1. Was zu lachen, ausser man hat Flugangst.
2. Was zum nachdenken. Für jeden der Mobilfunkdienste nutzt. 145 Seiten, 5 MB. Vielleicht wenigstens Kapitel 17 (Zusammenfassung, drei Seiten) lesen.
3. Was zum löschen, falls man Google Chrome auf dem Rechner hat.
4. Was zum lernen. Jeden Tag etwas englisch.
September 19th, 2008
Die Tagesschau hat eine Zusammenfassung der Mobilfunklandschaft in Japan. Ohne viel technisches Vokabular wird auch dem Laien schnell klar, dass uns die Japaner im Technikbereich, speziell Mobilfunk, um Jahre voraus sind:
- Ihre Netze sind um den Faktor 60 schneller.
- Internet über Handy ist selbstverständlich, mit Flatrate.
- Handy-TV, bei uns ein Streitthema, ist kostenlos und flächendeckend verfügbar.
- Es existiert ein Bezahlsystem mit dem das Handy alle möglichen Plastikkarten ersetzt. Und vor allem wird dieses System auch von den Geschäften unterstützt.
- QR-Codes sind weit verbreitet und werden in der Werbung, oder als Datenträger genutzt.
Für einen deutschen Handynutzer hört sich das alles nach ferner Zukunft an. Leider wird es das auch sein. Es hat sich zwar einiges an den Preisen getan, aber solange die Mehrheit bereit ist für den veralteten Datendienst SMS bis zu 19 Cent zu zahlen, von Drei-Euro Klingeltönen ganz abgesehen, werden die Begehrlichkeiten der Anbieter geweckt. Von kostenlosem, überall verfügbarem Handy-TV keine Spur. Moderne Dienste wie IM sollen zusätzlich zum Datendienst Geld kosten und Voice over IP wird ein den Vermittlungsstellen gefiltert, um an den UMTS Gesprächskosten zu verdienen. Von freiem Internetverkehr keine Spur. Armes Deutschland.
Februar 28th, 2006