Warum der schöne und meiner Ansicht nach zutreffende Name dieser Seite geändert wurde ist mir ein Rätsel. Eine Seite die sich mit Kuriositäten aus dem Programmiereralltag beschäftigt, kann meiner Meinung nach nur so heißen. Da ich jedoch nur ein B-Bloger bin, zähle ich nicht und die Seite ist ab sofort unter www.worsethanfailure.com/ erreichbar. Das Kürzel WTF bleibt gleich, lediglich die (offizielle) Bedeutung wird anders interpretiert.
März 1st, 2007
“Adieu, Floppy-Disk!” lautet der Titel einer Homage von Tagesschau.de auf die alten Disketten. Der lange Artikel ist sogar in einen ersten und einen zweiten Teil aufgespalten. Darin finden sich nicht nur längst vergessene Softwareperlen und aktuelle Verwendungsmöglichkeiten für die Plastikteile, sondern auch eine Bastelanleitung für den Metallteil einer Diskette: Raumschiff Enterprise aus einer Diskette.
Februar 8th, 2007
Ich muss gestehen, dass ich bisher den dämlichen Rechner im Dashboard benutzt habe. Dass Apples OS X einen eingebauten Rechner hat, hatte ich in Jahren nicht bemerkt. Das liegt aber an der Namensgebung. Wenn ich in Spotlight Taschenrechner oder Calculator eingebe, passiert nichts. Apple nennt das Programm schlicht und einfach Rechner. Toll.
Jedenfalls hat das Tool nicht nur eine normale und eine wissenschaftliche Ansicht, so wie der Windows Taschenrechner oder kcalc, nein es gibt eine spezielle Ansicht für Programmierer. Und die ist wirklich sehr nützlich. Folgendes ist möglich:
- Boolsche Operationen
- Shifts
- Vertauschungen
- Rotationen
-
- Einer- und Zweierkomplementdarstellung
- Hexadezimale, Oktale und Dezimale Eingabe
- Bit-Ansicht mit 64 Stellen
- Zeichenrepräsentation in ASCII oder Unicode
Wer das alles nicht verstanden hat, wird es nicht brauchen
. Für den Programmierer ist das jedoch sehr sehr nützlich! Gefunden bei Stralau.

Februar 5th, 2007
Die Geschichte der Programmiersprachen gibt es bei O’Reilly. Das Poster geht zwar nur bis 2003, die Sprache D fehlt zum Beispiel, gibt aber dennoch eine schöne Übersicht.
Januar 31st, 2007
Nach C kommt D. Logisch. Auch wenn dazwischen C++ und Java als bekannteste Vertreter stehen. Was ist mit A und B? Und worum gehts hier eigentlich?
Nun D ist eine neue Programmiersprache, wobei sie schon seit ein paar Jahren durch das Web geistert. Auf Tutorials.de haben wird das vor ziemlich genau zwei Jahren schon einmal kurz diskutiert. Seit Anfang Januar ist die Sprache jedoch mit allen notwendigen Tools wie Compiler und Dokumentation in der Version 1.0 veröffentlicht worden (Bericht auf heise.de).
Der Hersteller Digital Mars stellt auf seinen übersichtlichen Seiten ausführliche Informationen zur Verfügung. Für einen schnellen Überblick, zumindest für Entwickler, ist diese Tabelle gedacht. In ihr wird D mit anderen Industriestandards wie C, C++, C# und Java verglichen. Wie man sieht vereint C viele Vorteile der Bytecodesprachen C# und Java mit denen von C++. Zudem ist die Syntax sehr ähnlich.
Man kann nicht davon ausgehen, dass sich diese Sprache mittelfristig gegen die starke Konkurrenz (C# von Microsoft und Java von Sun) durchsetzen kann. Eventuell geht sie auch völlig unter. Meiner Ansicht nach hat sie jedoch auf jeden Fall eine Chance verdient. Ausprobieren!
Viele Zusatztools wie Unit-Testing, Coverage und Converter aus anderen Sprachen existieren bereits, bzw. sind direkt integriert. Zudem gibt es den Compiler für alle wichtigen Betriebssysteme, sowie Unterstützung von sehr vielen Entwicklungsumgebungen. Darunter Eclipse, Visual Studio und XCode (1.5 only!). Zudem gibt es bereits eine extra Webseite: dsource.org, mit gut 100 registrierten Projekten.
