Da ich selbst - unter anderem - einen Mac nutze kann ich besonders die Leute verstehen die einen neuen Mac gekauft haben und 10.4 nicht mehr bekommen haben. Eventuell kann man sogar ein eigens gekauftes System 10.4 trotzdem nicht installieren.
Apple preist die Plattform Mac vor allem mit dem engen Zusammenspiel von Hardware und Software an. Und in der Tat ist es ein Vorteil, dass das Betriebssystem nur unter bestimmten Komponenten laufen muss. Leider klappt das in den letzten Jahren immer weniger und Apple Computer muss sich die Frage gefallen lassen, ob das eigene Wachstum nicht schon über die Kapazitäten der Firma hinausgewachsen ist?

Add comment Februar 20th, 2008

Bandbreitenbegrenzung mit ipfw

Der Paketfilter ipfw ist ursprünglich fuer FreeBSD gedacht, aber mitlerweile für alle großen Systeme portiert. Auch in Apples Mac OS X ist ipfw enthalten. Damit kann man im laufenden Betrieb die Bandbreite für einzelne Ports begrenzen. Wie genau steht bei Macosxhints.com.

Add comment Januar 22nd, 2008

Beziehungen im Adressbuch

… sind von Apple nicht vorgesehen. So ist es nicht möglich anzugeben wer mit wem verwandt, oder verheiratet ist. Mit dem Relationship Completer lässt sich das per Plugin nachrüsten. Die Seite ist englisch, die Software kann jedoch auch Deutsch.

Add comment Dezember 29th, 2007

Gefaehrliche Widgets

Mitlerweile kennt sie jeder, nur unter anderem Namen: Gadgets, Widgets und wie die Varianten alle heißen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis diese kleinen Helfer, oder auch Spielereien, Ziel von Attacken werden. Eine erste Sicherheitslücke ist nun publik geworden. Google hat bereits reagiert.
Quelle: Macnews.de.

Add comment Dezember 21st, 2007

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