Soeben habe ich das Update auf Opera 9.5 gemacht. Den Browser nutze ich - ohne Unterbrechungen - seit Version 0.4. Unter Windows, Linux und Mac OS X. Er ist schnell, schlank und hat trotzdem viele Dinge wie Werbeblocker integriert. Das coolste sind jedoch die Mausgesten. Einmal angewöhnt will man nichts anderes mehr.
Besondere Neuerung ist neben Dragon Fly die Möglichkeit Bookmarks und Einstellungen über mehrere Browser zu synchronsieren. Für mich sehr wichtig. Es sei jedoch gesagt, dass die Bookmarks dabei auf den Servern von Opera gespeichert werden! Eine Möglichkeit die abonierten News-Feeds zu teilen gibt es bisher nicht. Schade.
Ein Manko ist das in meinen Augen sehr schwache neue Standard-Theme. Das wird sich die nächsten Tage mit Sicherheit noch bessern.
Juni 13th, 2008
Auf dem Mac gibt es zwar einen Internet Explorer, der wird aber nicht einmal mehr von Microsoft selbst unterstützt und ist praktisch tot. Im Mac OS X hat Apple einen eigenen Browser namens Safari eingeführt. Der wird neben Firefox hauptsächlich verwendet. Opera und Camino sind fast nicht verbreitet.
Unter Windows und Linux surfe ich nur mit Opera, jedoch fühlt sich der Browser auf meinem Powerbook G4 sehr zäh an. Daher bin ich bisher bei Safari geblieben. Soeben habe ich auf macnews.de aber über Shiira gelesen. Das japanische Projekt nutzt die gleiche Renderengine wie Safari, nämlich WebKit welches eigentlich aus der KDE Ecke kommt.
Der Vorteil dabei ist, dass alle Cookies, Bookmarks und Passwörter aus dem Schlüsselbund erhalten bleiben. Auch Bookmarks aus Firefox. Darüber hinaus finden sich weitere nützliche Funktionen wie Tab Expose und verbessertes Tabmanagement.
Für die Zukunft Shiira 2 ist einiges geplant ein Termin steht aber noch nicht fest. Ich gebe dem Browser auf jeden Fall eine Chance und werde gegebenenfalls darüber schreiben.
Juli 20th, 2006
Vor einiger Zeit hatte ich vermutet Opera 9 telefoniere irgendwie nach Hause. Da das Phänomen immer wieder auftauchte habe ich heute doch einmal Wireshark angeworfen und nachgeschaut was passiert. Und das ist sehr seltsam:
Manche Downloads speichere ich auf einem Netzlaufwerk, das mein Powerbook ueber SAMBA zur Verfügung stellt. Warum nach dem Ende eines Downloads immer noch irgendwelche Pakete rumgeschickt werden ist mir ein Rätsel. Zumal es sofort aufhört, wenn ich die betreffende Datei aus der Transfers Liste in Opera lösche. Auf dem Netzlaufwerk bleibt sie dabei natürlich erhalten. Komisch, komisch.
Wo die IP Adressen bei einem Aufruf von Netstat herkommen ist damit noch nicht geklärt. Wahrscheinlich sind es einfach nur Adressen von Domains, die von mir angesurft wurden. Kann ripe.net diese nicht auflösen?
Juli 19th, 2006
Ich surfe schon länger mit Opera 9 Beta und seit sie da ist auch mit Opera Version 9. Ein neues Feature dieses Browsers ist die integrierte Bittorrent Unterstützung. Dabei handelt es sich um ein verbreitetes Peer to Peer Protokoll zum Datenaustausch. Sogar Blizzard scheint es für World of Warcraft zu nutzen.
Jedenfalls habe ich seit einiger Zeit Netzwerkverkehr, wenn eigentlich nichts rausgehen sollte. Abgesehen von ein paar keep alive Paketen. Das tritt aber nur dann auf, wenn Dateien, ganz normal per HTTP oder FTP heruntergeladen wurden. Löscht man jetzt diese unter Transfers (deutsche Übersetzung weis ich nicht) bricht der Verkehr sofort zusammen. Die Verbindungen gehen jedoch nicht zu Opera, sondern zu verschiedensten Servern. Wenn ich eine Datei per BitTorrent herunterladen würde, wäre alles klar. Sie wird einfach so lange weiter verteilt, bis ich das unterbinde. Jedoch tue ich genau das nicht!
Jetzt bin ich (bisher) kein Spezialist in Sachen Ethereal, seit kurzem umbenannt in Wireshark, nur wenn ich nichts dazu finde muss ich wohl einer werden :D. Bis jetzt habe ich in anderen Blogs auch nichts zu diesem Thema gefunden.
Juni 30th, 2006