Und wer so lange durchgehalten hat: A und B hat es natürlich nie gegeben. Ein A+ jedoch schon! Es ist ähnlich zu APL und heute absolut unbekannt
.
Januar 5th, 2007
Bereits vorgestern habe ich den Artikel Reverse bit order geschrieben. Da es mein erster englischer Artikel ist, ist dieser hier mehr fuer die Robots. In dem kleinen Codebeispiel wird gezeigt wie man die Reihenfolge der Bits in einem Integer, Short oder Byte umdrehen kann. Es ist in Java programmiert, funktioniert aber auch in jeder anderen Programmiersprache.
August 21st, 2006
At "Summercamp 2006" at the University of Passau I was working with pupils on a simple Voice over IP application. They finished this task quite fast and after two days we had to give them something more complex. So they worked on recording and manipulating sound.
Then we had the problem of changing the order of bits efficiently. I do not mean a simple xor, so I give you an example:
0 0 1 1 0 1 0 0 : 52 (changing order of bits)
0 0 1 0 1 1 0 0 : 44
I tried a few things with build in Java classes but did not find the solution. So I took a pencil and tried a lot with boolean operators. It turned out that you can restrict it to two lines of code, with a surrounding for statement:
for (int i = 0; i i< size; i++) {
newInt = (newInt * 2 + (temp & 0x1));
temp = (temp / 2);
}
And because the members of our team where not familiar with these operators I wrote a whole Java class, which you can find here in my blog: BitFlip.java. The class requires a Java 5 compiler, because of the size constants. Feel free to use it in your projects.
August 19th, 2006
Beim Google Web Toolkit handelt es sich um eines der zahlreichen AJAX Frameworks. Deren gibt es hunderte. Alleine bei Sourceforge.net finden sich im Moment 108 kostenlose. Das macht die Auswahl und den Einstieg schwierig.
Jedoch dürfte klar sein, dass sich der Markt sehr schnell konsolidieren wird und sehr wahrscheinlich nur eine Hand voll relevanter Implementierungen übrig bleiben werden. Dazu zähle ich neben dem von Yahoo und dem bisher nicht veröffentlichten von Microsoft auch das Google Web Toolkit. Die Besonderheit an diesem Framework ist, dass keine einzige Zeile Javascript geschrieben werden muss. Man produziert praktisch alles in Java und hat dadurch viele der Vorteile der mächtigen plattformunabhängigen Sprache.
Wie das aussieht und was damit alles machbar ist findet sich, erstaunlicherweise wieder einmal bei IBM. Desweiteren handelt es sich um ein umfangreiches Tutorial: Google Web Toolkit Tutorial.
Ich selbst stehe dem AJAX Hype eher kritisch gegenüber und habe bisher auch fast nichts damit gemacht und erst recht nicht in Seiten eingebaut. Ungelöste Usability-Fragen (Zurück Button!) und nicht vorhandene Barrierefreiheit sind für mich ein Ausschlusskriterium. Hinzu kommt, dass bisher nicht klar ist wer sich letztendlich durchsetzen wird. Google hat in der jüngeren Vergangenheit jedoch gezeigt, dass Durchsetzen eine ihrer Stärken ist.
Juni 28th, 2006
Im Developerbereich der IBM Webseite findet sich eine sehr umfangreiche Linksammlung zu Eclipse: Recommended Eclipse reading list. Eclipse ist eine Plattform die vor ein paar Jahren von IBM als Opensource freigegeben wurde. Hauptsächlich ist Eclipse als Java IDE bekannt. Darüber hinaus kann man Eclipse aber zig andere Sprachen beibringen, beliebig modular erweitern und anpassen.
Juni 26th, 2006
Der AJAX Remote Desktop Viewer ist ein Proof of Concept, mit dem man von außen per HTTP auf den Desktop zugreifen kann. Es läuft etwas langsam und bietet bisher keinerlei Authentifizierung. Der Einsatz außerhalb des eigenen Netzwerks ist also nicht zu empfehlen. Interessant ist es auf jeden Fall, da man keinen extra Port freigeben muss. Alles geht über HTTP. Vnc ist natürlich nach wie vor besser.
Juni 21st, 2006
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